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Gesamtinventar
Die BG
11 "FE-Akten (= Akten aus Forschungseinrichtungen)" enthält
Akten aus den wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der
Akademie, aber auch aus den Verwaltungskommissionen. Die Provenienz
ist im Unterschied zur BG 02 nicht die zentrale Verwaltung, in der
Akten über eine ÖAW-Einrichtung angelegt wurden,
sondern die Forschungseinrichtung selbst, d.h. die hier verwahrten
Akten entstammen aus den ÖAW-Einrichtungen. Der Akten der
BG 11 inkludiert auch Materialien, die nicht aus einer
Forschungseinrichtung in engerem Sinne stammen, sondern auch jene von
Verwaltungskommissionen, wie beispielsweise für die
Tessmann-Bibliothek.
Hinsichtlich
des korrekten Zitats sind die Dokumente aus der BG 11 durch ein
vorgesetztes "FE-Akten" zu unterscheiden, während jene
aus der BG 02 keinen weiteren Vermerk erhalten. Außerdem
entfällt bei den FE-Akten der Begriff "Kommission"
oder "Institut".
FE-Akten
Internationales Institut für angewandte
Systemanalyse
(IIASA-Kommission)
Zeitraum: 1973-1990
Umfang: 36 Aktenordner u. div. Papiere
Erschließung: keine
Beschreibung: –
Zitat: AÖAW, FE-Akten, IIASA
Lokat: 8-li/Vb-f
FE-Akten
Balkan-Kommission
Zeitraum: –
Umfang: 6 Schachteln und 40 Planschrankladen
Erschließung:
Schachteln: IX Moesia inferior, V Pannonia superior, XXXI
Balkan griechisch, IX Moesia inferior et superior (Nikopolis,
Ruscuk), XIII Dalmatia, VI Pannonoa superior. Laden:
1-2,4 Salona und Umgebung, 3,5-6 unbestimmt, 10-12 Noricum, 13
Pannonia inferior, 14 Dalmacia und pannonia inferior, 15 Dalmacia, 16
Dacia. Detailverzeichnis am Schreibtisch des Archivars.
Beschreibung:
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Balkan-Kommission
Lokat: Kellergang
[FE-Akten
Erforschung der Biologie des Neusiedlersees]
Beschreibung: Einige wenige Akten aus der
Tätigkeit der Kommission haben sich im Nachlaß Fritz Knoll
(BG 13), der dieser Kommission lange Jahre hindurch angehörte,
erhalten.
FE-Akten
Biologische Station Lunz
Zeitraum: 1966-1992
Umfang: 5,5 Laufmeter
Erschließung: keine
Beschreibung: Überwiegend Rechnungen, wenige
Tagungsunterlagen
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Lunz
Literatur: 9-li/IVa-f
FE-Akten
Biosystematik und Ökologie
Zeitraum: 1990-1995
Umfang: 15 Aktenordner, 4 Schachteln
Erschließung: keine
Beschreibung: keine
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Biosystematik
Literatur: 8-re/Ia-c
FE-Akten
Burgenforschung
Zeitraum: 1950-1961
Umfang: 5 Schachteln und 6 Planrollen
Erschließung: AB
(10 S. durch Wundsam, ca. 1980)
Beschreibung: keine
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Burgenforschung
Literatur: 1-li/Vf und 3-li/Vg
FE-Akten
Burgenforschung – Handakten Pittioni
Zeitraum: 1966-1982
Umfang: 1 Aktenordner
Erschließung: keine
Beschreibung: keine
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Burgenforschung -
Handakten Pittioni
Literatur: 6-li/IIg
Kommission zur Herausgabe des Corpus der
lateinischen Kirchenväter (CSEL), s. Kirchenväter-Kommission
FE-Akten
Europarecht
Zeitraum: 1971-1997
Umfang: 6 Kartons
Erschließung: AB (46 S.)
Beschreibung: Die Kommission für Europarecht
wurde 1971 gegründet, Prof. Fritz Schwind wurde ihr Obmann. Ein
wichtiger Aspekt dabei war, der Öffentlichkeit zu zeigen, daß
sich die philosophisch-historische Klasse auch mit
gegenwartsbezogenen Problemen beschäftigte. Aufgrund der
vielfältigen internationalen Verflechtungen sollte die
Kommission auch das ausländische und internationale Privatrecht
mitbetreuen. Die spätere Bedeutung der Kommission in Hinblick
auf einen Beitritt Österreichs zur EU war damals noch nicht
abzusehen. Raum- und Personalnot erschwerten zunächst die Arbeit
der Kommission, 1983 besserte sich die Situation jedoch durch den
Bezug neuer Räumlichkeiten und durch die Emeritierung von Prof.
Schwind, der sich nun gänzlich der Kommission widmen konnte. In
den Bereichen internationales und ausländisches Privatrecht
wurde verstärkt Öffentlichkeitsarbeit geleistet, auf dem
weit komplizierteren Gebiet des Europarechts traten vor allem
ausländische Spezialisten bei Vorträgen in Erscheinung –
dies wurde intensiviert, als sich Österreich der EU annäherte.
Nach dem Beitritt Österreichs zur EU beschloß die
phil.-hist. Klasse am 5. April 1995 die Schließung der
Kommission mit Ablauf der Funktionsperiode ihres Obmanns Schwind (31.
Dez. 1997).
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Europarecht
Literatur:
Lokat: 0/IIIa
FE-Akten
Galerie der Forschung
Zeitraum: –
Umfang: –
Erschließung: keine
Beschreibung: –
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Galerie der Forschung
Literatur: [1] Galerie der Forschung. Ein
Entwurf. Wien [1998] (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 238-B). [2]
Kontinuität der Kultur. Gutachterverfahren der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften, Galerie der Forschung in der Alten Aula,
Bäckerstraße 20, 1010 Wien. Wien 2001
(ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 227-C). [3] Galerie der
Forschung. Nova structura. Wien 2002 (ÖAW-Bibl.-Sign.:
Akad. 262-B).
