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Überregionale Korrespondenzen in der Reformationszeit

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Mittwoch 17.09.2025 , Dauer: 3 Tage

Gelehrtennetzwerke – Kommunikationsstrukturen – Nachrichtensysteme

Die Erforschung von Korrespondenzen und Netzwerken und ihrer Zusammenhänge hat in den heutigen historischen Wissenschaften Hochkonjunktur. Der Großteil fokussiert dabei auf einfache Dyaden oder Ego-Netzwerke. Viel seltener werden größere Verflechtungen von Korrespondenznetzwerken untersucht.

Die interdisziplinäre Tagung „Überregionale Korrespondenzen in der Reformationszeit. Gelehrtennetzwerke – Kommunikationsstrukturen – Nachrichtensysteme“ widmet sich diesem Forschungsdesiderat. Ihr Fokus liegt auf überregionalen Strukturen und Systemen, die im Zusammenhang mit der Reformation und Konfessionalisierung im Europa des 16. und frühen 17. Jahrhunderts entstanden sind und vorwiegend durch Korrespondenzen aufrechterhalten wurden. Dabei wird auch nach konkreten Inhalten, Formen, Funktionen sowie Praktiken der überregionalen Korrespondenzen und Netzwerke gefragt und deren gesamteuropäische Dimension und Bedeutung beleuchtet.

Tagungskonzeption: Astrid Schweighofer (IHB) und Daniel Gehrt (Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt)

Die Tagung wird finanziert vom Austrian Science Fund (FWF), Projekt V 809-G.

 

 

Informationen

 

Datum
Mittwoch, 17. September bis Freitag, 19. September 2025

Ort
PSK-Gebäude, 1010 Wien, Georg Coch-Platz 2, 3. OG

Kontakt
PD Dr. Astrid Schweighofer