Zentrum Asienwissenschaften und Sozialanthropologie Österreichische Akademie der Wissenschaften
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Turkologische Aspekte in der Iran-Forschung
Vortrag von Herrn Prof. Dr. István Vásáry, Universität Budapest
 
14.01.2009, 18:30
Österreichische Orient-Gesellschaft, Dominikanerbastei 6/6, 1010 Wien, Klubsaal
 

Dieses Thema ist unversehens sehr delikat: Die Befassung mit lokalen Sprachen in Iran und mit deren Traditionen gilt in diesem Land als politisch überaus heikel. Das steht im Gegensatz zu dem Sachverhalt, dass in der Geschichte Asiens Türkisches und Iranisches (bzw. Persisches) über viele Jahrhunderte hinweg ständig in engstem Kontakt miteinander standen. Moderne Wissenschaften dürfen diesen Sachverhalt nicht außer Acht lassen!

Zur Person:
Prof. Vásáry ist Professor für Turkologie an der Universität Budapest (Eötvös Lorand Universität). Zu seinen Interessensgebieten zählen unter anderem auch latente "Berührungszonen" zwischen den Fächern Turkologie und Iranistik. In der Praxis hat sich das unter anderem auch dadurch ausgedrückt, dass er über mehrere Jahre hinweg im diplomatischen Dienst seiner Heimat als ungarischer Botschafter in Teheran/Iran gearbeitet hat.

 

Dieser Vortrag ist Teil der vom Institut für Iranistik und der Österreichischen Orient-Gesellschaft gemeinsam organisierten Vortragsreihe "Kulturwissenschaftliche Iranforschung". Das Programm des Wintersemesters 2009 steht unter dem Schwerpunkt "Iranistik in unserem Nachbarland Ungarn".
Programm Wintersemester 2008/09
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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  zuletzt geändert am: 07.09.2009