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Der Büchernachlass des Wiener Privatgelehrten Erich Woldan (1901 - 1989) galt zu seinen Lebzeiten als die vermutlich umfangreichste Privatsammlung an historischen Geographica und Cartographica Österreichs. Der Bestand, der zu unserem nationalen Kulturerbe gehört, umfasst mehr als 11 000 Werke aus dem Zeitraum von um 1500 bis 1918 in rund 20 000 Bänden bzw. Blättern.
Ein großer Teil dieser Bücher weist durch Jahrhunderte lange Benutzung, vor allem aber auch durch die unsachgemäße Lagerung mancher Vorbesitzer äußere Schäden auf, deshalb sind sie in der Nutzung eingeschränkt oder gänzlich der öffentlichen Nutzung entzogen. Schäden an Einband und Buchblock, Wasserschäden, Schimmelbefall, Tintenfraß, Insekten- und Wurmfraß und drohender Papierzerfall sind die häufigsten Befunde.
Selbst der dringendste Bedarf an Restaurierungs- und Konservierungsmaßnahmen kann aus den knappen öffentlichen Mitteln der Österreichischen Akademie der Wissenschaften nicht gedeckt werden.
Deshalb wenden wir uns an alle Buchfreunde und Freunde der Akademie: Unterstützen Sie uns durch eine Spende bei der Rettung unserer Altbestände, um sie der Nachwelt zu erhalten!
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