Bestandsgruppe 02: Zentrale Verwaltung


Gesamtinventar

Die BG 02 "Zentrale Verwaltung" gliedert sich in elf Untergruppen:

  • 02.01 "Kanzlei (vor 1972)"
  • 02.02 "Präsidialsekretariat (nach 1972)"
  • 02.03 "Generalsekretariat (nach 1972)"
  • 02.04 "math.-nat. Klasse (nach 1972)"
  • 02.05 "phil.-hist. Klasse (nach 1972)"
  • 02.06 "Forschungseinrichtungen"
  • 02.07 "Ohne eigenen Forschungsauftrag"
  • 02.08 "Poststelle"
  • 02.09 "Auslandsbeziehungen"
  • 02.10 "Öffentlichkeitsarbeit"
  • 02.11 "Bibliothek und Archiv"

Die Akten dieser BG enthalten ausschließlich die Akten aus der zentralen Verwaltung der Akademie, die bis zum Jahre 1972 von einer zentralen Kanzlei, bzw. Postein- und auslaufstelle administriert wurde. Aufgrund der Verwaltungsreform wurden ab diesem Zeitpunkt das Präsidialsektretariat, das Generalsekretariat und die beiden Klassen mit eigenen Kanzleien ausgestattet, die fortan ihre eigenen Aufgabenbereiche zu betreuen bzw. zu erfüllen hatten. Die Akten dieser BG 02.01 bis 02.05 enthalten ausschließlich jene Akten, die die eigene Verwaltung dieser Sekretariate nachweisen. Die Akten über die einzelnen Forschungseinrichtungen, gleich welcher Klasse, befinden sich auch über den Zeitpunkt der Verwaltungsreform hinweg stets in der BG 02.06; sofern es sich um Akten zu wissen­schaftlichen Unternehmungen handelt, die jedoch keiner eigenen Forschungs­ein­richtung der Akademie entsprungen sind, befinden sich diese in der BG 02.07.

Die BG 02.08 "Poststelle" enthält Postbücher; die BG 02.09 "Auslandsbeziehungen" die Akten über die bilateralen Wissenschaftler-Austausch­pro­gram­me der Akademie, die BG 02.10 "Öffentlichkeitsarbeit" Unterlagen wie Zeitungsausschnitte mit Berichten über die Tätigkeit der Akademie und schließlich die BG 02.11 "Bibliothek und Archiv" Unterlagen aus der Verwaltung und Organisation von Bibliothek und Archiv der ÖAW.



Bestandsgruppe 02.01 "Kanzlei (vor 1972)"

Die zentrale Kanzlei der Akademie wurde Ende 1963 wurde ein Kopierer angeschafft (Antrag Leskys vor der Gesamtakademie am 8. Nov. 1963, A 1144). Die damit erzeugten Kopien sind daran zu erkennen, daß sie mit starken Chemikalien erstellt wurden, die bis in die Gegenwart die vor und nach ihnen liegenden Akten im Archiv stark braun verfärben, während die Kopien selbst kaum noch zu lesen sind. Einige dieser seinerzeitigen Kopien tragen auf der Rückseite diagonal den Schriftzug AGFA, andere sind rückseitig unbedruckt. Archivtechnisch werden die aus dieser Zeit stammenden Kopien durch moderne ersetzt und die ursprünglichen entsorgt. Auf den modernen Kopien wird rückseitig "umkopiert" vermerkt mitsamt Datum und Unterschrift des tätigen Archivmitarbeiters.

Analoges gilt für sog. Thermokopien, die besonders zu Beginn der 1990er Jahre weit verbreitet waren. Die Kopien wurden auf einem speziellen Papier, das von einer (Endlos-) Rolle kam, mittels Erhitzung erzeugt. Auf demselben Weg verliert das Papier im Laufe der Zeit aufgrund von natürlicher Wärmeeinwirkung den Schriftzug wieder. Zum Umgang mit Thermokopien vgl. Lars Nebelung: Thermokopien. Flüchtige Zeugnisse der jüngeren Vergangenheit, in: Sächsisches Archivblatt, Heft 1/2008, S. 29 f.



Protokollbücher

Zeitraum: 1847/48-1971

Umfang: 125 Bücher

Erschließung: 4 Zettelkatalog: (a) 1847/48 und 1849, (b) 1909, 1911-1922 und (c) 1923-1945. Die Jahre 1850 bis 1857 sind nicht erschlossen; (d) von einem zeitgenössischen Index der Jahre 1847 bis 1857 sind nur die Buchstaben A und B erhalten. Den Protokollbüchern der Jahre 1858 bis 1908 u. 1910 sind jeweils zeitgenössische Indizes beigebunden. Ab 1945 wurden eigene Indexbände geführt.

Beschreibung: In den Protokollbüchern wurden die ein- und ausgehenden Poststücke der Akademie verzeichnet und mit einer laufenden Nummer versehen. Desweiteren wurde jeweils das Tagesdatum des Eintreffens eines Schriftstückes notiert, bzw. bei Ex-Officio-Aussendungen das Datum der Expedition sowie die weiteren Behandlung der Agende. Ab den er Jahren wurde auch die Ablage vermerkt. Im AÖAW wurde die zeitgenössische Ablage soweit wie möglich beibehalten, so daß der Ablage-Vermerk auf einen heutigen Archivbestand im AÖAW hinweist.

Zitat: AÖAW, Protokollbuch

Lokat: 2-re/Ia-IIe (Protokollbücher). Lesesaal (Zettelkataloge a-c). 2-re/IIb (Zettelkatalog d)



Allgemeine Akten

Zeitraum: 1847-1973

Umfang: 268 Kartons

Erschließung: Durch die Protokollbücher (s.o.) resp. die dazugehörigen Zettelkataloge

Beschreibung: Jene Akademie-Agenden, die nur einen sehr kurzen Zeitraum behandelt wurden, und die keine besondere Auswirkungen auf die Geschäfte der Akademie hatten, wurden unter den "Allgemeinen Akten" abgelegt.

Zitat: AÖAW, Allg. Akten

Lokat: 1-re/I-VIc-g, VIIb-e und 2-li/Ia-b, IIc-g, IIIc-d



Feiern

Zeitraum: 1946-1972

Umfang: 8 Kartons

Erschließung: AB (73 S.). Die Erschließung erfolgt über die Postbücher bzw. die dazugehörigen Indexbände. In den Postbüchern findet sich in diesen Fällen unter der Rubrik ‚Ablage’ mit rotem Buntstift der Vermerk ‚Feiern’. Aufgrund des AB, der die chronologische Ablage der Akten und ihre Aktenzahl verzeichnet, kann überprüft werden, ob dieser Akt tatsächlich vorhanden ist.

Beschreibung: Bei dem Bestand ‚Feiern’ handelt es sich um eine zeitgenössische Ablage der Kanzlei der ÖAW. Jene Akten, die Feiern betrafen, über die die Akademie entweder schlicht informiert wurde, oder zu dem sie einen Vertreter entsandte, wurden seit 1946 unter diesem Stichwort abgelegt. Die hier vorliegenden Akten reichen bis zur Verwaltungsreform von 1972; jüngere Akten ähnlichen Aussehens wurden fortan durch die jeweiligen Klassen abgelegt.

Zitat: AÖAW, Feiern

Lokat: 2-li/IIIb-c



Kleine Erledigungen

Zeitraum: 1914-1992

Umfang: 20 Kartons

Erschließung: Übersicht (3 S.).

Beschreibung: Ein- und auslaufende Aktenstücke aus dem Schriftverkehr der Akademie von minderer Bedeutung erhielten keine Aktenzahlen – und sind folglich nicht in den Postbüchern nachzuweisen –, sondern wurden auf kurzem Wege erledigt und unter "Kleine Erledigungen" gesammelt. In früheren Jahren liegen diese Akten den "Allgemeinen Akten" am Ende eines jeden Jahrganges bei. Für 1914 und ab 1930 quasi jedes Jahr wurden diese Akten gesondert abgelegt. Bei der provisorischen Einschachtelung dieser Akten Anfang 2001 wurde eine knappe Übersicht erstellt, die einzelnen Jahrgänge jedoch nicht geordnet. Versuchsweise wurden die Jahre 1935, 1947 und 1961 chronologisch geordnet und die darin vorhandenen Partezettel in einer Übersicht verzeichnet.

Zitat: AÖAW, Kleine Erledigungen

Lokat: 2-re/VIa-c



Kongresse

Zeitraum: 1948-1972

Umfang: 8 Kartons

Erschließung: AB (71 S.). Die Erschließung erfolgt über die Postbücher bzw. die dazugehörigen Indexbände. In den Postbüchern findet sich in diesen Fällen unter der Rubrik ‚Ablage’ mit rotem Buntstift der Vermerk ‚Kongresse’. Aufgrund des AB, der die chronologische Ablage der Akten und ihre Aktenzahl verzeichnet, kann überprüft werden, ob dieser Akt tatsächlich vorhanden ist.

Beschreibung: Bei dem Bestand ‚Kongresse’ handelt es sich um eine zeitgenössische Ablage der Kanzlei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Jene Akten, die Kongresse betrafen, über die die Akademie entweder schlicht informiert wurde, oder zu dem sie einen Vertreter entsandte, wurden seit 1948 unter diesem Stichwort abgelegt. Die hier vorliegenden Akten reichen bis zur Verwaltungsreform von 1972; jüngere Akten ähnlichen Aussehens wurden fortan durch die jeweiligen Klassen abgelegt.

Zitat: AÖAW, Kongresse

Lokat: 2-li/IIIc-d



Künstlerische Veranstaltungen

Zeitraum: 1957-1982

Umfang: 1 Schachtel

Erschließung: –

Beschreibung: Nach der Verwaltungsreform von 1972 erfolgte die Organisation der Künstlerischen Veranstaltungen durch das Sekretariat der phil.-hist. Klasse.

Zitat: AÖAW, Künstlerische Veranstaltungen

Literatur: Dokumentation, Bd 3, S. 196 f. (Übersicht über die künstlerischen Veranstaltungen 1946-1972). Übersicht über die künstlerischen Veranstaltungen 1973-1991.

Lokat: 7-li/Va



Ministerium

Zeitraum: 1938-1975

Umfang: 17 Schachteln

Erschließung: Übersicht (7 S., durch Wundsam angelegt)

Beschreibung: Erlässe und Verordnungen des für die Akademie zuständigen Ministeriums.

In Packpapier-Paketen befanden sich ungeordnet und unvollständig zahlreiche Ausgaben von Periodika, die vom Ministerium in den 1930er und 1940er Jahren herausgegeben wurden. Sie wurden in den Jahren 2004 bis 2006 durch antiquarischen Erwerb ganzer Jahrgänge bzw. durch das Kopieren fehlender Ausgaben ergänzt und gebunden. Es liegen daher nun vor: [1] Deutsche Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung. Amtsblatt des Reichs­ministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung un der Unterrichtsverwaltungen der Länder. Jahrgänge 1935-1945 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 32.306-C.Ar). [2] Ver­ord­nungsblatt für den Dienstbereich des Bundesministeriums für Unterricht [mit wechselnden Titeln, zuletzt als "Verordnungsblatt für den Dienstbereich des Ministeriums für innere und kulturelle Angelegenheiten. Abteilung IV: Erziehung, Kultus und Volksbildung"]. Hg. v. Bundesministerium für Unterricht. Jahrgänge 1932-1940 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 32.307-C.Ar). [3] Erziehung und Unterricht. Nichtamtliches Beiblatt zum Verordnungsblatt des Österreichischen Unterrichtsministeriums. Hg. v. Bundesministerium für Unterricht. Jahrgang 1937 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.472-C.Ar).

Zitat: AÖAW, Ministerium

Lokat: 2-re/IVf-g



Öffentliche Vorträge

Zeitraum: 1946-1991

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: Karton 1: 1946-1978, Karton 2: 1979-1998

Beschreibung: Zu den von der Akademie jeweils im Frühjahr veranstalteten – zumeist vier - Öffentlichen Vorträgen liegen seit 1954 nicht nur die Einladungen vor, sondern auch Schriftverkehr mit den Referentinnen und Referenten sowie die Aussendungen an die Presse und den Rundfunk. Nach der Verwaltungsreform von 1972 erfolgte die Organisation der Öffentlichen Vorträge durch das Sekretariat der jeweils fachlich zuständigen Klasse, während die alljährlichen Kommissionsberichte für den Almanach durch die phil.-hist. Klasse administriert wurden.

Seit dem 19. Okt. 1934 bestand eine gemeinsame Kom­mission, die auf Beschluß der Gesamtakademie vom 19. Dez. 1980 (A 1291) aufgelöst wurde. GS Schmetterer begründete seinen Antrag auf Auflösung damit, "daß die Vorträge eine Krise durchgemacht haben, daß sie jetzt aber Klassensache geworden sind. Die Durchführung der Vorträge wird in den Klassen sorgfältig besprochen. Man erhofft, so zu einer größeren Durchschlagskraft zu kommen." 1992 beschloß das Präsidium, "daß heuer keine Öffentlichen Vorträge stattfinden werden. Man wird sich Gedanken machen, ob eventuell solche Vorträge in einer anderen Form später aufgegriffen werden sollen" (aus dem Sitzungsprotokoll der math.-nat. Klasse v. 30. April 1992).

Die vorliegenden Akten reichen seitens der math.-nat. Klasse über das Jahr 1992 hinaus, indem sie auch Unterlagen zu "öffentlichen Vorträgen" im Rahmen von Klassensitzungen enthalten.

Zitat: AÖAW, Öffentl. Vorträge

Literatur: [1] Dokumentation, Bd 3, S. 198-203 (Verzeichnis der Öffentlichen Vorträge bis inkl. 1972). [2] Rohstoffe und Energie in Österreich. Beispiele für Möglichkeiten und Grenzen. Öffentliche Vorträge 1980. Wien 1981 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 91-B). [3] Aspekte des menschlichen Alterns. Öffentliche Vorträge 1982. Wien 1982 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 95-B). [4] Erdgeschichtliche Katastrophen. Öffentliche Vorträge 1986. Wien 1987 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 125-B). [5] Viertel mit Vergangenheit … und Zukunft? Öffentliche Vorträge 1987 der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien 1990 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 145-B).

Lokat: 7-li/Va



Subventionen

Zeitraum: 1875-1972

Umfang: 18 Kartons

Erschließung: AB (375 S., inkl. Index)

Beschreibung: Die Akten zu den bewilligten Subventionen – nur in Ausnahmefällen befinden sich auch abgelehnte Anträge darunter; die nicht bewilligten Anträge befinden sich üblicherweise unter den "Allgemeinen Akten" – sind in vier Reihen gegliedert: (Ia) Allgemeine Akten betr. Subventionen und Sitzungsprotokolle der Subventionskommission der math.-nat. Klasse (1877-1898); (Ib) Sitzungsprotokolle der Subventionskommission der math.-nat. Klasse (1913-1971); (II) Subventionen der math.-nat. Klasse (1875-1949); (III) Subventionen der phil.-hist. Klasse (1893-1949) und (IV) Subventionen der math.-nat. u. phil.-hist. Klasse (1950-1972).

Jüngere Akten sind unter den beiden jeweiligen Klassen (BG 02.04 und BG 02.05) abgelegt.

Zitat: AÖAW, Subventionen

Lokat: 2-re/VIf-h



Zollfreiheit

Zeitraum: 1929-1935

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.)

Beschreibung: Dem Antrag der Akademie – in Folge eines Beschlusses des Ausschusses der deutsch-österreichischen Wissenschaftshilfe – vom 25. Okt. 1929 an das BMU, "daß solche aus dem Auslande eintreffende Apparate der zollfreien und warenumsatzsteuerfreien Behandlung unterzogen werden, soferne seitens der Akademie der Wissenschaften die Bestätigung beigebracht wird, daß diese Ap­p­a­rate aus Mitteln der deutsch-öster­rei­chi­schen Wissenschaftshilfe beschafft wurden" und im Eigentum der deutschen Notgemeinschaft verbleiben, wurde durch das BMFinanzen (Zl. 88.839 - 8/1929) entsprochen.

Die vorliegenden Akten enthalten – neben dem o.g. Ausgangsakt – zwei weitere derart zu behandelnde Fälle, sowie eine Resolution des 16. Geologen-Kongresses in ähnlicher Angelegenheit.

Zitat: AÖAW, Zollfreiheit

Lokat: 1-li/VIg





Bestandsgruppe 02.02 "Präsidialsekretariat (nach 1972)"

Die BG 02.02 "Präsidialsekretariat (nach 1972)" enthält die Akten aus dem Präsidialsekretariat.



Akademien

Zeitraum: 1992-[2001]

Umfang: Kartons

Erschließung: AB (vorläufige Aufnahme)

Beschreibung: Der Bestand enthält die Briefwechsel der ÖAW mit anderen Akademien.

Zitat: AÖAW, Akademien

Literatur: –

Lokat: 7-li/IVa



Internes

Zeitraum: 1993-2008

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: Karton 1: Tischkalender Wegmann 1993-2006; Karton 2: Tischkalender Wegmann 2007-2008

Beschreibung: Frau Elisabeth Wegmann-Köller ist seit Anfang 1993 im Präsidialsekretariat tätig und hat seither in einen Tischkalender all ihre Termine eingetragen. Ihre Kalender hat sie im Febr. 2009 dem AÖAW übergeben.

Zitat: AÖAW, Internes

Literatur: –

Lokat: 6-re/IIIg



Saalvergabe

Zeitraum: 1985-[2005]

Umfang: 11 Kartons

Erschließung: AB (6 S.)

Beschreibung: Für hausfremde Organisationen bestand – unter gewissen Konditionen – seit Gründung der Akademie die Möglichkeit, Säle der Akademie für eigene Veranstaltungen zu mieten. Die diesbezüglichen Akten wurden von der zentralen Kanzlei der Akademie zunächst unter "Akademie-Gebäude" (BG 04) abgelegt. Nach der Verwaltungsreform von 1972/73 war offenbar das Sekretariat der phil.-hist. Klasse dafür zuständig (Akten bis 1981 vorhanden). Die "Saalvergabe" fiel seit 1985 in den Kompetenzbereich des Präsidialsekretariats. Im Jahre 2003 wurde diese Agende aus dem Präsidialsekretariat ausgegliedert und formell dem Generalsekretariat unterstellt. Für die Koordination der Vermietung der einzelnen Akademie-Säle ist seither Frau Dr. M. Milletich zuständig (event management, ab 1. Okt. 2003), die diese Arbeit bis dahin gemeinsam mit Frau Dr. Csáky im Präsidialsekretariat erledigt hatte.

Zitat: AÖAW, Saalvergabe

Lokat: 7-li/VIf-g und 6-re/VIIc





Bestandsgruppe 02.03 "Generalsekretariat (nach 1972)"

Chrono-Ein

Zeitraum: 1974-[2003]

Umfang: 64 Kartons und 59 Aktenordner

Erschließung: Karton 1: 21. Jan.-30. Aug. 1974; Karton 2: 2. Sept. 1974-28. Febr. 1975; Karton 3: 3. März-19. Dez. 1975 (fehlend: 1. Mai-15. Sept.); Karton 4: 3. Jan.-29. Juli 1976; Karton 5: 5. Aug. 1976-3. Dez. 1977; Karton 6: 1. April-30. Nov. 1977; Karton 7: 1. Dez. 1977-31. Juli 1978; Karton 8: 1. Aug. 1978-31. März 1979; Karton 9: 2. April-28. Dez. 1979; Karton 10: 3. Jan.-30. Sept. 1980; Karton 11: 1. Okt. 1980-30. April 1981; Karton 12: 6. Mai 1981-27. Juli 1983; Karton 13: 5. Aug. 1983-10. Jan. 1984; Karton 14: 23. Jan.- 24. April 1984; Karton 15: 25. April-17. Juli 1984; Karton 16: 18. Juli-22. Okt. 1984; Karton 17: 23. Okt.-28. Dez. 1984; Karton 18: 3. Jan.-8. März 1985; Karton 19: 11. März-17. Mai 1985; Karton 20: 20. Mai-24. Juli 1985; Karton 21: 25. Juli-17. Okt. 1985; Karton 22: 18. Okt.-18.-Dez. 1985; Karton 23: 19. Dez. 1985-10. März 1986; Karton 24: 11. März-20. Mai 1986; Karton 25: 21. Mai-18. Juli 1986; Karton 26: 21. Juli-15. Okt. 1986; Karton 27: 16. Okt.-30. Dez. 1986; Karton 28: 2. Jan.-27. Febr. 1987; Karton 29: 2. März-40. April 1987; Karton 30: 4. Mai-7. Juli 1987; Karton 31: 8. Juli-30. Sept. 1987; Karton 32: 1. Okt.-30. Dez. 1987; Karton 33: 4. Jan.-25. März 1988; Karton 34: 28. März-9. Juni 1988; Karton 35: 10. Juni-12. Sept. 1988; Karton 36: 13. Sept.-30. Nov. 1988; Karton 37: 1. Dez. 1988-19. Febr. 1989; Karton 38: 20. Febr.-28. April 1989; Karton 39: 2. Mai-19. Juli 1989; Karton 40: 20. Juli-31. Okt. 1989; Karton 41: 2. Nov. 1989-31. Jan. 1990; Karton 42: 1. Febr.-20. April 1990; Karton 43: 23. April-9. Juli 1990; Karton 44: 11. Juli-8. Okt. 1990; Karton 45: 9. Okt. 1990-11. Jan. 1991; Karton 46: 18. Jan.-22. März 1991; Karton 47: 25. März-19. Juni 1991; Karton 48: 20. Juni-30. Sept. 1991; Karton 49: 1. Okt. 1991-13. Jan. 1992; Karton 50: 14. Jan.-31. März 1992; Karton 51: 1. April-20. Juli 1992; Karton 52: 21. Juli-19. Nov. 1992; Karton 53: 20. Nov. 1992-26. Febr. 1993; Karton 54: 1. März-22. April 1993; Karton 55: 23. April-24. Juni 1993; Karton 56: 25. Juni-8. Sept. 1993; Karton 57: 9. Sept.-8. Nov. 1993; Karton 58: 9. Nov. 1993-12. Jan. 1994; Karton 59: 13. Jan.-7. März 1994; Karton 60: 8. März-25. April 1994; Karton 61: 26. April-30. Juni 1994; Karton 62: 1. Juli-13. Sept. 1994; Karton 63: 14. Sept.-23. Nov. 1994; Karton 64: 24. Nov. 1994-31. Jan. 1995; Karton 65:

