

























Heinz Faßmann, Präsident der Österreichische Akademie der Wissenschaften, Peter Riedler, Andrea Kurz, Horst Bischof, die Rektor:innen der drei Grazer Universitäten, Christine Moissl-Eichinger, Direktorin BioTechMed-Graz und Willibald Ehrenhöfer, Steirischer Landesrat für Wissenschaft und Forschung haben Giulio Superti-Furga als Gründungsdirektor von Cori, dem Carl und Gerty Cori Institute of Molecular and Computational Metabolism in Graz willkommen geheißen.
Alle Beteiligten setzen große Erwartungen in das neue ÖAW Flaggschiff zur Erforschung von Stoffwechselerkrankungen und sichern ihre Unterstützung und großer Kooperationsbereitschaft zu. Die Erfahrung von Giulio Superti-Furga als renommierter Forscher mit mehreren ERC Grants, Gründungsdirektor des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der ÖAW, Entrepreneur und Initiator von Start-Up Unternehmen und kreative und kunstaffine Person mit nachweislichem Interesse und Engagement Wissenschaft verständlich, wichtig und nützlich für die Gesellschaft zu machen, sind die besten Voraussetzungen.
Die Mission des Cori ist es Forschung auf Weltklasseniveau zu betreiben, um den menschlichen Stoffwechsel und sein dynamisches Zusammenspiel mit der Umwelt zu entschlüsseln, zu modellieren und zu gestalten, und so wegweisende Lösungen für Gesundheit, Resilienz und Nachhaltigkeit zu ermöglichen.
Der erfolgreiche Aufbau eines Instituts erfordert die gemeinsamen Pläne und Ziele nun mutig anzugehen und umzusetzen. Stoffwechselforschung ist ein renommiertes Themenfeld in Graz, das nun weiter gestärkt und als führendes interdisziplinäres Zentrum für Metabolismusforschung in Europa positioniert werden soll. Das Institut wird als GmbH gegründet um international kompetitiv, agil und auch aktiv in wirtschaftliche Anwendungen gehen zu können. Das Cori wird zunächst in provisorischen Räumlichkeiten arbeiten und anschließend in die beiden eigens eingerichteten Forschungsgebäude in der Grazer Leechgasse einziehen. Während die ÖAW die Forschungsmittel aufbringt und als Trägerorganisation fungiert, investieren die Universitäten und Stakeholder in Graz in die notwendige Gebäudeinfrastruktur. Noch im Jahr 2026 werden die ersten administrativen Positionen und Forschungsgruppenleiter:innen international ausgeschrieben. Es sind sich alle Partner einig, dass gerade die jungen Talente ein großes Interesse an medizinischer Forschung, der Verbindung zur Umwelt und zu neuen Technologien, wie künstliche Intelligenz und Machine Learning haben, und damit neue Strategien für die menschliche Gesundheit schaffen können.
Das Cori, wird nach dem Institut für Weltraumforschung und dem Erich-Schmid-Institut für Materialwissenschaft nun das dritte ÖAW Institut in der Steiermark sein, basierend auf den Ideen von Rudolf Zechner, österreichischer Molekularbiologe und Träger vieler renommierter Preise, u.a. dem Wittgensteinpreis und dem Ehrenkreuz des Landes Steiermark für Wissenschaft und Forschung, I. Klasse.
Bleiben Sie informiert über die weitere Entwicklung des Cori!
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