Seminar_2026-11_Phänomen Sprache - Linguistik
Zeitraum: 18.-20. September 2026
Dauer: 3 Tage (Anreise Freitagnachmittag bis 15:00 Uhr, Abreise Sonntagnachmittag ab 16:00 Uhr)
Ort und Unterkunft: Innsbruck, Hotel Grauer Bär
Sprache: Deutsch
Zahl der Teilnehmer:innen: 20-25
Wissenschaftliche Leitung: Univ.-Prof. Dr. Ivo Hajnal, Klara Türk, Ivo Hajnal, Professor für Sprachwissenschaften, Universität Innsbruck, ÖAW; Nicolas Menet, Doktorand Informatik mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz, ETH und IBM (Geförderter der Schweizerischen Studienstiftung), Salomé Perret, Masterabschluss in Französischer Sprach- & Literaturwissenschaften, Universität Zürich (Geförderte der Schweizerischen Studienstiftung); Klara Türk, Masterstudentin der Linguistik, Universität Wien (Geförderte der österreichischen Studienstiftung)
Weitere Mitwirkende: Institut für Sprachwissenschaften, Universität Innsbruck
Abstract:
Das Seminar beschäftigt sich mit einer der herausragendsten Errungenschaften der Evolution: der Sprache - von der Lautbildung über die Sprachenvielfalt der Welt bis hin zur Verarbeitung von Sprache mit künstlicher Intelligenz. Die Fähigkeit, mit einer komplexen Sprache zu kommunizieren, gilt als eines der Merkmale, die den Menschen von anderen Tieren unterscheidet. Doch was genau ist Sprache und wie wird sie erworben? In diesem einführenden Seminar in die Linguistik beleuchten wir Sprache aus verschiedenen Perspektiven:
Philosophisch: Was macht eine komplexe Sprache aus?
Gesellschaftlich: Wie prägt Sprache unsere Kultur – und umgekehrt?
Technologisch: Wie funktionieren digitale Modelle von Sprachen, wie diejenigen von ChatGPT?
Praktisch: Wie hilft uns linguistisches Wissen beim Sprachenlernen?
In einer Gruppenarbeit wenden wir das erlernte Wissen schliesslich spielerisch an, indem wir eine eigene Sprache (Conlang: Constructed Language) entwickeln. Dafür überlegen wir uns auch, wie die Gesellschaft aussieht, in der diese Sprache gesprochen wird und wie dies die Sprache prägt.
Programm: wird noch bekanntgegeben