Beschreibung: Von den Schriftstücken, die seit dem 21. Jan. 1974 beim Generalsekretariat einliefen, wurden in der Kanzlei – zumindest von der ersten Seite, auf der sich ein Vermerk über die weitere Ablage des Originals befindet – Fotokopien erstellt und in chronologischer Ordnung abgelegt.

Zitat: AÖAW, GS, Chrono-Ein

Lokat: 6-re/Ia-g, 6-re/IIa-g und 6-re/IIIa-d



Chrono-Aus

Zeitraum: 1993-2003

Umfang: 2 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, GS, Chrono-Aus

Literatur:

Lokat: 6-re/Ve



Chrono-Aus (Intern)

Zeitraum: 1971-1977

Umfang: 1 Karton

Erschließung: Die Akten sind chronologisch abgelegt.

Beschreibung: Von jenen Schriftstücken, die seit Nov. 1971 vom Generalsekretariat an Dienststellen und Forschungseinrichtungen der ÖAW expediert wurden, wurden unter dem Begriff "Chrono-Aus[gang] (Intern)" Durchschläge bzw. Fotokopien abgelegt. Die Akten sind auf dem Schreibtisch von Robert Kauer als dem Leiter der Verwaltung entstanden; unter ihnen befindet sich eine "Analyse der Situation des Vertriebes der Publikationen der Akademie" (15. Febr. 1972, Kauer) sowie eine seit dem 1. April 1972 gültige Dienstordnung (m. Erläuterungen). Die Akten liegen in einer chronologischen Ordnung.

Zitat: AÖAW, GS, Chrono-Aus (Intern)

Lokat: 6-re/IIIg



Chrono-rekommandierte Briefe

Zeitraum: 1993-1995

Umfang: 3 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, GS, Chrono-Reko-Briefe

Lokat: 6-re/IVd



(Quartals-)Controlling

Zeitraum: 2004-[2006]

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: Karton 1: 4. Quartal 2004 bis 2. Quartal 2005 (1. Teil); Karton 2: 2. Quartal 2005 (2. Teil) bis 4. Quartal 2005; Karton 3: 1. Quartal 2006 bis 3. Quartal 2006; Karton 4: 4. Quartal 2006 bis [noch nicht voll]

Beschreibung: Das Quartals-Controlling wurde Ende 2004 eingerichtet. Hierbei versammeln sich auf Einladung des Generalsekretärs der GS, dessen Sekretär Dr. Nagler (früher Frau Dr. Heilmann-Sennhenn), die beiden Aktuare, Dr. Henrich sowie seit der Amtszeit Schuster auch der Präsident und Dr. Millischer (Interne Revision). Dr. Henrich druckt für die quartalsweisen Sitzungen Listen mit den Ausgaben und Einnahmen aller Akademie-Ein­richtungen aus, die anschließend besprochen werden. Jeder Sitzungs­teilnehmer erhält diese Liste, die mehrere hundert Seiten umfaßt. Die hier vorliegenden Exemplare stammen von Dr. Nagler.

Zitat: AÖAW, Controlling, K. …

Literatur: –

Lokat: 6-re/VIId



Dienstpässe

Zeitraum: 1984-1989

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: –

Beschreibung: Anträge um Ausstellung eines Dienstpasses für Akademie-Mitglieder und Akademie-Mitar­beiter waren an das Generalsekretariat zu richten. Die darauffolgende Korrespondenz mit dem für die Akademie zuständigen Ministerium wurde in aller Regel gleichfalls durch das Generalsekretariat, bzw. gelegentlich durch die Rechts- und Personalabteilung erledigt.

Zitat: AÖAW, GS, Dienstpässe

Lokat: 6-re/IVd



Saalvergabe, s. BG 02.02 "Präsidialsekretariat (nach 1972)"

Bestandsgruppe 02.04 "math.-nat. Klasse (nach 1972)"

Die BG 02.04 "math.-nat. Klasse (nach 1972)" enthält ausschließlich jene Akten aus der Verwaltungsstelle der math.-nat. Klasse, die für das innere Funktionieren der Kanzlei relevant waren. Akten über Forschungseinrichten der math.-nat. Klasse werden – ebenso wie jene der phil.-hist. Klasse – unter der BG 02.06 abgelegt, so daß die Kontinuität der Aktenüberlieferung auch nach der Verwaltungszäsur von 1972 gegeben ist.



math.-nat. Klasse

abgelehnte Manuskripte

Zeitraum: 1974-[1992]

Umfang: 8 Kartons

Erschließung: AB

Beschreibung: Der Bestand enthält Unterlagen zu jenen Manuskripten, die der math.-nat. Klasse vorgelegt, jedoch nicht zur Drucklegung angenommen wurden.

Zitat: AÖAW, math.-nat. Klasse, abgelehnte Manuskripte

Lokat: 9-re/VII-über a



math.-nat. Klasse

Budget

Zeitraum: 1972-[1999]

Umfang: 19 Kartons

Erschließung: Karton 1: 1972-1974; Karton 2: 1975-1976; Karton 3: 1976-1977; Karton 4: 1977-1979; Karton 5: 1979-1980; Karton 6: 1980-1981; Karton 7: 1981-1982; Karton 8: 1982-1983; Karton 9: 1983-1985; Karton 10: 1985-1987; Karton 11: 1987-1988; Karton 12: 1988-1990; Karton 13: 1990-1991; Karton 14: 1991-1993; Karton 15: 1993-1994; Karton 16: 1994-1995; Karton 17: 1995-1996; Karton 18: 1997; Karton 19: 1997-1999

Beschreibung: Für die Jahre 1979 bis 1989 liegt den Budgetunterlagen jeweils das dazugehörige "Teilheft zum Bundesvoranschlag" bei.

Zitat: AÖAW, math.-nat. Klasse, Budget

Lokat: 9-re/IVb



math.-nat. Klasse

Chrono-Aus

Zeitraum: 1992-[2004]

Umfang: 5 Kartons u. 13 Aktenordner

Erschließung: Karton 1: 2. Jan. 1992-26. Febr. 1993; Karton 2: März-Dez. 1993; Karton 3: Jan. 1994-18. April 1995; Karton 4: 19. April 1995-25. April 1996; Karton 5: 26. April 1996-26. Aug. 1997; Karton 6: ; Karton 7: ; Karton 8:; Karton 9:; Karton 10:; Karton 11:; Karton 12:; Karton 13:; Karton 14:; Karton 15:

Beschreibung: Die math.-nat. Klasse begann mit 1. Jan. 1992 einen Chrono-Aus zu führen, der Fotokopien der jeweils ersten Seite aller auslaufenden Schriftstücke enthält.

Zitat: AÖAW, math.-nat. Klasse, Chrono-Aus

Lokat: 9-re/IVb und 9-li



math.-nat. Klasse

Chrono-Ein

Zeitraum: 1994-[2004]

Umfang: 16 Kartons

Erschließung: Karton 1: 1. März 1994-31. Juli 1995; Karton 2: 1. Aug. 1995-31. Juli 1996; Karton 3: 1. Aug. 1996-30. Juni 1997; Karton 4: 1. Juli 1997-15. Juni 1998; Karton 5: 16. Juni 1998-30. April 1999; Karton 6: 1. Mai-7. Dez. 1999; Karton 7: 9. Dez. 1999-30. April 2000; Karton 8: 1. Mai 2000-28. Febr. 2001; Karton 9: 1. März-23. Nov. 2001; Karton 10: 26. Nov. 2001-11. Okt. 2002; Karton 11: 14. Okt. 2002-24. März 2003; Karton 12: 25. März-13. Aug. 2003; Karton 13: 14. Aug.-23. Dez. 2003; Karton 14: 29. Dez. 2003-20. April 2004; Karton 15: 21. April-25. Juli 2004; Karton 16: 26. Juli 2004- [noch nicht voll]

Beschreibung: Die math.-nat. Klasse begann mit 1. März 1994 einen Chrono-Ein zu führen, der Fotokopien der jeweils ersten Seite aller einlaufenden Schriftstücke enthält.

Zitat: AÖAW, math.-nat. Klasse, Chrono-Ein

Lokat: 9-re/IVa und 9-li



math.-nat. Klasse

Institutsdirektorenkonferenz (IDK)

Zeitraum: 1972-1995

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: Komplette Überlieferung zu den Sitzungen 1 bis 30 (1972-1995); die Sitzungen 1-15a (1972-1987) in K. 1, die Sitzungen 16-30 (1987-1995) in K. 2

Beschreibung: Siehe die Beschreibung zur IDK in der BG 04.

