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Wer hilft am besten?

Bei einer ISA Guest Lecture an der ÖAW stellt die Kultur- und Sozialanthropologin Heike Drotbohm ihre ethnografische Feldforschung über migrantenfreundliche Organisationen in São Paulo vor.

Donnerstag 20.03.2025 04:03 Uhr
© Heike Drotbohm

Heike Drotbohm von der Johannes Gutenberg Universität Mainz forscht seit viele Jahren zu Dimensionen von Mobilität und Migration und konzentriert sich dabei auf Gesellschaften des transatlantischen Raums. Die Professorin für Ethnologie untersucht in ihrem jüngsten Projekt in der brasilianischen Metropole São Paulo unterschiedliche Angebote der Fürsorge für neu ankommende Migrant:innen - etwa kirchliche NGOs, humanitäre Organisationen oder aktivistische Wohnprojekte. All diese Formen asymmetrischer Fürsorge fallen in den Zuständigkeitsbereich sich überschneidender zivilgesellschaftlicher Organisationen und können bisweilen schwer auseinandergehalten werden. Gegenseitige Irritation unterschiedlich positionierter Akteure können sich daraus entwickeln.

Auf Einladung des Instituts für Sozialanthropologie der ÖAW beleuchtet Heike Drotbohm bei einer ISA International Guest Lecture zum Thema "Along the twilights of care. Continuities of technomoral politics in São Paulo’s pro-migrant activism" die pro-migrantischen Kontaktzonen mit ihren moralischen Ansprüchen und dem daraus resultierenden Verständnis von "Würdigkeit".

Einladung

Informationen

 

Termin:
20. März 2025, 16:00 Uhr

Ort: 
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Besprechungsraum 4A.1
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Marieke Brandt
Institut für Sozialanthropologie der ÖAW