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Hochrangiger Besuch am CERN

Österreichische VIPs besuchten den CERN: eine Delegation des Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft verbrachten einen Tag im weltgrößten Forschungszentrum für Teilchenphysik bei Genf, geführt von ÖsterreicherInnen, die am CERN forschen.

14.10.2011

Am 5.Oktober besuchten hochrangige Vertreter des Wiener Wissenschafts - und Technologiefonds (WWTF) den CERN, darunter der Vorstand Bürgermeister Dr. Häupl, Vizebürgermeisterin Mag. Brauner, dem ehemaligen Rektor der Universität Wien, Prof. Winkler und weitere zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, etwa der Nationalratsabgeordnete Prof. van der Bellen, Botschafter Dr. Strohal und Gesandter Dr. Spitzer. Nach einer Einführung in die Aufgaben des CERN durch die Leiterin für Internationale Beziehungen, Prof. Pauss, wurde in einer angeregten Diskussion mit dem CERN-Generaldirektor Prof. Heuer Aspekte des CERN und der Teilchenphysik, unter Betonung österreichischer Beiträge diskutiert.

Danach gab es einen Überblick über die CERN-Beschleuniger durch leitende Österreicherinnen mit Schwerpunkt Large Hadron Collider (LHC); derNeutrino-Strahl zum Gran Sasso durfte angesichts der spektakulären Ergebnisse zur Neutrino-Geschwindigkeit nicht fehlen. Klarer Schwerpunkt war das Großexperiment Compact Muon Solenoid (CMS): Forschungsprogramm, österreichische Beiträge, Führung durch das CMS-Kontrollzentrum mit Erklärung der Triggertechnologie und Auslese-Elektronik, Besichtigung der Service-Kaverne mit Wiener Elektronik, und Besichtigung des durch den Film 'Illuminati' berühmt gewordenen Iris-Scanners. Auf ein leichtes Mittagessen, das vielseitige Gespräche förderte, folgte eine sehr interessante Führung zu Antimaterie-Experimenten, im Besonderen ASACUSA, AeGIS und der Therapie mit Antiprotonen. Die anschließende Führung durch das CERN-Rechenzentrum, mit Erklärung des weltweit verteilten GRID-Computing, wurde durch eine Live-Schaltung zum HEPHY-CMS-Kontrollraum in Wien aufgelockert. Den Abschluss des Besuchs bildete die Multimedia-Schau im Globe: Origin of the Universe, bevor die Besucher zum Ursprung ihrer Reise zurückkehrten - bereichert um Einblicke in die Erforschung der kleinsten Bausteine der Materie und die Aufgaben der österreichischen FoscherInnen am CERN.