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Infrastruktur und Ausgleich für Belastungen

ITA-Seminar von Ulrich Smeddinck, Rechtswissenschaftler und Senior Researcher am ITAS Karlsruhe

Tuesday 10.06.2025 01:06 pm

– am Beispiel der Realisierung eines Endlagers für Atommüll in Deutschland

Eine funktionierende Infrastruktur ist für die Gesellschaft notwendig, die dafür erforderlichen Maßnahmen sind aber oft unbeliebt. Häufig gibt es Widerstand gegen neue Projekte, wenn es um die Energiewende, Bahntrassen, Altenheime oder andere Veränderungen in der Nachbarschaft geht.

Trotzdem müssen regelmäßig neue Infrastrukturen realisiert, bzw. bestehende erneuert werden. Für den Staat ist es nicht nur eine große Aufgabe, sondern oft eine große Herausforderung, diese Infrastruktur bereitzustellen und funktionsfähig zu halten. Ulrich Smeddinck ist Rechtswissenschaftler und seit 2019 Senior Researcher am ITAS Karlsruhe. Er führt in das Thema „Kompensationen für Infrastrukturen“ am Beispiel eines unbeliebten Projektes, nämlich der Realisierung eines Endlagers für Atommüll in Deutschland ein.

Der Ausstieg aus einer Technologie ist aufwendiger und erfordert mehr Vorbereitung als gedacht: Anhand des Beispiels zeigt Smeddinck, wie die Endlager-Region mit einem Ausgleich für Belastungen eine positive Zukunftsperspektive und Förderung erhalten soll. Als neuartiges Instrument dafür wird die „Standortvereinbarung“ vorgestellt, auch die Öffentlichkeitsbeteiligung dazu ist innovativ und intensiv. Smeddinck fragt, ob und wie dieser Ansatz für weitere Transformationsprozesse, und zur Stärkung der Demokratie, genutzt werden sollte.

Infos zur Person

Information

 

ITA seminar

Tuesday, June 10, 13:30-15:00

"Alte Burse"
Sonnenfelsgasse 19, 1010 Vienna

Registration: tamail(at)oeaw.ac.at