Lokat: Alter Bibliothekssaal
FE-Akten
Geschichte Österreichs
Zeitraum: –
Umfang: 11 Aktenordner
Erschließung: keine
Beschreibung: –
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Geschichte
Österreichs
Lokat: 8-re/IIc
FE-Akten
Habsburgermonarchie
Zeitraum: 1955-2007
Umfang: 31 Kartons
Erschließung: AB (14 S.)
Beschreibung: Die "Kommission für die
Geschichte der österreich-ungarische Monarchie" wurde mit
Beschluß der phil.-hist. Klasse vom 4./18. März 1959
eingesetzt (C 2909 u. C 2910) und am 15. Dez. 1993 in "Kommission
für die Geschichte der Habsburgermonarchiv" umbenannt. Über
die Aufgaben der Kommission schrieb ihr Obmann Gerald Stourzh, der
Schwerpunkt der Tätigkeit der Kommission liege "in der
Erarbeitung einer möglichst objektiven, freilich keineswegs
unkritischen Interpretation und Darstellung der Geschichte der
Habsburgermonarchie in den letzten Dezennien ihres Bestehens. Das
geschieht einerseits durch die Veröffentlichung des breit
angelegten, nach Themenbereichen gegliederten und sich auf umfassende
internationale Mitarbeit stützenden Werkes ‚Die
Habsburgermonarchie 1848-1918’, andererseits werden im Rahmen
der Reihe ‚Studien zur Geschichte der
österreichisch-ungarischen Monarchiv’ Monigraphien
veröffentlicht, die zum vertieften Verständnis spezieller,
in der Forschung bisher eher vernachlässigter Probleme beitragen
soll. Darüber hinaus beschäftigt sich die Kommission
eingehend mit der Erforschung der Geschichte des Bürgertums in
der Habsburgermonarchie" (Tätigkeitsbericht 1994-1995, S.
323).
Nach
der Auflösung der Kommission für Wirtschafts-, Sozial- und
Stadtgeschichte per 31. Dezember 1997 war die Kommission auch für
die Publikation der noch ausständigen Bände des
Österreichischen Städtebuches verantwortlich (Steiermark 1
u. 2, Kärnten u. Salzburg), jedoch wurde das Projekt im Jahre
2004 eingestellt.
Die
Akten enthalten auch die Handakten des Kommissions-Obmannes w.M.
Rumpler 1996-2007.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Habsburgermonarchie
Literatur:
Lokat: 11-li/Va-e u. VIa-c
FE-Akten
Historische Kommission
Zeitraum: 1949-1998
Umfang: –
Erschließung: keine
Beschreibung: –
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Historische
Kommission
Lokat: 8-re/IIIa-g und 11-li/IV/a-e
FE-Akten
Historische Kommission – Rom
Zeitraum: 1950-1980
Umfang: 4 Kartons
Erschließung: AB (22 S.)
Beschreibung: In der Sitzung der phil.-hist.
Klasse am 19. Febr. 1947 stellte w.M. Leo Santifaller den "Antrag
auf Gründung einer Kommission für das Österreichische
Historische Institut in Rom" (Sitzungsprotokoll, C 2716). Die
Causa wurde dahingehend entschieden, daß die Historische
Kommission, deren Obmann Santifaller war, mit den Bildung einer
entsprechenden Subkommission beauftragt wurde. Am 24. Febr. 1947
wurde die "Subkommission für das Österreichische
Historische Institut in Rom" eingerichtet. Seither wurde bis
1971 in den Almanachen der Akademie stets im Anschluß an den
Bericht über die Tätigkeiten der Historischen Kommission
über diese Subkommission bzw. ab 1966 das Kuratorium berichtet.
Die "Subkommission für das Österreichische
Kulturinstitut in Rom" (so mittlerweile der Name) war mit der
Konstitution eines "Kuratoriums für das Österreichische
Kulturinstitut in Rom" am 4. März 1966 durch dieses ersetzt
worden [vgl. Alm 116 (1966), S. 200].
Bei
den vorhandenen Akten handelt es sich um jenes Material, das bei der
Historischen Kommission im Zusammenhang mit dem Österreichischen
Historischen Institut in Rom angefallen ist. Es steht in enger
Verbindung mit der Person Santifallers. Viele das Institut in Rom
betreffende Korrespondenzen, sind zu seinen Händen an das
Institut für Österreichische Geschichtsforschung gerichtet.
Vgl.
die Akten aus der zentralen Verwaltung der ÖAW (BG 02.06
"Österreichisches Kulturinstitut in Rom").
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Historische
Kommission - Rom
Literatur:
FE-Akten
Institutioneller Wandel und europäische
Integration
Zeitraum: 1983-1997
Umfang: ca. 11 Laufmeter
Erschließung: keine
Beschreibung: keine
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Institutioneller
Wandel
Literatur: 9-li/VIa-i und 9-li/VIIa-g
FE-Akten
Iranistik
Zeitraum: 1971-1999
Umfang: ca. 2 lfm
Erschließung: keine
Beschreibung: keine
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Iranistik
Lokat: 7-re/Va-b
FE-Akten
Keltische Kommission
Zeitraum: 1979-1997
Umfang: 1 Karton
Erschließung: Mappe 1: Einsetzung
und Mitglieder der Kommission 1979-1988, Sitzungen 1980-1995,
Berichte 1980-1997; Mappe 2: Budget 1980-1997, Werkverträge
1983-1991, Sach- und Bücherinventar, Liste der
Veröffentlichungen der Kommission; Mappe 3: Allg.
Korrespondenz 1979-1997. 2 Stempel.
