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Teufelsritt auf den Kometen

Günter Kargl über das heikle Landungsmanöver der Weltraummission Rosetta

01.04.2014

Es gleicht einem Himmelfahrtskommando: Nach Hunderten Millionen im Blindflug zurückgelegten Kilometern soll die Raumsonde Rosetta, gerade einmal so groß wie ein Verkehrsflugzeug, ihre Landeeinheit Philae auf einem Kometen absetzen, der mit enormer Geschwindigkeit durch das Sonnensystem rast.

Warum bei der Rosetta-Mission der European Space Agency die Landung im November 2014 und die anschließende Untersuchung des Kometen trotz dieser widrigen Umstände gelingen wird, erläutert Günter Kargl, Wissenschaftler am Grazer ÖAW-Institut für Weltraumforschung, in seinem Vortrag "Die Landung auf einem Kometen".