Antisemitismus in der österreichischen Arbeiterbewegung von 1945 bis in die Ära Kreisky soll als Analysekategorie dienen, unter anderem um neue Erkenntnisse über eine breitere Schicht von Mitgliedern der Arbeiterbewegung und ihren Umgang mit ihrer jüdischen Herkunft zu gewinnen. In der Arbeiterbewegung war Antisemitismus sowohl vor als auch nach der Shoah weit verbreitet, gleichzeitig trat die Arbeiterbewegung aber aktiv gegen Antisemitismus auf und propagierte die gleichberechtigte Einbindung von jüdischen Aktivistinnen und Aktivisten. Das Projekt referiert theoretisch und praktisch auf die Spannung zwischen diesen beiden Realitäten. Zur Arbeiterbewegung werden im Rahmen des Projekts Teilorganisationen, wie die Arbeiterkammer und die Gewerkschaften, gezählt.

Projekleiter: Dieter Hecht
Projektdauer: 1.1.2025 bis 31.12.2025
Finanzierung: ÖAW