Beschreibung: Die Keltische Kommission wurde am
28. Nov. 1979 auf Antrag von k.M. Wolfgang Meid von der phil.-hist.
Klasse eingesetzt. Meid wurde zugleich als ihr Obmann bestimmt und er
blieb Obmann der Keltischen Kommission bis die phil.-hist. Klasse in
der Sitzung vom 15. Okt. 1997 beschloß, die Agenden dieser
Kommssion per 1. Jan. 1998 in den Aufgabenbereich der Prähistorischen
Kommission zu übertragen. Die Keltische Kommission war keine
personalführende Kommission, so daß die hier vorliegenden
Akten direkt vom Obmann der Kommission stammen. Mit Schreiben vom 12.
Dez. 1997 wurde Meid gebeten, diese Akten der ÖAW zu
übermitteln. Von der Prähistorischen Kommission gelangten
sie schließlich im Jan. 2007 an das AÖAW.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Keltische Kommission
Literatur:
Lokat: 0/IVa
FE-Akten
Kirchenväter-Kommission
Zeitraum: 1967-1988
Umfang: 1 Faszikel in 1 Karton
Erschließung: –
Beschreibung: Ausschließlich Akten
(Verlagsverträge, Abrechnungen zu den Bänden bzw.
zusätzlichen Separata) zu den "Wiener Studien", die im
Sept. 2008 von Frau Prof. Christine Harrauer dem AÖAW übergeben
wurden.
Zitat: AÖAW, FE-Akten,
Kirchenväter-Kommission
Literatur: –
Lokat:
FE-Akten
Literaturwissenschaft – Sprachkunst
Zeitraum: 1967-1993
Umfang: 9 Kartons
Erschließung: Karton 1:
Korrespondenz m. Sprachkunst-Autoren A-E. Karton 2:
Korrespondenz m. Sprachkunst-Autoren F-J. Karton 3:
Korrespondenz m. Sprachkunst-Autoren K-P. Karton 4:
Korrespondenz m. Sprachkunst-Autoren R-V. Karton 5:
Korrespondenz m. Sprachkunst-Autoren W-Z, Redaktion, Allgemeines,
Verlage. Kartons 6-9: Ungeordnete Akten
Beschreibung: Der erste Band der Zeitschrift
"Sprachkunst" erschien im Jahre 1970 unter der Redaktion
von Herbert Seidler; seit dem dritten Band wurde die Zeitschrift "im
Auftrag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften,
Kommission für Literaturwissenschaft, (eingesetzt von der
phil.-hist. Klasse am 20. Oktober 1971, C 3104) herausgegeben. Der
Bestand enthält Korrespondenzen mit den Autoren aus den Jahren
1967 bis 1993 (Kartons 1-5) sowie vier Kartons ungeordnete Akten.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Literaturwissenschaft
- Sprachkunst
Lokat: 8-li/IIa-c
FE-Akten
Literaturwissenschaft – Feuchtersleben
Zeitraum:
Umfang: 5 Kartons
Erschließung: keine
Beschreibung: keine
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Literaturwissenschaft
- Feuchtersleben
Literatur: Hubert Lengauer: Ernst Freiherr von
Feuchtersleben. Verzeichnis seiner Schriften, in: Aph 112 (1975), S.
339-351.
Lokat: 8-li/IIc-d
FE-Akten
Musikforschung
Zeitraum: 1945-1997
Umfang: 5 Kartons
Erschließung: AB (46 S.)
Beschreibung: Die Kommission für
Musikforschung wurde 1944 für die Errichtung einer Zentralstelle
für Schubertforschung und einer Gesamtausgabe der Werke Franz
Schuberts, die vom Ministerialrat Frey in Berlin angeregt worden
waren, eingesetzt (Sitzungsprotokolle der phil.-hist. Klasse, C 2673,
C 2674, C 2679, C 2682). Der damalige Sekretär der Akademie
Dietrich von Kralik-Meyerswalden
wurde zum Vorsitzender der Kommission gewählt. Im Jahr 1946
wurde Erich Schenk Obmann der Kommission und verblieb in dieser
Funktion bis zu seinem Tod im Jahre 1974. Weitere Obmänner sind
Franz Grasberger (1975-1981), Othmar Wessely (1982-1998) und Rudolf
Flotzinger (seit 1999).
Das Aktenmaterial der Kommission für Musikforschung
wurde dem AÖAW am 14. Jan. 2002 übergeben. Unter diesem
Material befanden sich auch Akten des Anton Bruckner Instituts Linz
(ABIL), das 1978 durch die ÖAW (Kommission für
Musikforschung) und die Linzer Veranstaltungsgesellschaft (LIVA)
gegründet wurde. Weiteres liegen Aktenstücke vom Répertoire
International des Soureces Musicales (RISM) – Internationales
Quellenlexikon der Musik – vor, dessen Landesleitung Österreich
von 1970 bis zu seinem Tod 1981 Franz Grasberger inne hatte, der seit
1975 auch der Obmann der Kommission für Musikforschung war.
Ein besonderer Kooperationspartner der Kommission ist
die Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Die
Editionsarbeit der Gluck-Gesamtausgabe der
Mainzer Akademie wird u.a. durch die ÖAW gefördert und hat
seit 1987 eine österreichische Arbeitsstelle in Salzburg. Einige
Protokolle und Korrespondenzen bzgl. der Gluck-Gesamtausgabe und der
Musikwissenschaftlichen Editionen der Akademie Mainz liegen ebenfalls
vor.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Musikforschung
Literatur:
Lokat: 0/IVa
FE-Akten
Molekularbiologie
Zeitraum: -2003
Umfang: 13 Aktenordner + 9 Aktenordner
Erschließung: keine
Beschreibung: Protokolle bzgl.
Radioaktivitätsmessungen (direkt aus dem Institut);
Korrespondenzen des Institutsdirektors Kreil (über Dr. Gerhard
Pohl, Linz). Die Akten zu den Radioaktivitätsmessungen gelangten
im Jahre 2005 in das AÖAW; die Korrespondenzen hat w.M. Kreil
privat an Dr. Pohl gegeben, der sie im Sept. 2007 an das AÖAW
weiterleitete.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Molekularbiologie
Lokat: 8-li/VIc-e
Neutronenforschung, s. Vierjahresplaninstitut für
Neutronenforschung
FE-Akten
Prähistorische Kommission
Zeitraum: 1954-[2002]
Umfang: 12 Kartons
Erschließung: Karton 1: Allgemeine
Akten 1954-1991; Karton 2: Allgemeine Akten 1992-1994; Karton
3: Allgemeine Akten 1995-1998; Karton 4: Allgemeine Akten
1998-1999; Karton 5: Allgemeine Akten 2000; Karton 6:
Allgemeine Akten 2000-2001; Karton 7: Allgemeine Akten
2001-2002; Karton 8: Allgemeine Akten 2002, National-Komitee
1987-1989; Karton 9: National-Komitee 1990-1994; Karton 10:
4th International conference on archaeological prospection
(Wien, Sept. 2001), Keltensymposium (Linz, Juli 2005),
Archäologischer Rat 1995-1997; Karton 11: Archäologischer
Rat 1998-2002; Karton 12: Österreichisches
Archäologisches Institut 1990, 1993-1995, Ephesos-Projekte 1994,
2000/01
Beschreibung: Die Akten wurde im Jan. 2007 von
der Kommission dem AÖAW überstellt.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Prähistorische
Kommission
Literatur: Michael Pammer: ANISA und ÖAW.
Forschungsprojekte und Öffentlichkeit, in: Historicum.
Zeitschrift für Geschichte. Sommer 2006, S. 11 f.
Lokat: 8-re/IId-f
FE-Akten
Primitive Kulturen und Sprachen, Ethnologische
Kommission
Zeitraum: 1952-1982
Umfang: 1 Karton
Erschließung: AB (2 S.)
Beschreibung: Bei den Akten
handelt es sich um Unterlagen der jeweiligen Obmänner der
Kommission für die Erforschung primitiver Kulturen und Sprachen,
bzw. ab 1961 Kommission für Ethnologie: Wilhelm Koppers
(zunächst in Vertretung von Obmann Paul Kretschmer; bis 1960),
Robert Heine-Geldern (1961-1968), Richard Pittioni (1968-1970)
und Leopold Schmidt (1970-1981). Die Akten, in
denen es in aller Regel allein um Tätigkeitsberichte bzw.
Finanzfragen der Kommission geht, sind streng chronologisch geordnet.
Über lange Jahre/Jahrzehnte hinweg lag die Hauptaufgabe der
Kommission in der finanziellen Unterstützung der Herausgabe des
"Bulletin of the International Committee on urgent
anthropological and ethnological sciences" [ab Band 1 (1958)
unter der Signatur 80.310 in der Bibliothek der ÖAW].
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Primitive Kulturen
Lokat: 1-li/IId
FE-Akten
Publikumsforschung
Zeitraum: 1972-1988
Umfang: 5 Kartons
Erschließung: AB (33 S.)
Beschreibung: Mit Beschluß der
Gesamtakademie vom 9. März 1973 wurde die am 26. Jan. 1973
gegründete Kommission für Publikumsforschung in das
Institut für Publikumsforschung umgewandelt. Es machte sich zur
Aufgabe, den Zusammenhang zwischen komponierten Formen in Theater,
Film, Fernsehen und Rundfunk, Werken der Bildenden Künste und
des Musikschaffens mit dem jeweiligen Publikum zu untersuchen. Das
Kuratorium des Instituts setzte sich aus Mitgliedern der
philosophisch-historischen Klasse u. der
mathematisch-naturwissenschaftlichen
Klasse zusammen. Die einzelnen Personen waren Vertreter der
Fachgebiete Theaterwissenschaft, Medienforschung, Geschichte,
Soziologie, Statistik, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte,
Volkskunde, Neurologie, Physiologie und Erwachsenenbildung. Anfangs
bestanden am Institut 2 Abteilungen: eine historische und eine
systematische, 1975 kam noch eine experimentelle Abteilung hinzu. Die
einzelnen Abteilungen waren vorerst auf verschiedene Standorte
verteilt, erst im Jahre 1982 konnten gemeinsame Räumlichkeiten
bezogen werden. Das Institut wurde am 11. Dez. 1987 aufgelöst,
die Akten im Juni 1988 in das AÖAW überführt.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Publikumsforschung
Lokat: 0/VIIg
FE-Akten
Radiumforschung
Zeitraum: 1898-1987
Umfang: 69 Kartons (= 988 + 18 Mikrofiche)
Erschließung: AB
(514 S., 2003), neuer Behelf zu "XVI. Fotos und
Glasplattenengative" (75 S. m. Abbildung alle Fotos u.
Glasplattenegative, 2008, ersetzt die S. 444-452 des Behelfes aus dem
Jahre 2003), Bibliographie der "Mitteilungen des Instituts für
Radiumforschung"
Beschreibung: Das Institut für
Radiumforschung ("Radium-Institut") wurde in den Jahren
1909/10 aus den Mitteln der Stiftung von Dr. Karl Kupelwieser
errichtet und am 28. Okt. 1910 eröffnet. Am 13. Jan. 1955
erfolgte die Umbenennung in "Institut für Radiumforschung
und Kernphysik" und schließlich am 1. Jan. 1987 die
Umwandlung in das "Institut für Mittelenergiephysik",
das seit dem 29. Okt. 2004 "Stefan-Meyer-Institut für
subatomare Physik" heißt. Stefan Meyer stand dem Institut
seit der Gründung vor, mußte jedoch 1938 die Leitung
zurücklegen. Ihm folgte sein langjähriger Assistent Gustav
Ortner nach, der seinerseits die Geschicke des Instituts bis
Kriegsende in Händen hielt. Mit Dekret vom 29. Dez. 1947 wurde
Berta Karlik, die bis dahin unter dem zurückgekehrten Vorstand
Meyer provisorische Leiterin war, offiziell als Vorstand bestellt,
nachdem der bereits 75jährige Meyer mit 1. Okt. 1947 pensioniert
worden war. Karlik leitete das Institut als Vorstand und
geschäftsführender Direktor bis zum Aug. 1974, als ihr
Herbert Vonach (TU München) nachfolgte. Bis zur Umwandlung im
Jahre 1986 leitete dieser das Institut, dessen geschäftsführender
Direktor fortan Wolfgang Breunlich war.
Im AÖAW, Archiv-Internes, Institut für
Radiumforschung, werden Fotokopien einer älteren Inventarliste
mit einer knappen Verzeichnung von Instituts-Akten und "Prof.
Karlik privat" (3 S.) verwahrt, die offenbar bald nach dem Tode
Berta Karliks im Jahre 1990 angelegt wurde. Nach handschriftlichen
Notizen Lintners wurden später von Akten Karlik’scher
Provenienz folgende Materialien ausgeschieden bzw. vernichtet:
"Deutsche Physikalische Gesellschaft ‚Gauverein
Österreich’", "Lehramtsprüfungskommission",
"Studienkommission Physik", "Selbstbiographie, eigenes
Exemplar", "Kommissionseinladungen" und
"Aufzeichnungen von Praktika und Prüfungen".
Unterlagen betreffend den "Verband der Akademikerinnen" aus
der Zeit, als Karlik Präsidentin des Verbandes war, wurden durch
Lintner an Frau Mag. Dr. Anna Zemann übergeben. Im selben
AÖAW-Bestand ist auch das Übergabeprotokoll (4 S.) vom 8.
Juni 1999 als dem Tag der Übernahme des schriftlichen Materials
von der Kommission für die Geschichte der Naturwissenschaften,
Mathematik und Medizin abgelegt. Der Zustand der Akten war
archivtechnisch problematisch. Eventuell vorhanden gewesene
Provenienzen waren verwischt worden. Eine gewisse Bearbeitung hatten
allein die Korrespondenzen Meyers und Karliks erfahren, wobei die
Originale fotokopiert und alles in Klarsichthüllen verpackt in
Aktenordnern abgelegt worden war. Die Materialien, die noch gänzlich
unbearbeitet waren, ließen die ausgezeichnete Ordnung der
ursprünglichen Ablage Meyers erkennen.
Die Ordnung des Materials folgt grundsätzlich
folgendem Schema: Auf die Akten der Provenienz ‚Zentrale
Verwaltung der Akademie’ (I) folgen zunächst allgemeine
Akten bezüglich des Instituts (Bau, Status, Mitarbeiter,
Finanzen, Tätigkeitsberichte, Kuratorium, Publikationen,
Zeitungsausschnitte, II bis IX) und anschließend nach
Nachlässen geordnet Unterlagen aus der Tätigkeit der
Institutsvorstände Stefan Meyer (X) und Berta Karlik (XIII).
Dazwischen befinden sich in chronologischer Ordnung zunächst
einige wenige Unterlagen aus der Zeit der Tätigkeit Gustav
Ortners (XI), und der Nachlaß Karl Przibram (XII).
Abgeschlossen wird der Bestand mit den Splitternachlässen (XIV),
den unvermeidlichen Varia (XV) und schließlich mit den Fotos
und Glasplattennegativen. Im Anhang sind die Akten des
Vierjahresplaninstituts für Neutronenforschung verzeichnet (s.u.
Vierjahresplaninstitut für Neutronenforschung).
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Radiumforschung
Literatur: [1] Stiftungen (1919), S.
72-77. [2] Festschrift des Institutes für Radiumforschung
anläßlich seines 40jährigen Bestandes (1910-1950).
Wien 1950 (darin: Stefan Meyer: Die Vorgeschichte der Gründung
und das erste Jahrzehnt des Institutes für Radiumforschung, S.
1-26. Karl Przibram: 1920-1938, S. 27-34. Berta Karlik: 1938-1950, S.
35-41. Victor F. Hess: Persönliche Erinnerungen aus dem ersten
Jahrzehnt des Instituts für Radiumforschung, S. 43-45. Georg v.
Hevesy: Erinnerung an die alten Tage am Wiener Institut für
Radiumforschung, S. 47f. Fritz A. Paneth: Aus der Frühzeit des
Wiener Radiuminstituts, S. 49-57. Verzeichnis der
Mitarbeiter (1910-1950), S. 59f. [2] Roger H. Stuewer:
Artificial Disintegration and the Cambridge-Vienna Controversy, in:
Peter Achinstein u. Owen Hannaway (Hgg.): Observation, Experiment,
and Hypothesis in Modern Physical Science. Cambridge-London
1985, S. 239-307 (Kopien unter den Kurrentakten). [3] Brigitte
Bischof: Physikerinnen. 100 Jahre Frauenstudium an den Physikalischen
Instituten der Universität Wien. Broschüre zur Ausstellung.
Wien 1998 (ÖAW-Bibl.-Sign. 27.868-B). [4] Wolfgang L.
Reiter: Stefan Meyer und die Radioaktivitätsforschung in
Österreich, in: Aph 135 (2000), S. 105-143. [5] Otto
Hittmair: Ernest Rutherford und das Wiener Radiuminstitut. Ein
Kommentar zu einem Briefwechsel, wesentlich Marie Curie betreffend,
mit dem Institutsdirektor Stefan Meyer, in: Smn II 211 (2003), S.
175-190. [5] Stefan Sienell u. Christine Ottner: Das Archiv
des Instituts für Radiumforschung, in: Amn II 140 (2004), S.
11-53. [6] Maria Rentetzi: Gender,
politics, and Radioactivity Researchv in Wienna, 1910-1938.