Zitat: AÖAW, math.-nat. Klasse, IDK

Lokat: 9-re/IIIe



math.-nat. Klasse

Subventionskommission

Zeitraum: 1975-1991

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: –

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, math.-nat. Klasse, Subventionskommission

Literatur: –

Lokat: 9-re/IIId





Bestandsgruppe 02.05 "phil.-hist. Klasse (nach 1972)"

Die BG 02.05 "phil.-hist. Klasse (nach 1972)" enthält ausschließlich jene Akten aus der Verwaltungsstelle der phil.-hist. Klasse, die für das innere Funktionieren der Kanzlei relevant waren. Akten über Forschungseinrichten der phil.-hist. Klasse werden – ebenso wie jene der math.-nat. Klasse – unter der BG 02.06 abgelegt, so daß die Kontinuität der Aktenüberlieferung auch nach der Verwaltungszäsur von 1972 gegeben ist.



phil.-hist. Klasse

Chronologische Kartei

Zeitraum: 1971-1987

Umfang: 35 Aktenordner, 1 Karton

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Chronologische Kartei

Lokat: 6-li/IVe-g



phil.-hist. Klasse

Sach-Kartei

Zeitraum: (1962)1973-1989

Umfang: 9 Kartons

Erschließung: AB (24 S.)

Beschreibung: Die Sach-Kartei der phil.-hist. Klasse der Jahre 1973-1989 wurde am 24. Sept. 2004 von der Klasse dem Archiv übergeben. Die rund 2 ½ Meter Karteikarten wurden in der folgenden Zeit verzeichnet und in neun Kartons eingeschachtelt. Die Arbeiten konnten im Nov. 2005 abgeschlossen werden.

Der AB bietet zunächst eine Übersicht über die Inhalte dieser Kartons, im Anschluß daran die Verzeichnung, zu welchen Themenbereichen Karteikarten vorliegen. Die Kartei dient der Erschließung der Akten der phil.-hist. Klasse aus diesem Zeitraum.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Sach-Kartei

Lokat: 5-re/IIIf-g



phil.-hist. Klasse

abgelehnte Manuskripte/abgelehnte Subventionsansuchen

Zeitraum: 1978-1997

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: AB (27 S., inkl. Register)

Beschreibung: Unter den "abgelehnten Manuskripten/abgelehnten Subventionsansuchen" wer­den Manuskripte verstanden, die von externer Seite der phil.-hist. Klasse vorgelegt, jedoch nicht zur Drucklegung angenommen wurden. Es liegen nur die Korrespondenzen mit den Autoren resp. mit den Begutachter vor, sowie deren Stellungnahmen; die Manuskripte selbst wurden jeweils den Autoren zurückgesandt.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, abgelehnte Mss.

Lokat: 6-li/VIIa



phil.-hist. Klasse

Anzeiger

Zeitraum: 1960-[2003]

Umfang: 5 Kartons

Erschließung: Karton 1: 1960-1979. Karton 2: 1980-1988. Karton 3: 1989-1994. Karton 4: 1995-2001. Karton 5: 2002-[2003].

Beschreibung: Der Bestand enthält die Korrespondenzen mit den Anzeiger-Autoren und – in späterer Zeit – auch die Autorenverträge, Angaben über die Auflagenhöhe sowie die Kostenvoranschläge und Vereinbarungen mit den Druckereien.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Anzeiger, K. …

Literatur: –

Lokat: 7-li/VIIg-h



phil.-hist. Klasse

Budget

Zeitraum: 1973-[1997]

Umfang: 10 Kartons und etliche Aktenordner

Erschließung: Karton 1: 1973-1974. Karton 2: 1975. Karton 3: 1975-1976. Karton 4: 1976-1977. Karton 5: 1983-1985. Karton 6: 1985-1986. Karton 7: 1987-1988. Karton 8: 1988-1990. Karton 9: 1990-1991. Karton 10: 1991 [noch nicht voll].

Beschreibung: Der Bestand enthält jahrgangsweise geordnet sämtliche Budget-Unterlagen der Forschungseinrichtungen der phil.-hist. Klasse, die in der Verwaltungsstelle gesammelt und für das Gesamt-Budget der ÖAW bearbeitet wurden. Es besteht in der Überlieferung eine Lücke; es fehlen die Budget-Unter­lagen der Jahre 1978-1982.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Budget, K. …

Literatur: –

Lokat: oben auf 10-re (Kartons) u. 6-li/Va-b (Aktenordner)



phil.-hist. Klasse

Chrono-Aus

Zeitraum: 1975-[2006]

Umfang: derzeit 33 Kartons (1975-1999) und 34 Aktenordner (2000-2006)

Erschließung: Karton 1: 24. Febr. 1975-8. März 1976; Karton 2: 9. März 1976-25. März 1977; Karton 3: 28. März 1977-31. März 1978; Karton 4: 3. April 1978-29. Juni 1979; Karton 5: 2. Juli 1979-23. Dez. 1980; Karton 6: 7. Jan. 1981-29. Dez. 1982; Karton 7: 4. Jan. 1983-28. Dez. 1984; Karton 8: 4. Jan. 1985-28. Dez. 1986; Karton 9: 7. Jan. 1987-30. Sept. 1988; Karton 10: 3. Okt. 1988-28. April 1989; Karton 11: 2. Mai-31. Okt. 1989; Karton 12: 2. Nov. 1989-30. April 1990; Karton 13: 2. Mai-31. Okt. 1990; Karton 14: 1. Nov. 1990-28. März 1991; Karton 15: 2. April-30. Sept. 1991; Karton 16: 1. Okt. 1991-30. April 1992; Karton 17: 4. Mai-18. Nov. 1992; Karton 18: 19. Nov. 1992-30. April 1993; Karton 19: 3. Mai-29. Okt. 1993; Karton 20: 2. Nov. 1993-30. April 1994; Karton 21: 2. Mai-29. Nov. 1994; Karton 22: 1. Dez. 1994-28. April 1995; Karton 23: 2. Mai-31. Okt. 1995; Karton 24: 2. Nov. 1995-14. März 1996; Karton 25: 15. März-29. Aug. 1996; Karton 26: 2. Sept. 1996-31. Jan. 1997; Karton 27: 3. Febr.-17. Juli 1997; Karton 28: 21. Juli-16. Dez. 1997; Karton 29: 17. Dez. 1997-27. Febr. 1998; Karton 30: 2. März-30. Sept. 1998; Karton 31: 1. Okt. 1998-26. Febr. 1999; Karton 32: 1. März-31. Aug. 1999; Karton 33: 1. Sept.-[31. Dez. 1999]

Beschreibung: Von jenen Schriftstücken, die seit dem 24. Febr. 1975 von der phil.-hist. Klasse expediert wurden, werden unter dem Begriff "Chrono-Aus(gang)" die Durchschläge bzw. Fotokopien abgelegt. Bis 1978 liegen die Akten nur in einer groben chronologischen Ordnung; ab 1978 ist die chronologische Reihung strenger. Außerdem wurden ab diesem Zeitpunkt die Durchschläge der Sitzungsprotokolle skartiert. Die Chrono-Aus-Unter­lagen ab dem Dez. 2006 lagern noch im Sekretariat der Klasse.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Chrono-Aus

Lokat: 6-li/Ia-d, 6-li/IIa-b, 6-li/IId u. 5-li/VIIa-c



phil.-hist. Klasse

European Science Foundation (ESF)

Zeitraum: 1988-[1998]

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: Karton 1: 1988-1991. Karton 2: 1992-1995. Karton 3: 1995-1997. Karton 4: 1997-1998.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, ESF

Literatur: –

Lokat: 6-li/VIa



phil.-hist. Klasse

FWF-Projekte

Zeitraum: 1970-1984

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB (16 S.)

Beschreibung: Der Bestand enthält Informationen zu geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekten, die in den 1970er und 80er Jahren durch den FWF gefördert wurden. Neben Projektanträgen und -beschreibungen befinden sich in den Akten Korrespondenzen zwischen den Antragstellern und dem FWF sowie der Akademie, Gehaltsabrechnungen der Mitarbeiter, Fortführungsanträge und vereinzelt auch Zwischenberichte und diverse Materialien zu den jeweiligen Projektthemen. Die Mappen 1 und 2 beinhalten zudem administrative Unterlagen, wie Vorlagenpapiere zu den Projektanträgen und Aufstellungen und Abrechnungen der Projektmitarbeiter im Zeitraum von 1973-1978.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, FWF-Projekte

Lokat: 6-li/IIf



phil.-hist. Klasse

Jahresberichte der Kommissionen, Institute u. Forschungsstellen

Zeitraum: 1973-1974, 1988-1994

Umfang: 21 Aktenordner

Erschließung: keine

Beschreibung: Der Bestand ist sukzessive aufzulösen. Die Jahresberichte der einzelnen Forschungseinrichtungen sind jeweils den diesbezüglichen Akten beizugeben (BG 02.06).

Lokat: 6-li/VIIf-g, 6-li/IIe und 6-li/IIId



phil.-hist. Klasse

Ost-West-Programm (OWP)

Zeitraum: 1990-1997

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: AB (5 S.)

Beschreibung: Der Bestand enthält die Überlieferung seitnes der phil.-hist. Klasse zum Ost-West-Programm (BG 08).

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, OWP

Lokat: 10-re, oberste Reihe



phil.-hist. Klasse

Publikationskomitee

Zeitraum: 1990-2002

Umfang: 8 Aktenordner

Erschließung:

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Publikationskomitee

Lokat: 5-li/VIId



phil.-hist. Klasse

Reproduktionsbewilligungen

Zeitraum: 1972-1997

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: WORD-Datei für die Jahre 1972-1986; 1987-1997 noch nicht erschlossen

Beschreibung: Grob chronologisch geordneter Schriftwechsel mit Personen oder Institutionen, die Artikel oder Monographien resp. Abbildungen daraus wiederabdrucken wollen.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Repro-Bewilligungen

Lokat: 6-li/VIg



phil.-hist. Klasse

Sitzungskalender

Zeitraum: 1990, 1999/2000

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: Von den überlieferten Akten zu den Sitzungskalendern (kleine farbige Kartons – rosa für die phil.-hist. Klasse, grün für die math.-nat. Klasse – mit den Terminen für die jeweiligen Klassen- und Gesamtsitzungen für das jeweilige Jahr) der Jahre 1986-2002 wurden exemplarisch die Jahre 1990 und 2000 verwahrt, der Rest im März 2009 skartiert. Aufbewahrt wurden zudem die unter den Akten befindlichen Sitzungskalender der math.-nat. Klasse für die Jahre 1993, 1994, 1999, 2000 und 2002 sowie für die phil.-hist. Klasse für die Jahre 1988-2000 u. 2002 (jeweils 1 Expl.). Die Administration betr. die Sitzungskalender obliegt ebenso wie die für die Vormerkkalender der Verwaltungsstelle für die phil.-hist. Klasse.

