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Defossilisierung - aber wie? Circular Carbon Economy Summit in Wien

Österreich will raus aus fossilen Brennstoffen. Es fehlen aber noch gesetzliche Rahmenbedingungen. Beim Circular Carbon Economy Summit werden mögliche Strategien und Auswirkungen auf den gesamten Wirtschaftsstandort sowie auf Konsument:innen, Umwelt und Politik diskutiert.

 

26.06.2025
Graphik: CCES

Die Defossilisierung des Energiesystems, also der Ausstieg aus fossilen Rohstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas, soll in Österreich bis 2040 umgesetzt werden. Ein zentraler Bestandteil für den Erfolg ist die Kreislaufwirtschaft. Dabei wird der Lebenszyklus von Materialien und Produkten möglichst oft verlängert, indem sie etwa repariert, aufbereitet oder recycelt werden. Wie das in Österreich gelingen kann, darüber diskutieren von 4. bis 6. November im Palais Niederösterreich Expert:innen beim Circular Carbon Economy Summit (CCES).

Das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) der ÖAW ist ein wissenschaftlicher Kooperationspartner der Veranstaltung. Ziel ist es, Perspektiven für die Umstellung auf regenerative Rohstoffe, wie etwa CO2, Biomasse oder Kreislaufwirtschaft, aufzuzeigen. Anhand innovativer Lösungen von nationalen und internationalen Best-Practice Beispielen wird gezeigt, wie der Transformationsprozess der Güterproduktion gelingen kann. Auch auf mögliche Risiken aus dieser Entwicklung, wie ein drohender Verlust von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung sowie die Auswirkungen auf die Einhaltung der Klima- und Umweltschutzziele, wird eingegangen.

"Noch ist der gesetzliche Rahmen in vielen Bereichen, etwa bei der Umsetzung für die Kreislaufwirtschaft, eher vage", betont ITA-Energieexperte Michael Ornetzeder, der mit dem CCES fachlich kooperiert. "Um die notwendige Infrastruktur zu schaffen, braucht es u.a. Anreize für Unternehmen und eine klare Kommunikation der Umstände, mit denen eine Umstellung verbunden ist."

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