Blacksburg/VA [phil.Diss.] 2003. [7] Maria Rentetzi: Gender,
Politics, and Radioactivity Research in Interwar Vienna. The Case of
the Institute für Radium Research, in: ISIS 95.3 (2004), S.
359-393 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.090-C.Ar). [8]
Brigitte Bischof: "… junge Wienerinnen zertrümmern
Atome …”. Physikerinnen am Wiener Institut für
Radiumforschung. Mössingen-Talheim 2004 (= NUT-Frauen in
Naturwissenschaft und Technik e.V. Schriftenreihe. 10.)
(ÖAW-Bibl.-Sign. 36.160-B.Ar). [9] Maria Rentetzi:
Designing (for) a new scientific discipline: the location and
architecture of the Institut für Radiumforschung in early
twentieth-century Vienna, in: British Journal for the History of
Science 38.3 (2005), S. 275-306 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.089-C.Ar).
[10] Emilie Těšinská: Návštěva
Marie Curieové v Československu v roce 1925 [Marie Curies
Besuch in der Tschechoslowakei im Jahre 1925], in: Karel Černý
u. Petr Svobodný (Hgg.): Historia Medicina Cultura. Sborník
k dějinám Medicíny. Praha 2006, S. 163-188. [11]
Katharina Maximiliane Zelger: Stefan Meyer und die Frauen.
Kooperationsverhältnisse am Wiener Institut für
Radiumfroschung 1910-1938. Wien [Dipl.Arb.] 2008 (ÖAW-Bibl.-Sign.:
37059-C.Ar).
Lokat: 0/I-IIa-f (Akten) u. rechter
Stahlschrank-Keller (Mikrofiche, die dazugehörigen Jackets
befinden sich im Tresor der phil.-hist. Klasse). Dem Benützer
werden ausschließlich die Mikrofiche vorgelegt (Reservierung
des Readerprinter im Lesesaal erforderlich).
FE-Akten
Rechtsgeschichte Österreichs
Zeitraum: 1977-2004
Umfang: 2 Kartons
Erschließung: AB (in Arbeit)
Beschreibung: Die vorhandenen Akten wurden im
Januar 2008 vom Obmann der Kommission, w.M. Werner Ogris, dem AÖAW
überantwortet. Derzeit liegen allein Akten zu den Bänden
der Fontes Rerum Austriacarum, Abt 3 (Fontes iuris) seit 1977 vor.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Rechtsgeschichte
Österreichs
Literatur: –
Lokat: 7-re/Ia
FE-Akten
Schwabenspiegel
Zeitraum: –
Umfang: 24 Kartons, 3 Karteikästen
Erschließung: AB
(8 S.)
Beschreibung: Der Schwabenspiegel war eine der
Veröffentlichungen der Kommission für die Savigny-Stiftung,
die am 13. Jan. 1864 eingesetzt wurde. Die Juristische Gesellschaft
zu Berlin veranlaßte 1863 eine Stiftung zum Gedenken an den
preussischen Staatsminister Friedrich Karl von Savigny, die bis 1941
für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des römischen
wie auch germanischen Rechts aufgewandt wurde, danach übernahm
die Akademie die laufenden Kosten. Die Arbeiten an einer kritischen
Ausgabe des Schwabenspiegels wurden ca. 1957 aufgegeben.
Bei
dem vorhandenen Material handelt es sich um die Arbeitsunterlagen,
die zur kritischen Ausgabe benötigt wurden. Sie gelangten zu
einem unbekannten Zeitpunkt ins Archiv und wurden ca. 1980 durch Dr.
Klaus Wundsam verzeichnet. Der AB enthält Wundsams Verzeichnung
sowie ein Verzeichnis der offenbar zugleich übernommenen Bücher.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Schwabenspiegel
Literatur: Hans Lentze: Die
Schwabenspiegelausgabe der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften u. der Monumenta Germaniae Historica, in: Aph 92
(1955), S. 394-404.
Lokat: 1-li/Vf-g, 1-li/VIc-d und 1-li/VId-e
FE-Akten
Sozio-Ökonomie
Zeitraum: 1973-1990
Umfang: 14 Kartons
Erschließung: AB (14 S.)
Beschreibung: Am 10. Dez. 1971 gründete die
Gesamtakademie die Kommission für Zukunftsforschung, die bereits
per 10. März 1972 in Kommission für sozio-ökonomische
Entwicklungsforschung umbenannt wurde. Mit Schreiben vom 20. Juli
1973 wurde die Kommission in ein Institut gleichen Namens umgewandelt
(A 1229). Am 25. Jan. 1974 ernannte die Gesamtakademie ihrer
Mitglieder in das Kuratorium (neben jenen des BM für
Wissenschaft und Forschung sowie der Rektorenkonferenz, A 1232). Als
Direktoren fungierten im Laufe des 16-jährigen Bestehens der
Einrichtung Leopold Schmetterer, Gerhart Bruckmann, Robert Reichart,
Ernst Braun sowie zuletzt Wolf-Dieter Grossmann. Nachdem sich die
Institutsmitarbeiter im Herbst des Jahres 1990 den Vorwürfen von
Veruntreuung und der Nutzung von Institutscomputern zur Herstellung
illegaler Flugblätter ausgesetzt sahen, wurde die Arbeit des
Instituts kurze Zeit später eingestellt.
Offenbar
recht bald danach gelangte ein Aktenbestand des Instituts für
sozio-ökonomische
Entwicklungsforschung aus 44 Ordnern und Mappen an das AÖAW. Es
handelt sich dabei u.a. um verschiedene Korrespondenzen, zahlreiche
Buchbestellungen und Rechnungen, Protokolle und Berichte,
Manuskripte, Informationen zu Personal und Projekten sowie eine
umfangreiche Sammlung an Zeitungsausschnitten zu verschiedenen
soziologischen, wirtschaftlichen und technischen Themen. Die
überlieferte Ordnung der Akten wurde zugunsten einer thematisch
zusammenhängenden Ordnung des Bestandes aufgelöst. Die
teilweise chronologische, teilweise alphabetische Ablage des
Materials wurde größtenteils beibehalten. Eine
alphabetische Anordnung ist dem Behelf an den Hinweisen auf die
einzelnen Registerbuchstaben (z.B. A-Z) zu entnehmen.