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Sitzungskalender

Lokat: 6-li/IIf



phil.-hist. Klasse

Gemeinde Wien

Zeitraum: 1987-[1998]

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: Karton 1: 1987-1990. Karton 2: 1991-1993. Karton 3: 1994-1996. Karton 4: 1996-1998.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, phil.-hist. Klasse, Gemeinde Wien

Literatur: –

Lokat: 6-li/Vd







Bestandsgruppe 02.06 "Forschungseinrichtungen"

Zum korrekten Zitat ist – im Unterschied zu den Akten der BG 11 "Akten aus Forschungseinrichtungen" – darauf hinzuweisen, daß aus den hier verwahrten Akten nur mit dem Namen der Forschungseinrichtung zu zitieren ist. Den Akten aus der BG 11 ist der Vermerk "FE-Akten" voranzustellen.



Adria-Kommission

Zeitraum: 1866-1886

Umfang: 1 Buch, 5 Schachteln

Erschließung: Buch: Protokoll 1866-1881. Ständige Spezialberichte bzgl. der Erweiterung der physiographischen Kenntnisse des adriatischen Golfes. Schachtel 1: Korrespondenzen (Schaub, Loebisch, Handelsministerium, Jelinek, Akad. d. Wiss., Kriegsministerium (Marinesektion), Österreichischer Lloyd, div. dalmatische Stellen, Gareis, Josef R. Lorenz), 1 Akt betr. Anemometer, Schreiben des Finanzministeriums, der nautischen Akademie in Triest, div. Schreiben von meteorologischen Stationen im dalmatinisch-italienischen Bereich, meteorologische Station in Zara (Jos. Hunger), meteorologische Station in Durazzo, Akten über einzelne Stationen im Rahmen der Adria-Kommission, Finanzakten, Ankäufe von Geräten etc., Mitteilungen von Untersuchungsergebnissen, Inspektionsreisen, Jahresberichte etc. Schachtel 2: Sitzungsprotokolle der Kommission, Beteiligung an der internationalen maritimen Ausstellung in Neapel 1870, Beobachtungsberichte, Akten bzgl. einzelner Instrumente. Bis Zl. 500/1870. Schachtel 3: Bis Zl. 780/1872, Schachtel 4: Bis Zl. 960/1875. Schachtel 5: Bis 1881, Enthält aber auch Reststücke aus den Jahren 1883 und 1886 [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Adria-Kommission

Lokat: 1-li/Ib



Ägyptische Kommission

Zeitraum: 1907-1934

Umfang: 4 Schachteln u. 2 Aktenordner m. Druckakten aus den 1980er Jahren (Philae)

Erschließung: Schachtel 1 u. 2: (ungeordnet) Instruktionen für die Ausgrabung in Ägypten, Separata aus Berlin, Korrespondenzen (1907/08, ab 1910: Akademie der Wissenschaften, Akademie in Krakau, Junker, Druckerei Holzhausen, österr.-ungar. Gesandtschaft in Kairo, ksl. deutsches Institut für Altertumskunde betr. Drucklegungsangelegenheiten). – 1911-1927 (mit Lücken, grob geordnet) Tagebuchblätter 1927 offenbar von Junker stammend, umfangreiches Fotomaterial von den Ausgrabungen, Protokolle der Kommission 1908-1921, Exemplare der Jahresberichte 1911-1914. – 1928-1934 Reiches Fotomaterial von den Ausgrabungen Junker 1930, Delta-Expedition, Kassabuch-Abschluß 1929, Rechung 1934, Merimde-Grabung 1933, Akten 1932/33, Grabung in Verbindung mit dem ägyptischen Museum in Stockholm 1931/32 (Vorbericht), Korrsepondenz (Deutsches Institut für ägyptische Altertumskunde), Akten der Delta-Expedition 1929, Grabungen bei Gizeh 1928/29, Tagebuch (Junker) mit Fotos der Ägypten-Expedition 1926, Tagebuchblätter von der Ägypten-Expedition 1928/29 (Junker), Abrechnung, Kassabuch der Delta-Expedition 1927/28 [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Ägyptische Kommission

Literatur: Clemens Gütl: Hermann Junkers Beschäftigung mit nubischen Sprachen und die Expedition zur Erforschung des Kenzi-Dongolawi im Winter 1911, in: Johanna Holaubek, Hana Navrátilová u. Wolf B. Oerter (Hgg.): Egypt and Austria III. The Danube Monarchy and the Orient. Proceedings of the Prague Symposium September 11th to 14th, 2006. Ägypten und Österreich III. Die Donaumonarchie und der Orient. Akten zum Prager Symposium 11.-14. September 2006. Praha 2007, S. 79-90.

Lokat: 1-li/Ib



Alternforschung, s. Hirnforschung



Altgermanistik

Zeitraum: 1972-1997

Umfang: 3 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: Die Kommission wurde als "Kommission für den Thesaurus Palaeogermanicus" am 16. Febr. 1972 eingesetzt, am 15. Dez. 1976 in "Kommission für Germanische Altertumskunde" und schließlich am 4. April 1979 in "Kommission für Altergermanistik" umbenannt. Die Kommission wurde zum 30. Juni 1997 geschlossen; das Hauptprojekt der Kommission, die Erstellung eines "Motiv-Index der deutschsprachigen weltlichen Erzählliteratur von den Anfängen bis 1400" wurde als Unternehmung der Klasse fortgeführt. Das fünfbändige Werk konnte schließ­lich 2005/06 – in englischer Sprache unter dem Titel "Motif-index of the German secular narratives from the beginning to 1400" – erscheinen (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 285-C).

Zitat: AÖAW, Altgermanistik

Literatur: Helmut Birkhan, Patricia Harant, Ulrike Hirhager, Karin Lichtblau u. Christa Tuczay: Projekt Motiv-Index der deutschsprachigen weltlichen Erzählliteratur von den Anfängen bis 1400, in: Aph 134.1 (1997-1999), S. 103-107.

Lokat: 5-li/VIIc



Arabische Kommission

Zeitraum: 1944-1992

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB (14 S.)

Beschreibung: Die Arabische Kommission wurde am 27. Juni 1945 durch die Zusammenlegung der "Vereinigten Nord- und Südarabischen Kommission" und der "Kommission zur Schaffung eines Wörterbuches des Altsüdarabischen" gegründet. Sie ging per 1. Jan. 1993 in der Ethnologische Kommission auf.

Die Aufgaben der Kommission waren: (a) Herausgabe eines Wörterbuches des Altsüdarabischen, (b) Auswertung des Nachlasses von Eduard Glaser und (c) Unterstützung des Urkundenwerkes "Osmanica". Ad (a) Ein Beleg-Wörterbuch zum Corpus inscriptionum semiticarum. Teil 4: Inscriptiones himyariticas et sabaea, konnte im Jahre 1980 erscheinen. Ad (b) Der letzte (14.) Band der Sammlung Glaser wurde im darauffolgenden Jahr publiziert; bis 1993 erschienen insgesamt sechs Bände der Veröffentlichungen der Arabischen Kommission, die sich ebenfalls überwiegend mit der Aufbereitung der Sammlung Glaser beschäftigten. Ad (c) Das Urkundenwerk "Osmanica" kommt letztmalig mit dem Bericht von Herbert Duda im Aph 84 (1947), S. 27-29, in den Agenden der Arabischen Kommission vor.

Zitat: AÖAW, Arabische Kommission

Lokat: 0/IIf



Praktische Archäologie

Zeitraum: 1973-1992

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: Karton 1: Publikationen 1973-1992, Berichte 1982-1986, Protokolle 1988-1992, Diverses 1989-1993. Karton 2: Esphesos 1988-1992. Karton 3: Archäologie-Tagung 1993 und Evaluation Ephesos 1993/94.

Beschreibung: Am 10./12. März 1954 als "Unternehmen Ephesos" eingesetzt und am 2. März 1988 in "Kommission für Praktische Archäologie" umbenannt. Per 1. Jan. 1993 ging 1897 gegründete "Kommission zur Erforschung des römischen Limes in Österreich" (Limes-Kommission) in dieser auf. Am 1. Febr. 1994 wurde die Kommission in eine Forschungsstelle unter dem Namen "Forschungsstelle für Archäologie" umgewandelt. Am 6. März 1996 ging die Kommission für das Lexicon Iconographicum Mythologiae Classicae (LIMC), am 1. Juli 1997 die Antiquarische Abteilung der Balkan-Kommission und am 1. Jan. 1998 die Kommission für das Corpus der antiken Mosaiken Kleinasiens in diese Forschungsstelle auf. Per 1. Febr. 2000 wurde die Forschungsstelle in das "Institut für Kulturgeschichte der Antike" umgewandelt.

Zitat: AÖAW, Praktische Archäologie

Literatur:

Lokat: 1-li/IIe



Aristoteles-Übersetzung

Zeitraum: 1896-1932

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (5 S.)

Beschreibung: Die "Kommission zur Untersuchung der orientalischen, zumeist arabischen Übersetzung griechischer Literaturwerke" wurde am 3. Febr. 1897 eingesetzt und im Jahre 1915 aufgelassen und schließlich am 24. Jan. 1923 als "Kommission für die Herausgabe der arabischen Aristoteles-Übersetzungen" neu eingesetzt und im Jahre 1938 endgültig geschlossen. Einzige Tätigkeit der Kommission war die Herausgabe folgenden Werkes:

Jaroslaus Tkatsch: Die arabische Übersetzung der Poetik des Aristoteles und die Grundlage der Kritik des griechischen Textes. Bd 1. Wien-Leipzig 1928. Bd 2. Aus dem Nachlaß her­aus­gegeben v. Alfred Gudeman u. Theodor Seif. Wien-Leipzig 1932.

Das Manuskript war bereits in der Sitzung der phil.-hist. Klasse am 6. Juli 1920 vorgelegt worden.

Da Tkatsch knapp vor der Drucklegung des 1. Bandes verstarb und der 2. Band erst später aus seinem Nachlaß herausgegeben werden konnte, befinden sich größere Teile des Manuskriptes und diverse Aufzeichnungen aus Tkatschs Nachlaß gleichfalls im AÖAW, Bestand "Nachlaß Jaroslaus Tkatsch". Die Verzeichnung dieses Nachlasses, die im Mai 1981 durch Dr. Klaus Wundsam erfolgte, beruht in erster Linie auf der Nachlaß-Sichtung durch Theodor Seif, wie er sie am 23. März 1928 der Akademie darlegte (AÖAW, Aristoteles-Übersetzung).

