Diese Kommission, die im Juni 2012 eingerichtet wurde, wurde mit Beschluss der phil.-hist. Klasse für die Zeit bis 31.10.2023 verlängert und ist nach 11 Jahren Laufzeit am 31.10.2023 ausgelaufen.
Die Kommission will auf interdisziplinärer Basis die Prozesse der Kontaktnahme und des kulturellen Austausches auf beiden Seiten des Atlantiks untersuchen und ihre Auswirkungen in verschiedenen Bereichen (Politik, Literatur und Kultur, Demografie, etc.) darstellen.
Untersuchungsgegenstand sind, unter anderem, die literarische Spiegelung von Migrationswellen aus Kontinentaleuropa im 19. und 20. Jahrhundert, der Zuzug nach Europa von Zehntausenden von „expatriates“ aus Nordamerika in der Zwischenkriegszeit sowie Aspekte des intensiven kulturellen Austausches seit dem 2. Weltkrieg. Diese Themenbereiche sind zwar in vielen Einzeluntersuchungen behandelt worden, werden in der Kommission aber im Rahmen von interdisziplinären Konferenzen, Kolloquien und darauf basierenden Buchpublikationen dargestellt. Dieses Ziel wird u.a. durch die vertiefte Zusammenarbeit der Kommissionsmitglieder mit Mitgliedern der Royal Society of Canada, der British Academy, der Royal Netherlands Academy und weiteren profilierten Expert(inn)en in den USA und verschiedenen europäischen Ländern erreicht.
