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Teilchenphysik trifft Industrie - Internationale Konferenz über Detektorentwicklung in Wien

Hochpräzise Detektoren sind entscheidend für die Teilchenphysik, um etwa das 2012 entdeckte Higgs-Boson nachzuweisen. Diese Detektoren zu entwickeln ist eine Wissenschaft für sich. Aus diesem Grund trafen sich diese Woche fast 140 Wissenschaftler in Wien zur Jahrestagung des EU-Projekts AIDA.

28.03.2014

AIDA (Advanced European Infrastructures for Detectors at Accelerators), ein Forschungsprojekt der EU, vereint über 80 Institute aus 23 Ländern Europas. Eine dieser Forschungseinrichtungen ist das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, das die heurige Jahrestagung des EU-Projekts in Wien veranstaltet. Bei der Zusammenführung der Beteiligten erfolgt neben einem Rückblick auf die technischen Fortschritte seit dem vergangenen Jahr auch ein Ausblick auf das vierte Projektjahr. Als Auftakt zur eigentlichen Tagung wurde bereits Anfang der Woche ein Workshop gemeinsam mit Firmenvertretern abgehalten, um die Kommerzialisierung der Detektorentwicklung in der Industrie zu fördern. Ferner wurde ein eigenes Tutorial als Einführung für Studierende abgehalten.