Die Belle II-Kollaboration besteht aus rund 1.000 Physiker:innen, Ingenieur:innen und Softwareentwickler:innen aus mehr als 100 Instituten in 26 Ländern.
Das Belle II-Experiment ist ein Teilchenphysikexperiment am KEK Japan und erforscht Naturgesetze durch die Analyse von Teilchenzerfällen und ist auf der Suche nach neuer Physik jenseits des Standardmodells.
Die Wiener Gruppe leitete die Entwicklung und den Bau des Silizium-Vertex-Detektors (SVD) von Belle II. Die Belle Gruppe am MBI hat den SVD in dem hauseigenen Reinraum gebaut, Mechanik sowie Kühlung geplant und die Ausleseelektronik für den gesamten Detektor entwickelt.
Die physikalische Forschung des Wiener ÖAW Instituts konzentriert sich auf die Messung der Cabibbo-Kobayashi-Maskawa-Matrixelemente |Vcb| und |Vub|durch semileptonischen B-Meson-Zerfälle. Die zweite Forschungsrichtung ist die Suche nach neuer Physik in seltenen und "exotischen" Prozessen.
