
Unsere Vorstellung von Maximilian I. wurde in den letzten Jahren durch neue Erkenntnisse aus der Geschichtswissenschaft erheblich korrigiert. Vom "letzten Ritter" und "Virtuosen in nutzlosen Künsten" hat er sich in der Einschätzung der Historiker:innen zum "Medienkaiser", Renaissancefürsten und Machtpolitiker mit geradezu machiavellistischen Zügen weiterentwickelt. Zugleich wurde den Umbrüchen der Zeitenwende um 1500 aufgrund neuer, interdisziplinärer Zugänge größeres Gewicht eingeräumt. All diese neuen Forschungsansätze flossen in die zweite, überarbeitete und um Anmerkungen zu Quellen und Literatur ergänzte Auflage des Kohlhammer-Urban-Taschenbuchs "Maximilian I. (1459–1519)" ein.
Auf Einladung des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW werden die Autoren Manfred Hollegger und Markus Gneiß den neuen Band bei einer Veranstaltung mit dem Titel "Seine Majestät macht Gott und die Welt irr, müd und unlustig" präsentieren.
Anmeldung erbeten bis 14. Oktober 2025 bei Markus.Gneiss(at)oeaw.ac.at
Informationen
Termin:
21. Oktober 2025, 18:00 Uhr
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 3. Stock, Seminarraum 1+2
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien
Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
managing-maximilian(at)oeaw.ac.at
Dr. Markus Gneiss, BA MA
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW