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Tuvalu: Bleiben oder Gehen

John Connell von der School of Geosciences der University of Sydney beleuchtet bei einer ISA International Guest Lecture die komplexen Auswirkungen des Klimawandels, die den kleinsten Pazifikstaat dazu bewogen haben, 2024 einen Vertrag mit Australien zu unterzeichnen.

Dienstag 29.04.2025 05:04 Uhr
© John Connell

Tuvalu gilt als das Land, das am stärksten vom Klimawandel bedroht ist. Mit ansteigendem Meeresspiegel sind die Bewohner:innen deshalb mit zahlreichen Entscheidungsfragen konfrontiert: Bleiben oder gehen? Deiche bauen oder nicht? Im Jahr 2024 unterzeichnete der kleinste Pazifikstaat einen Vertrag mit dem größten - mit Australien. Durch den Beitritt zur Falepili-Union werden Tuvalu durch Australien großzügigste Migrationsbestimmungen versprochen.

John Connell ist Professor für Geografie an der School of Geosciences der University of Sydney. Auf Einladung des Instituts für Sozialanthropologie der ÖAW gibt er Einblick in die Lage in Tuvalu: In seiner Guest Lecture "Tuvalu: Not Drowning but Wondering" beleuchtet er die Herausforderungen für den Pazifikstaat und analysiert die Interessen der großen Nachbarn Australien und China. John Connell hat sich intensiv mit Migrations- und Entwicklungsthemen im Pazifikraum befasst, insbesondere in Papua-Neuguinea (Bougainville) und in den Atollstaaten. Die Veranstaltung finden in Zusammenarbeit mit dem Islands and Care Forum, International Small Islands Studies Association (ISISA) statt.

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Informationen

 

Termin:
29. April 2025, 17:00 Uhr

Ort: 
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Postsparkasse, 4. Stock, Besprechungsraum 5
Georg-Coch-Platz 2
1010 Wien

Kontakt für Fragen, Anregungen, Feedback:
Dr. Marieke Brandt
Institut für Sozialanthropologie der ÖAW