
Der Blick der anderen auf die frühe Habsburgermonarcharchie ist unerlässlich, um die transkulturelle Verflechtungsgeschichte innerhalb europäischer und globaler Netzwerke in der Neuzeit zu verstehen. Das bilaterale Forschungsprojekt "Travelling artifacts, taste and consumption: The early modern Habsburg Monarchy from a transcultural perspective (TravArt)" widmet sich diesem Thema im Rahmen der "Wissenschaftlich-Technischen Zusammenarbeit“, die auf bilateralen Staatsverträgen oder Memoranda of Understanding beruhen und in Österreich von der Agentur für Bildung und Internationalisierung (OeAD) abgewickelt werden. Kooperationspartner im aktuellen Projekt ist der Campus France.
Gemeinsam finanzieren sie das Kooperationsprojekt von 16 Expert:innen aus (Kunst-)Geschichte und Sprachwissenschaft aus Österreich und Frankreich. Ein Workshop dieser Forschungskooperation untersucht den Transfer materieller Artefakte von einem kulturellen Kontext in einen anderen. Der Fokus liegt auf Prozessen der De- und Rekontextualisierung, Rezeptionsmechanismen, sozialer Unterscheidung und Identität, Netzwerken sowie der Bildung und Überwindung von Räumen. Auf Einladung des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes der ÖAW findet TravArt für die Wissenschaftler:innen vor Ort an der ÖAW statt; die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, virtuell teilzunehmen.
Aufgrund begrenzter Kapazitäten findet der Workshop für die Referentinnen und Referenten in Präsenz statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, virtuell teilzunehmen.
Meeting-ID: 652 1448 6122
Kenncode: DUkwd4
Informationen
Termin: 11. bis 12. November 2024
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Seminarraum 4A.2
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien
und online via Zoom
Kontakt:
Univ.-Prof. Dr. Arno Strohmeyer
Institut für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraume der ÖAW