
Den Anstoß gab die Stiftsbibliothek von Kremsmünster in den 1960er-Jahren: Seither werden von Hill Museum & Manuscript Library (HMML) in Collegeville, Minnesota, USA, Sicherheitsverfilmungen von Handschriften angefertigt. Über 30.000 Handschriften in 70 Bibliotheken wurden allein in Österreich im Rahmen dieses Monastic Manuscript Microfilm Project verfilmt. Das Projekt zu Sicherung dieses wertvollen Kulturguts wurde auf Bibliotheken in Europa, Asien und Afrika ausgedehnt, sodass heute weltweit rund 400.000 Manuskripte auf Mikrofilmen festgehalten sind.
Auf Einladung des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW geben Matthew Z. Heintzelman und Catherine Walsh von HMML in ihrer Präsentation „From Kremsmünster to Timbuktu, and beyond: HMML‘s Mission to Preserve Manuscripts through Photography“ Einblick in die Geschichte dieser Sicherheitsverfilmungen sowie einen Ausblick auf die geplante Onlinestellung österreichischer Mikrofilme. Die Onlinestellung wird einen unmittelbaren Zugang zu diesen Aufnahmen bieten und dadurch Forschungen an und zu Handschriften immens erleichtern. Da die Filme auch als Zeitdokumente fungieren, stellen sie darüber hinaus eine wertvolle Quelle für die historische Rekonstruktion und Provenienzforschung an österreichischen Kodizes dar.
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Meeting-ID: 688 5720 4687
Kenncode: A0P6Jc
Informationen
Termin:
1. April 2025, 16:00 Uhr
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Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Maria Stieglecker
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW