Mission Statement

 

Das Institut deckt ein weit gefasstes Forschungsspektrum innerhalb der Kulturgeschichte ab, das zeitlich einen Bogen von der Archaik bis in die byzantinische Zeit spannt und geographisch im gesamten Mittelmeerraum, in den römischen Donauprovinzen sowie in Iran und in Zentralasien und Nordwest-Indien angesiedelt ist. Im Zentrum der Forschungsaufgaben stehen die Erfassung, Edition und analytische Auswertung von archäologischen, epigraphischen, numismatischen, papyrologischen sowie literarischen Quellen. Besondere Berücksichtigung finden hierbei kulturhistorische, politische, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche sowie rechtshistorische Fragestellungen von überregionaler Reichweite. Diese Studien stellen komplementäre Forschungen zu den altertumswissenschaftlichen Einzeldisziplinen der Universitäten oder von Institutionen mit denkmalpflegerischen und feldarchäologischen Schwerpunkten dar.

Die international vernetzten, durchwegs intra- und interdisziplinär durchgeführten Projekte des Instituts widmen sich zudem der Weiterentwicklung fachspezifischer Methoden, die ebenso Grundlagenforschung wie etwa speziell entwickelte Software im Bereich der Befund- und Fundanalyse betreffen. Die Ergebnisse werden regelmäßig im Rahmen von Tagungen, Publikationen und Datenbanken international zur Diskussion gestellt und zugänglich gemacht.

Wichtigstes Ziel ist die Publikation der gewonnenen Ergebnisse, wofür je nach Sachgebiet zahlreiche Reihen und Zeitschriften zur Verfügung stehen. Ein wesentliches Anliegen ist zudem die Förderung und Ausbildung von jungen WissenschafterInnen durch ihre Einbindung in die laufenden Forschungen.

Weiters ist das Institut in eine Reihe von internationalen Langzeit-Verpflichtungen der Akademie zur systematischen Erschließung und Herausgabe von antikem Quellenmaterial in Corpora, Katalogen und Datenbanken eingebunden.