
In den 1940er-Jahren hat der aufstrebende Nachwuchswissenschaftler Roberto Busa die Werke Thomas von Aquins unter Zuhilfenahme eines Computers lemmatisiert - eine Arbeit, die als den Beginn der Digitalen Geisteswissenschaften markiert. Inspiriert von dieser "Gründungsgeschichte" laden das Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage der ÖAW und die Sektion Digital Humanities & Quantitative Methods der Doktoratsschule für Philologisch-Kulturwissenschaftliche Studien an der Universität Wien zum "6. Forschungstag" zum Thema "Digital Approaches to Timeless Questions: Emerging Voices in the DH" ein. Ziel ist es, dass sich Masterstudierende, Doktoratstudierende sowie Personen, die ihr Doktoratsstudium vor Kurzem abgeschlossen haben, zum fachlichen Austausch treffen können.
Teilnahmevoraussetzung ist eine inhaltliche Fokussierung auf Digital Humanities im weitesten Sinne – also eine Verortung des Studienschwerpunkts bzw. der eigenen Forschung an (einer) Schnittstelle(n) von Geisteswissenschaften und digitalen Technologien. Die Veranstaltung wird einen Überblick über aufstrebende Forschungsfelder und junge Forschung in den digitalen Geisteswissenschaften geben und kann Forschende auch über Fachgrenzen hinweg vernetzen.
Informationen
Termin:
20. Februar 2025
Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Festsaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien
Kontaktpersonen:
Jan Höll, BA MA
Mag. Markus Pluschkovits
T: +43 1 51581 – 2204
Susanne Sophie Schmalwieser, BA
Theresa Ziegler, BA BA MA MA
Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage - ACDH-CH der ÖAW