
Der Holocaust ist auch 80 Jahre nach dem Ende der NS-Herrschaft für die Generationen der Nachkommenden Gegenwart. Er ist Gegenstand der Familiengedächtnisse und der Bemühungen um Anerkennung erlittenen Unrechts
ebenso wie der Erinnerungs- und Vermittlungsarbeit. Die Veranstaltung „Die Gegenwart des Holocaust“ fragt nach unterschiedlichen Aspekten des Weiterwirkens des Holocaust in die Gegenwart: Wie setzen sich die
Nachkommen mit den familiären und kollektiven Traumata auseinander? Im Zentrum stehen dabei literarisch-künstlerische, mediatorische, rechtliche und private Perspektiven.
Begrüßung
Ulrike Diebold | Vizepräsidentin der ÖAW
Teilnehmer:innen
Helmut Böck | Sonderbotschafter, Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten (BMEIA)
Elisabeth Brainin | Psychoanalytikerin
Anna Goldenberg | Journalistin und Schriftstellerin
Vladimir Vertlib | Schriftsteller
Moderation
Barbara Staudinger | Jüdisches Museum Wien
Veranstalter
Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts für Kulturwissenschaften (IKW) der ÖAW, des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, des Jüdischen Museums Wien, des Programms ERINNERN:AT des OeAD – Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung, des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz und von EHRI-AT
Veranstaltungsort
Theatersaal der ÖAW
Sonnenfelsgasse 19
1010 Wien
Datum und Zeit
28. Jänner 2025
18:30 Uhr
Um ANMELDUNG wird gebeten: ikw.office(at)oeaw.ac.at