Zitat: AÖAW, Aristoteles-Übersetzung

Literatur: Meister, Geschichte (1947), S. 319.

Lokat: 1-li/Id



Attische Grabreliefs

Zeitraum: 1873-1923

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (15 S.)

Beschreibung: Im Jahre 1873 wurde auf Antrag von des Archäologen w.M. Alexander Conze (1831-1914, bis 1877 Leiter der Lehrkanzel für Archäologie in Wien, anschließend Leiter des Skulpturenmuseums in Berlin) die Kommission zur Herausgabe einer Sammlung über griechische Grabreliefs an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien gegründet. Unter der Leitung Conzes fanden in Athen jahrelange Untersuchungen an attischen Grabreliefs statt, wobei auch – photographisches wie zeichnerisches – Bildmaterial gesammelt wurde. 1890 wurde das erste Heft der "Attischen Grabreliefs" publiziert, von denen bis 1922 insgesamt vier monumentale Bände in 19 Lieferungen erschienen sind. Von diesen Lieferungen war in der Bibliothek der ÖAW nur die letzte vorhanden (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 155-D). Im Rahmen der Anlage des AB wurde man darauf aufmerksam, so daß im Verlaufe des Jahres 2006 aus fremdem Bestand sämtliche vier Bände der "Attischen Grabreliefs" gescannt wurden: ÖAW-Bibl.-Sign: CD-176.

Zitat: AÖAW, Attische Grabreliefs

Literatur: [1] Alexander Conze: Über griechische Grabreliefs, in: Sph 71 (1872), S. 317-332. [2] Alexander Conze: Erster Bericht über die vorbereitenden Schritte zur Gesammtausgabe der griechischen Grabreliefs, in: Sph 76 (1874), S. 5-26. [3] Alexander Conze: Zweiter Bericht über die Vorarbeiten zur Herausgabe der griechischen Grabreliefs, in: Sph 80 (1875), S. 611-622. [4] Alexander Conze: Dritter Bericht über die Vorarbeiten zur Herausgabe der griechischen Grabreliefs attischen Ursprungs, in: Sph 98 (1881), S. 371-376. [5] Alexander Conze: Vorberichte und vorläufige Mitteilungen über neu gefundene griechische Grabreliefs und den Stand des Unternehmens, in: Aph 12 (1875), S. 54 f.; 14 (1877), S. 9 f.; 16 (1879), S. 33-36; 20 (1883), S. 2, u. 26 (1889), S. 31-33. [6] Alexander Conze [u.a.]: Attische Grabreliefs. 4 Bde. Berlin-Leipzig 1890-1922 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 155-D, nur die letzte Lieferung im Original vorhanden; die kompletten 4 Bände als Scans auf 3 CD-ROMs in der Bibliothek unter der Signatur CD-176).

Lokat: 1-li/Id



Balkan-Kommission

Zeitraum: 1897-[2000]

Umfang: 3 Kartons und 2 Aktenordner (1969-2000)

Erschließung: AB (22 S. für die 3 Kartons, 1897-1964)

Beschreibung: Die "Kommission für die historisch-archäologische u. philologisch-ethno-graphische Durchforstung der Balkanhalbinsel” wurde am 3. Feb. 1897 als Kom­mission der philosophisch-historischen Klasse eingesetzt. 1903 erfolgte die Teilung in eine linguistische u. eine antiquarische Abteilung. 1940/1941 wurde die Balkan-Kommission zur gemeinsamen Kommission beider Klassen erweitert und erhielt 1942 zusätzlich eine naturwissenschaftliche Abteilung. 1943 erfolgte die Umbenennung in Südost-Kommission (mit einer geisteswissenschaftlichen u. einer naturwissenschaftlichen Abteilung). Ende 1943 wurde die Kommission wieder unter die Kommissionen der philosophisch-histori­schen Klasse eingereiht. 1950 erhielt sie den Namen Balkan-Kommission (mit einer antiquarischen u. einer linguistischen Abteilung). 1989 wurde die linguistische in philologische Abteilung umbenannt. Mit 1. Jan. 1993 erfolgte die Zusammenlegung der beiden Abteilungen. Am 1. Juli 1997 wurden die Agenden der antiquarischen Abteilung in die Forschungsstelle für Archäologie übergeführt [s. Dokumentation, Bd 3, S. 105, 108 u. 119, sowie Meister, Geschichte (1947), S. 288 u. 326, Hittmair/Hunger, Forschungsinstitution, S. 29 u. 257, u. Alm 152 (2001/2002), S. 330].

Zitat: AÖAW, Balkan-Kommission

Literatur: Christian Liebl: Early recordings of Judeo-Spanish in the Phonogrammarchiv of the Austrian Academy of Sciences, in: Neue Romania 37 (2007), S. 7-26.

Lokat: 1-li/Ic-d



Mittelalterliche Bibliothekskataloge

Zeitraum: 1906-1935

Umfang: 2 ½ Schachteln

Erschließung: Korrespondenz betreff. Heilig; Hellmann – Ottenthal, Abrechnungsbuch der Kommission 1911-1924, Rechnungen, Reiseberichte (z.B. Srbik, Bauer), Berichte: Mühlbacher, Redlich, Pogatscher, Briefe: Gottlieb, Theodor Mayer, Bretholz, Editionstechnik, Mittelalterliche Bibliothekskataloge 1906-1912 (Jahresablagen). 1913-1935. Betreff. Heilig (Briefe), Briefe Redlichs an Heilig, Jahresablagen 1913 ff. [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Mittelalterliche Bibliothekskataloge

Lokat: 1-li/Ic



Biologische Station Lunz

Zeitraum: 1923-1974

Umfang: 9 Schuber u. 1 Paket

Erschließung: 8seitiges Verzeichnis über den Inhalt der Schuber – nicht des Paketes – durch Wundsam (1982)

Beschreibung: keine

Zitat: AÖAW, Biologische Station Lunz

Literatur:

Lokat: 5-li/IIa-b



Biologische Versuchsanstalt (Vivarium)

Zeitraum: 1903-1950

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: StV (98 S.)

Beschreibung: Die Biologische Versuchsanstalt, das "Vivarium", in der Wiener Praterhaupt­allee wurde im Jahre 1906 von Hans Przibram, Leopold von Portheim und Wilhelm Figdor gegründet, sie wurde von Anfang an subventioniert durch das Unterrichtsministerium. Im Jahre 1911 übergaben die Leiter der Anstalt diese als Schenkung (inkl. Kapital) der Akademie, die daraufhin eine diesbezügliche Kommission gründete. In der Biologischen Versuchsanstalt wurden in verschiedenen Abteilungen vielfältige Forschungsarbeiten durchgeführt, der Leiter der chemisch-physikalischen Abteilung war bis 1914 Wolfgang Pauli, der Vater des späteren Nobelpreisträgers. Aber auch andere prominente Namen sind mit dem Vivarium in Verbindung zu bringen: Der Physiologe Eugen Steinach forschte auf dem Gebiet der Sexual­medizin, er kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass Homosexualität operativ "behoben" werden könne und führte "Verjüngungsoperationen" an Männern durch, einer seiner Patienten war Sigmund Freud. Der als Adjunkt in der Anstalt angestellte Paul Kammerer, Privatdozent in Wien, erregte mit seinen Forschungen an Kröten, mit denen er beweisen wollte, dass im Laufe des Lebens angelernte Eigenschaften vererbt werden können, Aufmerksamkeit. Es stellte sich heraus, daß seine Forschungsergebnisse nicht der Wahrheit entsprachen und durch Betrug "bewiesen" wurden. Kammerer gab sich bis zum Schluß überzeugt von seinen eigenen Theorien und beging 1926 Selbstmord.

1932 wurden in der Versuchsanstalt auch öffentliche Schauräume, wie z.B. das "Mikro­kino" und zu besichtigende Aquarien, geschaffen. Nach dem Anschluß Österreichs 1938 wurden Przibram und Portheim, beides Juden, abgesetzt und der Biologe Franz Köck zum "Unterbevollmächtigten" ernannt, dieser verhielt sich allerdings wie ein kommissioneller Leiter. Er führte äußerst dubiose Versuche mit der Verfütterung von Holzmehl an Tieren durch. Das Vivarium wurde 1945 durch einen Brand völlig zerstört und 1946 aufgelassen.

Über das Vivarium befinden sich auch im Nachlaß Fritz Knoll (BG 13) div. Akten aus den Jahren 1938-1943 sowie Fotos.

Zitat: AÖAW, Biologische Versuchsanstalt

Literatur: [1] Stiftungen (1919), S. 78-86. [2] Albrecht Hirschmüller: Paul Kammerer und die Vererbung erworbener Eigenschaften, in: Medizinhistorisches Journal. Internationale Vierteljahrsschrift für Wissenschaftsgeschichte 26 (1991), S. 26-77 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 36327-C.Ar). [2] Wolfgang L. Reiter: Zerstört und vergessen. Die Biologische Versuchsanstalt und ihre Wissenschaftler/innen, in: Österreichische Zeitschrift für Geschichtswissenschaften 10.4 (1999), S. 585-614 (Kopien unter den Kurrent-Akten). [3] Veronika Hofer: Rudolf Goldscheid, Paul Kammerer und die Biologen des Prater-Vivariums in der liberalen Volksbildung der Wiener Moderne, in: Mitchell G. Ash (Hg.): Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Von der Wiener Moderne bis zur Gegenwart. Wien 2002 (Wiener Vorlesungen. 12.) S. 149-184. [4] Sander Gliboff: The Case of Paul Kammerer. Evolution and Experimentation in the Early 20th Century, in: Journal of the History of Biology 39.3 (2006), S. 525-563 (Kopien unter den Kurrent-Akten). [5] Cheryl A. Logan: Overheated Rats, Race, and the Double Gland: Paul Kammerer, Endocrinology and the Problem of Somatic Induction, in: Journal of the History of Biology … [6] Manfred Drack, Wilfried Apfal­ter u. David Pouverau: On the making of a system theory of Life. Paul A. Weiss and Ludwig von Bertalanffy’s conceptual connection, in: The Quarterly Review of Biology 82.4 (2007), S. 349-373.

Lokat: 1-li/Id



Bolzano-Subkommission

Zeitraum: 1969-1992

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (6 S.)

Beschreibung: Die Subkommission für das Werk und die Nachwirkung Bernard Bolzanos bei der Kommmission für Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften wurde am 27. Juni 1969 eingesetzt. Als Mitglieder wurden die w.M. Hlawka, Hunger, Kainz und Knoll und den k.M. Ferrari d’Occhieppo, Hornich und Unterkircher bestimmt. Zusätzlich wurden Curt Christian aus Wien und Eduard Winter aus Berlin kooptiert. Die Subkommission hatte die Aufgabe, koordinierende Funktion für die internationale Bolzano-Forschung zu übernehmen, vor allem bei der Veröffentlichung des Gesamtwerkes von Bernard Bolzano. Als Herausgeber dieser Edition fungierten Winter (Berlin), Berg (München), van Rootselaar (Wageningen), Kambartel (Konstanz) und Loužil (Prag). Sie wurden bis 1971 sukzessive in die Kommission kooptiert. Die Obmänner der Bolzano-Kom­mis­sion waren Hornich (1970-1979), Ferrari d’Occhieppo (1979-1988) und Christian (1988-1991). Mit Be­schluß der Gesamtsitzung vom 29. April 1991 wurde die Subkommission schließlich in die Kom­mission für Philosophie und Pädagogik überführt.

Die Bände der Bernard-Bolzano-Gesamtausgabe befinden sich unter der Signatur 3.440-C in der Bibliothek der ÖAW.

Zitat: AÖAW, Bolzano-Subkommission

Lokat: 6-li/IIf



Burgenforschung

Zeitraum: 1951-1986

Umfang: 1/3 Schachtel u. 1 Aktenordner

Erschließung: keine

Beschreibung: Die Kommission wurde am 26. April 1950 eingesetzt und am 26. März 1969 stillgelegt und an die Prähistorische Kommission angegliedert. Am 23. Jan. 1976 erfolgte eine Reaktivierung und Umbenennung in "Kommission für Burgenforschung und Mittelalter-Archäologie". Nach dem Tod des Obmannes wM Richard Pittioni († 16. April 1985) faßte die phil.-hist. Klasse in ihrer Sitzung vom 15. Jan. 1986 den Beschluß, diese Kommission aufzulösen.

Zitat: AÖAW, Burgenforschung

Lokat: 1-li/IIIb



Byzantinistik

Zeitraum: 1948 ff.

Umfang: 1/3 Schachtel u. 3 Aktenordner

Erschließung: Aktenstücke: Lesky, Sas-Zaloziecky, Bick, Hunger; Briefe: Wenger, Gerstinger, Till; div. Separata [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980, für die 1/3 Schachtel]. Die Aktenordner enthalten die Druckakten für das JÖB 1971-1984, die WBS I-XIV und die Byzantina Vindobonensia I-XXI

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Byzantinistik

Lokat: 1-li/IIIb



Corpus der antiken Mosaike Kleinasiens

Zeitraum: 1973-1997

Umfang: 3 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: Die ÖAW hat am 28. Nov. 1973 eine "Kommission für das Corpus der antiken Mosaike Kleinasiens" eingesetzt, die am 1. Jan. 1998 in die Forschungsstelle für Archäologie aufging.

Vgl. für die Jahre 1973/74 auch die Akten "Corpus der antiken Mosaike Kleinasiens" unter jenen der UAI, K. 6 (BG 08).

Zitat: AÖAW, Corpus der antiken Mosaike Kleinasiens



Corpus der lateinischen Kirchenväter (CSEL), s. Kirchenväter-Kommission



Corpus Signorum Imperii Romani (CSIR)

Zeitraum: 1966-1992

Umfang: 1/3 Schachtel u. 1 Aktenordner

Erschließung: Musterband [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, CSIR

Lokat: 1-li/IIIb



Institut für Demographie

Zeitraum: 1976-[1998]

Umfang: 1 Karton und 4 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Institut für Demographie

Literatur: –

Lokat: 1-li/IVd



Institut für Diskrete Mathematik, s. Institut für Informationsverarbeitung



Unternehmen Ephesos, s. Praktische Archäologie

Erdbeben-Kommission

Zeitraum: 1858-1949

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: StV (60 S.)

Beschreibung: Die Erdbeben-Kommission der Akademie wurde am 25. April 1895 eingerichtet. Sie bestand bis zum 8. Mai 1952, als sie mit der Kommission für luftelektrische Untersuchungen zusammengezogen und zur Geophysikalischen Kommission erweitert wurde. Die Erdbeben-Kommission sollte die bislang vernachlässigten Forschungen auf seismographischem Gebiet in der damaligen Monarchie fördern. Erdbebenstationen, aus denen sogenannte Erdbeben-Referenten Bericht erstatteten, wurden in Laibach, Triest, Graz, Wien, Příbram und Lemberg gegründet. Die Akademie trug mit Subventionen zu deren Ausstattung mit seismographischen Apparaten bei. Wissenschaftler (Geologen, Meteorologen), aber auch öffentliche Bedienstete wie zum Beispiel Lehrer wurden mit Erdbeben-Referaten betraut.

Dieser Bestand enthält neben Korrespondenzen, Sitzungsprotokollen und Drucksorten der Kommission auch Briefe, die von Ludwig Heinrich Jeitteles gesammelt wurden. Die Briefe stammen von Lehrern, Geistlichen, Staatsbeamten oder Ärzten aus verschiedensten Teilen Schlesiens und berichten von einem Erdbeben am 15. Jan. 1858. Jeitteles war Prähistoriker und Zoologe, beschäftigte sich mit prähistorischen Funden bei Troppau und Olmütz und eben mit Erdbeben. Im Auftrag der Akademie erforschte er die bei diesem Erdbeben in Oberungarn aufgetretenen Erscheinungen. Jeitteles hatte die Verfasser der Briefe angeschrieben und gebeten, von ihren Beobachtungen des Bebens zu berichten.

Zitat: AÖAW, Erdbeben-Kommission

Lokat: 1-li/Id



Erforschung der deutschen Sprache in Österreich

Zeitraum: 1981-1984

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (4 S.)

Beschreibung: Die Kommission für die Erforschung der deutschen Sprache in Österreichwurde am 24. Juni 1981 von der phil.-hist. Klasse eingesetzt und am 2. März 1988 aufgelöst. Während des gesamten Zeitraums war w.M. Ingo Reiffenstein Obmann dieser Kommission.

Das Ziel der Kommission war es, die deutsche Sprache in Österreich in Geschichte und Gegenwart, in gesprochener und geschriebener Form, in allen Gebrauchs- und Stilebenen oberhalb des Dialektes zu ergründen. Diese Kom­mission hatte also andere Aufgaben als die seit 1911 bestehende Kommission für Mundartkunde und Namenforschung. Sie beschäftigte sich vielmehr mit der städtischen Umgangssprache, mit der Literatur-, der Bildungs- und Verwaltungssprache, sowie mit dem Einfluss von Fremdsprachen auf das österreichische Deutsch.

Weiters sollte sie sprachlich-stilistische Forschungen über die deutschsprachige Literatur des alten Österreich (z.B.: die Barockpredigt oder das späte 19. Jh.) und über die Sprache einzelner Autoren (Kafka, Rilke, Hofmannsthal, Schnitzler, Trakl usw.) koordinieren. Sie sollte junge Forscher fördern und die Frage, ob es überhaupt eine eigene "österreichische Sprache" gibt, durch die Darlegung und Erforschung der Vielschichtigkeit und der Eigenheiten des "Österreichischen" klären.

Die Akten dieses Bestandes erstrecken sich nur über den knappen Zeitraum von 1981-1984, d.h. über die letzten Jahre des Bestehen dieser Kommission liegen keinerlei Unterlagen vor. Die vorhandenen Akten enthalten neben Korrespondenzen, Auf­listungen der Arbeitsbereiche und Sitzungsprotokollen auch einen Zeitungsartikel zu diesem Thema.

Zitat: AÖAW, Erforschung d. dt. Sprache

Lokat: 6-li/IVc



Ethnologische Kommission

Zeitraum: 1947-1990

Umfang: 1 Aktenordner

Erschließung: Ausschließlich Druckakten zu den Publikationen der Kommission.

Beschreibung: Siehe die Beschreibung unter "Gesänge russischer Kriegsgefangener".

Zitat: AÖAW, Ethnologische Kommission

Literatur: –

Lokat: 6-li/Va



Europarecht

Zeitraum: 1972-1997

Umfang: 3 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: Siehe die Beschreibung zu den FE-Akten der Kommission (BG 11).

Zitat: AÖAW, Europarecht

Literatur: –

Lokat: 6-li/VIe



Experimentelle Neuropathologie, s. Hirnforschung



Festkörperphysik

Zeitraum: 1968-1992

Umfang: 6 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: Das Erich-Schmid-Institut für Festkörperphysik der ÖAW wurde 1971 gegründet und erhielt die Aufgabe, Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Werkstoffwissenschaften zu betreiben. Es trägt den Namen des in der Nähe von Leoben geborenen Erich Schmid, der in den Dreißigerjahren bahnbrechende Arbeiten auf dem Gebiet der Plastizität von Metallen geleistet hat und der zwischen 1963 und 1979 als Präsident bzw. Vizepräsident der ÖAW vorstand.

Zitat: AÖAW, Festkörperphysik, …

Literatur: [1] [Hein Peter Stüwe:] Erich-Schmid-Institut für Festkörperphysik. Leoben 1989.

Lokat: 9-re/VIIc



Finanzrechtswissenschaft

Zeitraum: 1981-1992

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: Es liegen Sitzungsprotokolle und Akten hinsichtlich der Zusammensetzung der Kommission vor.

Beschreibung: Die "Kommission für Finanzrechtswissenschaft" wurde auf Antrag von wM Gerold Stoll von der phil.-hist. Klasse am 24. Juni 1981 (C 3261) eingesetzt und per 1. Jan. 1993 mit der Kommission für Europarecht, internationales und ausländisches Privatrecht zusammengelegt. Obmann dieser Kommission war wM Stoll, Obmann-Stell­ver­treter Prof. Hans Georg Ruppe. Die Kommission war nicht personalführend.

Zitat: AÖAW, Finanzrechtswissenschaft

Lokat: 5-li/VIIf



Frühmittelalterforschung

Zeitraum: 3 Aktenordner

Umfang: 1972-1997

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Frühmittelalterforschung

Literatur: –

Lokat: 6-li/Va



Frühchristliche und ostkirchliche Kunst

Zeitraum: 1966-1988

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: (a) Kommissionsberichte, (b) Dotationsanträge u. -bewilligungen, (c) CVMA, Steiermark-Band, (d) Forschungsprojekte "Corpus der Glasmalerei" u. "Corpus der Wandmalerei", (e) Forschungsprojekt "Byzantinische Mosaikikonen", (f) Forschungsprojekt "Verduner Altar", (g) Forschungsprojekt "Mosaiken von San Marco in Veendig", (h) Offene Anweisungen, (i) Antrag, Zusammensetzung der Kommission, (j) Forschungsprojekt "Byzantinische Miniaturhandschriften", (k) Berichte für die UAI, (l) Werkverträge, (m) Protokolle, (n) Diverses.