Die
ebenfalls im Bestand befindliche große Menge an Zeitschriften
und anderen Drucksachen wurde entweder skartiert oder dem
Bibliotheksbestand der ÖAW beigegeben. Eine Auflistung befindet
sich am Ende des Behelfes.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Sozio-Ökonomie
Lokat: 8-li/III-VIa
FE-Akten
Tabula Imperii Byzantini (TIB)
Zeitraum: 1981-2004
Umfang: 3 Planschrankladen
Erschließung: Lade 21: TIB 2-4. Lade
22: TIB 5-8. Lade 23: 9, 10.
Beschreibung: Von der am 23. Nov. 1966
eingesetzten Kommission für die Tabula Imperii Byzantini liegen
z.Zt. allein großformatige Pläne zur Publikation der
einzelnen Tafel-Bände vor. Sie dokumentieren die Arbeitsweise
der Kommission bei der Herstellung der Bände. Diese Unterlagen
betreffend die TIB-Bände 2 bis 10 und gelangten im Mai 2007 an
das AÖAW.
Die TIB-Bände erscheinen als Dph: TIB 1, Hellas und
Thessalia (m. einem Beiheft) = Dph 125 (1976, 22004). TIB
2, Kappadokien = Dph 149 (1981, 22004). TIB 3, Nikopolis
und Kephallenia = Dph 150 (1981, 22004). TIB 4, Galatien
u. Lykaonien = Dph 215 (1984, 22004). TIB 5, Kilikien u.
Isaurien (in 2 Teilen) = Dph 215 (1990, 22004). TIB 6,
Thrakien = Dph 221 (1990, 22004). TIB 7, Phrygien u.
Pisidien = Dph 211 (1990, 22004). TIB 8, Lykien und
Pamphylien (in 3 Bänden) = Dph 320 (2004). TIB 9, Paphlagonien
u. Honorias = Dph 249 (1996). TIB 10, Aigaion = Dph 259 (1998).
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Tabula Imperii
Byzantini
Literatur:
Lokat: Planschrankladen 21-23
FE-Akten
Tessmann-Bibliothek
Zeitraum: 1961-1998
Umfang: 3 Kartons
Erschließung: AB (5 S.)
Beschreibung: Die Akten der Jahre 1981 bis 1998
wurde im Mai/Juni 2005 vom Obmann der Kommission für die
Tessmann-Bibliothek, Prof. Josef Riedmann, dem AÖAW übergeben.
Die älteren sind gleichfalls auf Initiative von Riedmann im
Jahre 1999 in das AÖAW gelangt. Er wiederum hatte sie aus dem
Institut für Landeskunde aus dem Nachlaß Huters erhalten.
Vgl. die Informationen zur Tessmann-Bibliothek in der BG 02.07.
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Tessmann-Bibliothek
Literatur: [1] Mathias Frei: Die
Dr.-F.-Teßmann-Sammlung als Studienbibliothek, in: Der Schlern
45.5-6 (1971), S. 246-249. [2] Mathias Frei: 15 Jahre
Dr.-F.-Teßmann-Sammlung. Von der
Tirolensienbücherei zur wissenschaftlichen Studienbibliothek,
in: Der Schlern 48.10 (1974), S. 497-503. [3] Franz Huter:
Gedenkansprache, gehalten am 23. Juni 1978, anläßlich des
20. Todestages von Dr. Friedrich Teßmann, in der
Friedhofskapelle von St. Pauls in Eppan, in: Tiroler Heimat 152
(1978), S. 165-168. [4] Adolf Leidlmair: Die Österreichische
Akademie der Wissenschaften und die Teßmann-Sammlung,
in: Der Schlern 76.9 (2002), S. 26-31.
Lokat: 8-li/VIb
FE-Akten
Vierjahresplaninstitut für
Neutronenforschung
Zeitraum: 1943-1947
Umfang: 2 Kartons
Erschließung: AB
(5 S.)
Beschreibung: Die Akten des Planinstituts wurden
unter den Akten des Instituts für Radiumforschung gefunden,
gehören aber nicht genuin in diese Provenienz, weswegen sie als
eigenständiger Bestand bei einem Umfang von zwei Archivkartons
geführt werden. Offenbar fanden die Akten aufgrund der
Involvierung von Berta Karlik in die Liquidierung des Planinstituts
Eingang in dieses Material.
Die
Ordnung der Akten wurde augenscheinlich während der Liquidierung
des Vierjahresplaninstituts für Neutronenforschung ab dem Sommer
1945 durch Rudolf Kraus angelegt; im Konv. 10 sind einige originale
Aktenumschläge aufbewahrt.
Gemäß einer Bestätigung des II.
Physikalischen Instituts der Universität Wien vom 11. Okt. 1947
(Konv. 1) umfaßte das Aktenmaterial des liquidierten
Vierjahresplaninstituts für Neutronenforschung folgende Akten:
A/1, A/2, A/3, A/4, A/4a bis A/4k, A/5, A/6, A/7, A/8, A/9 u. A/10,
von denen A/1, A/4a bis A/4f, A/6 u. A/8 zum Radium-Institut gekommen
seien, während der Rest – mit Ausnahme der fehlenden
Nummern A/3 u. A/4 – im II. Physikalischen Institut verwahrt
werde. Die Ordnung wurde bei der Verzeichnung beibehalten, wobei die
Aktennummer A/1 nicht zu verifizieren war. Möglicherweise
handelt es sich um das Inventar des Vierjahresplaninstituts (Konv.
