
Podcast zur Tagung "Stadt.Land.Wohnen. 2025" ist online!
In der Podcast-Serie des Fachbereichs Soziologie und Sozialgeographie sind zwei Teile der dreiteiligen Reihe zur Tagung online gestellt. Viel Spaß beim reinhören!
Teil 1: "Sonderbar: Stadt, Land, Wohnen ohne Großstadtfilter" LINK
Teil 2: "Sonderbar: Und jetzt konkret?" LINK
Zum Thema der Tagung
Der Immobilienboom hat in Österreich nach 15 Jahren ununterbrochener Preisanstiege im Jahr 2022 seinen Höhepunkt erreicht – die Folge ist ein Einbruch der Neubautätigkeit und sinkende (Kauf-)-Immobilienpreise. Allerdings ist es aufgrund der Angebotsverknappung zu keiner Entspannung hinsichtlich der Leistbarkeit des Wohnens gekommen. Im Gegenteil: Mietpreise steigen vielerorts weiterhin und sorgen für eine Verstetigung der Wohnungsproblematik. Mit der Frage der Leistbarkeit rücken auch Fragen der Zugänglichkeit/des Eigentums unter dem Schlagwort „Wem gehört die Stadt/das Land?“ in den Mittelpunkt. Zugleich stellen die Folgen der Erderhitzung auch für den Wohnungsmarkt eine Herausforderung dar – sei es direkt via Anpassungs- oder Vermeidungsstrategien, Dekarbonisierung und Naturkatastrophen, oder indirekt über Fragen der Bodengerechtigkeit und des Flächenverbrauchs. Die Tagung geht der Frage nach, wie sich diese Herausforderungen in der regionalen Differenzierung darstellen und welche regionalen Lösungsstrategien entwickelt werden können.
Das Ziel der Tagung ist es, die aktuellen wohnungspolitischen, wohnungswirtschaftlichen und wohnsoziologischen Debatten und Themen, die stark auf die nationale Ebene oder auf die großen Metropolen fokussiert sind, aus differenzierten regionalen Blickwinkeln zu betrachten. Eingeladen sind sowohl Forscher:innen als auch Praktiker:innen mit konzeptionellen oder empirischen Beiträgen, die sich mit der regionalen Differenzierung von Wohnungsmarktfragen im Kontext aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen beschäftigten. Wohnungsmarktforschung ist an der Schnittstelle unterschiedlicher Disziplinen angesiedelt (Geographie, Soziologie, Raumplanung, Architektur, Wirtschaftswissenschaften, Politikwissenschaft etc.). Daher richtet sich dieser offene Call explizit auch an Beiträge, die sich mit dem Thema des Wohnens aus einer transdisziplinären Perspektive befassen.
Zielgruppe
Die interdisziplinäre Tagung richtet sich an Wissenschaftler:innen, Master- und Doktorats-Studierende, aber auch an Praktiker:innen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten regionaler Wohnungsmarktdynamiken auseinandersetzen. Die Tagung versteht sich als ein offenes Forum, in dem sowohl empirische oder konzeptionelle Beiträge, Master- oder PhD-Konzepte sowie Praxisberichte und methodische Beiträge vorgestellt und diskutiert werden können.