2). Außerhalb dieser Reihe stehen die Korrespondenzen Kraus’
(April-Okt. 1945, Konv. 7) und die die Finanzen betreffenden
Materialien (Konv. 8 u. 9).
Den
Akten des Vierjahresplaninstituts für Neutronenforschung sind
einige wenige Personalia des Vierjahresplaninstituts für
Physikalische Chemie von Stoffgemischen (Leitung: Prof. Ludwig Ebert)
aus Kraus’scher Provenienz beigegeben, der als
Verwaltungsdirektor für beide Planinstitute verantwortlich war
(Konv. 11).
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Neutronenforschung
Literatur: Stefan Sienell u. Christine Ottner:
Das Archiv des Instituts für Radiumforschung, in: Amn II 140
(2004), S. 11-53, bes. S. 50 f.
Lokat: 0/IIf
FE-Akten
Wirtschafts-, Sozial- und Stadtgeschichte
Zeitraum: 1934-1997
Umfang: 12 Kartons
Erschließung: AB (8 S.)
Beschreibung: Die Kommission für
Stadtgeschichtsforschung wurde am 8. März 1961 eingesetzt und im
Jahre 1963 in Kommission für Wirtschafts-, Sozial- und
Stadtgeschichte umbenannt. Ihre Hauptaufgabe war die Herausgabe des
Österreichischen Städtebuches, von dem bis zur Auflösung
der Kommission mit 31. Dez. 1997 folgende Bände erschienen: Band
1 (Oberösterreich, 1968), Band 2 (Burgenland, 1970, 21996),
Band 3 (Vorarlberg, 1973), Band 4/1 (Niederösterreich A-G,
1988), Band 4/2 (Niederösterreich H-P, 1976), Band 4/3
(Niederösterreich R-Z, 1982), Band 5/1 (Tirol, 1980; der Teil 2
Südtirol enthaltend erschien 2001 als Band 313 der
Schlern-Schriften), Band 6/3 (Steiermark J-L, 1990), Band 6/4
(Steiermark M-Z, 1995) und Band 7 (Wien, 1999). Die ausständigen
Bände 6/1 (Stadt Graz), 6/2 (Steiermark A-H), 8 (Kärnten)
und 9 (Salzburg) hätten von der Kommission für die
Geschichte der Habsburgermonarchie herausgegeben werden sollen,
jedoch wurde das Projekt im Jahre 2004 eingestellt.
Die jüngsten Unterlagen bzgl. des Städtebuches
hat ao. Univ. Prof. Dr. Werner Drobesch vom Institut für
Geschichte der Universität Klagenfurt an sich genommen, der die
Arbeiten am Österreichischen Städtebuch zuende führen
will.
Unter den Akten befinden sich zwei Mappen mit Entwürfen
zu Richtlinien, Vorschläge und Referate von Alfred Hoffmann für
das Österreichische Städtebuch aus den Jahren seit 1934
(Karton 12, Mappen 51 u. 52).
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Wirtschaftsgeschichte
Literatur: [1] Othmar Pickl und Ernő
Deák: 25 Jahre Kommission für Wirtschafts-, Sozial- und
Stadtgeschichte der Österreichischen Akademie der
Wissenschaften, in: Pro civitate Austriae. Informationen zur
Stadtgeschichtsforschung in Österreich 4 (1986), S. 16-28. [2]
Friederike Goldmann: Das Österreichische Städtebuch. Eine
unendliche Geschichte?, in: Pro Civitate Austriae. Informationen zur
Stadtgeschichtsforschung in Österreich N.F. 1 (1996), S. 67 f.
Lokat: 2-re/VId-e
FE-Akten
Wörterbuch-Kommission
Zeitraum: 1910-1996
Umfang: 32 Kartons
Erschließung: AB m. Bibliographie der
Tätigkeitsberichte (12 S.)
Beschreibung: Die Kommission wurde am 11. Jan.
1911 als vorbereitende und am 15. März 1911 als Fachkommission
eingesetzt. Seit 1913 bestand eine Kooperation mit der Bayerischen
Akademie der Wissenschaften in München zur gemeinsamen
Herausgabe eines Österreichisch-Bayerischen Wörterbuches.
Die Jahre bis zum 2. Weltkrieg waren von intensiver
Sammlungstätigkeit geprägt. In den 1950er Jahren waren
bestimmt von großen konzeptionellen Differenzen, die
schließlich dazu führten, daß im Jahre 1963 in Wien
die erste Lieferung des "Wörterbuches der bairischen
Mundarten in Österreich" herausgegeben wurde.
Die
Wörterbuch-Kanzlei war eine der wenigen Akademie-Einrichtungen,
die bereits vor 1945 personalführend war.
Im
"Institut für österreichische Dialekt- und
Namenlexika", wie die Kommission seit ihrer Umwandlung in ein
Institut am 1. Febr. 1994 heißt, befindet sich eine größere
Anzahl von "Sammlungen und Nachlässen", die im Jahre
2006/07 seitens des AÖAW eingeschachtelt und verzeichnet wurden
(Stand am 4. Sept. 2007: 209).
Zitat: AÖAW, FE-Akten, Wörterbuch-Kommission
Literatur: Ingo Reiffenstein: Die Geschichte des
"Wörterbuches der bairischen Mundarten in Österreich"
(WBÖ). Wörter und Sachen im Lichte der Kulturgeschichte,
in: Isolde Hausner, Peter Wiesinger u. Katharina Korecky-Kröll
(Hgg.): Deutsche Wortforschung als
Kulturgeschichte. Beiträge des Internationalen Symposiums aus
Anlass des 90-jährigen
Bestandes der Wörterbuchkanzlei der Österreichischen
Akademie der Wissenschaften. Wien, 25-27. September 2003. Wien 2005
(= Sph. 720.), S. 1-13.
Lokat: 8-re/IVa-h
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