Beschreibung: Die "Kommission für frühchristliche und ostkirchliche Kunst" wurde in der Sitzung der phil.-hist. Klasse v. 14. Dez. 1966 eingesetzt und mit Beschluß vom 2. März 1988 (C 3323) aufgelöst; die laufenden Projekte wurden in die Kommission für Byzantinistik überführt.

Zitat: AÖAW, Frühchristliche u. ostkirchliche Kunst

Literatur: –

Lokat: 5-li/VIIf



Forschungsinstitut Gastein

Zeitraum: 1950-1985

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: AB (48 S.)

Beschreibung: Das 1936 gegründete Forschungsinstitut in Bad Gastein (Salzburg) beschäftigt sich u.a. mit der Untersuchung der Wirkung von Radon auf den menschlichen Körper. Die in Heilquellen vorkommende Emanation des Edelgases Radon hat zusammen mit der Wärme der Thermalstollen und der Höhenlage Bad Gasteins positive Einflüsse auf den gesamten Organismus, z.B. auf Herz und Kreislauf.

Von 1953 bis 1972 stand das Forschungsinstitut (damals unter der Leitung von Ferdinand Scheminzky) unter dem Protektorat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Es erhielt Subventionen durch die Akademie, Akademiemitglieder waren im Kuratorium des Forschungsinstitutes vertreten und es gab einen regen Briefwechsel zwischen Scheminzky und dem jeweiligen Akademiepräsidenten (Meister, Schmid). Die Ga­stei­ner Heilquellen wurden wissenschaftlich erforscht, es fanden Untersuchungen auf dem Gebiet der Geologie, Hydrologie, Mineralogie, Radiologie, Chemie, und Geologie statt. Die Universität Innsbruck richtete eine medizinische Sonderstation in Gastein ein, in der dann auch Untersuchungen auf dem Gebiet der physikalischen Medizin durchgeführt wurden.

Nach dem Tod Scheminzkys 1973 gab es vermehrt Probleme zwischen der Akademie und Bad Gastein. Bis 1978 wurde das Institut von der Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt.

Zitat: AÖAW, Forschungsinstitut Gastein

Literatur: [1] Richard Meister: Die Beziehungen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zu der Erforschung Gasteins, in: Ferdinand Scheminzky (Hg.): Die Gasteiner Therme im Lichte der Wissenschaft (25 Jahre Forschungsinstitut Gastein). [Wien] 1961 (= Mitteilungen aus dem Forschungsinstitut. 228.), S. 6 f. [2] Wolfgang Knierzinger: Das Gasteiner Forschungsinstitut in der Forschungslandschaft des "Ständestaates” und des "Dritten Reichs”. Wien [phil.Dipl.Arbeit] 2009 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 37369-C.Ar).

Lokat: 1-li/IIIe



Gegenwartsvolkskunde

Zeitraum: 1970-1992

Umfang: 5 Kartons

Erschließung: Karton 1: Arb Wien, Arb Mattersburg, Org Kur, Org Prot; Protokolle -1980. Karton 2: Protokolle 1980-1992; Karton 3: Diverses u. Subventionen, Publikationen; Karton 4: Allgemeines, Mattersburg; Karton 5: Diverses, Evaluierung/Schließung

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Gegenwartsvolkskunde

Literatur: –

Lokat: 6-li/IIb



Geophysikalische Kommission

Zeitraum: 1952-1991

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: keine

Beschreibung: Die Geophysikalische Kommission entstand am 8. Mai 1952 durch den Zusammenschluß der Erdbeben-Kommission mit der Kommission für luftelektrische Untersuchungen. Am 28. Nov. 1991 wurde die Geophysikalische Kommission mit der Kommission für hochalpine Forschungen zusammengelegt und in Kommission für Geo­physikalische Forschungen umbenannt. Die Kommission erhielt erst 1997 einen Mitarbeiter. Bis dahin war sie nicht personalführend, d.h. ihr Aufgabe bestand in der Förderung und Verwaltung von Projekten.

Zitat: AÖAW, Geophysikalische Kommission

Literatur:

Lokat: 9-re/Ib



Germanische Altertumskunde, s. Altgermanistik



Gesänge russischer Kriegsgefangener (Lach)

Zeitraum: 1916-1944

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (14 S.)

Beschreibung: Aufgrund der Anregung des Anthropologen Rudolf Pöch, volkskundliche und musikwissenschaftliche Studien in Kriegsgefangenenlagern vorzunehmen (Brief Pöchs an die Akademie v. 4. Juli 1916, Akt-No. 496/1916), bewilligte die Akademie der Wissenschaften die Durchführung dieser Forschungen mit den Experten, dem Mythenforscher Wolfgang Schultz und dem vergleichenden Musikwissenschaftler Robert Lach, die ebenfalls von Pöch vorgeschlagen worden waren, und unterstützte die Arbeit zunächst mit einem Betrag 2000 K. aus der Czermak-Erbschaft (Akt-No. 496/1916).

In der Sitzung der phil.-hist. Klasse am 2. Mai 1917 wurde eine Kommission für Forschungen in Gefangenenlagern eingesetzt (Sitzungsprotokolle der phil.-hist. Klasse, C 2003, C 2004), von der zwei Kommissionssitzungsprotokolle erhalten geblieben sind (Akt-No. 321/1917). Wann oder ob die Kommission aufgelöst wurde, läßt sich nicht nachweisen. In der Sitzung der phil.-hist. Klasse am 23. Nov. 1921 wurde beantragt, die Kommission zur Herausgabe der in den Kriegsgefangenenlagern aufgenommenen Gesänge einzusetzen (Akt-No. 727/1921; Sitzungsprotokoll der phil.-hist. Klasse, C 2128), die im Jahr 1938 mit der Kommission zur Erforschung von illiteraten Sprachen außer­europäischer Völker in eine Kommission zusammengelegt wurde. Diese wurde "Kommission für die Erforschung primitiver Kulturen und Sprachen" genannt und im Jahr 1961 in "Ethnologische Kommission" umbenannt (Sitzungsprotokoll der phil.-hist. Klasse, C 2950). Die Ethnologische Kommission wurde 1993 wiederum mit der Arabischen Kommission vereinigt [Alm 144 (1993/94), S. 273], und im Jahr 1995 in "Kommission für Sozialanthropologie" umbenannt [Alm 145 (1994/95), S. 324], die bis heute besteht.

Die Aktenstücke "Gesänge russischer Kriegsgefangener" wurden in der Kanzlei der Aka­demie zeitgenössisch unter dem Stichwort "Lach" zusammengelegt.

Die jüngeren Akten (ab 1947) werden im Bestand "Ethnologische Kommission" verwahrt.

Zitat: AÖAW, Gesänge russischer Kriegsgefangener

Literatur: [1] Florian Mühlfried: R. Blechsteiners "Kaukasische Forschungen". Ein kritischer Beitrag zur Ethnologie des Kaukasus. Hausarbeit. Hamburg 2000 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 36.070-C.Ar). [2] Britta Lange: Ein Archiv von Stimmen. Kriegsgefangene unter ethnografischer Beobachtung. Berlin 2006 (= Preprint. Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte. 321.) (ÖAW-Bibl.-Sign.: 35.292-C.Ar).

Lokat: 1-li/Id



Geschichte der Erziehung und des Unterrichts

Zeitraum: 1945-1970

Umfang: ¼ Schachteln

Erschließung: Manuskript Adolf Stöhr: Biotik und Ethik; Unveröffentlichtes und Verschollenes, mit kurzer Biographie Stöhrs; Kommissionsberichte 1945-1969; Biographie Robert Reinigners; Korrespondenz Winter – Akademie über Bolzano; Manuskript Winter: Bolzano und sein Kreis; Werkverzeichnis Winters 1924-1965; Diverses (überwiegend Winter) 1968-1970 [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Geschichte d. Erziehung

Lokat: 1-li/Ie



Geschichte der Mathematik und Naturwissenschaften …

Zeitraum: 1961-[1990]

Umfang: 1 Karton

Erschließung: –

Beschreibung: Die Kommission wurde am 9. Nov. 1961 von der math.-nat. Klasse als "Kommission für Geschichte der Naturwissenschaften" eingesetzt und am 9. Okt. 1964 zu einer gemeinsamen "Kommission für Geschichte der Mathematik und der Naturwissenschaften" beider Klassen erweitert. Am 21. Juni 1974 erfolgte die Umbenennung in "Kommission für Geschichte der Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin" und am 26. April 1996 in "Kommission für Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin".

Das wM Knoll beantragte in der Klassensitzung vom 9. Nov. 1961 "im Sinne eines Schreibens dieser [Internationalen] Union [für Geschichte und Philosophie der Naturwissenschaften, UIHPS] die Bildung einer Kommission." Hauptaufgabe dieser Kommission war zunächst die Koordination österreichischerseits eines von der UIHPS initiierten Inventars aller wissenschaftlichen Apparate und Instrumente von historischem Interesse.

Bis zum Jahre 1969 war Knoll zugleich erster Obmann der Kommission. Ihm folgten Hlawka (1969-1992), Hittmair (1992-1998), Preining (1998-2003) und Hermann Hunger (seit 2003).

Durch die Mitwirkung von Günther Hamann in der Kommission – er war von 1977 bis 1994 ihr stellvertretender Obmann – trat die historische Auseinandersetzung mit der Geschichte der Geowissenschaften in den Vordergrund. Dementsprechend initiierte er 1974 die Einsetzung einer "Dokumentationstelle für Geschichte der Naturwissenschaften und Geographie". Ihm ist es auch zu verdanken, daß die "Sammlung Woldan", eine hervorragende Privatsammlung an historischen Geographica und Cartographica, als testamentarisches Vermächtnis an die Akademie kam.

Akten zur Tätigkeit der Kommission werden sowohl von der phil.-hist., als auch math.-nat. Klasse angelegt. Dieser Bestand enthält Akten aus beiden Provenienzen. Seitens der Überlieferung der phil.-hist. Klasse liegen allein die Druckakten für die Veröffentlichungen der Kommission, No. 12, 13, 16, 19, 22, 24, 28, 29, 30, 37 u. 38 aus den Jahren 1973 bis 1981 vor.

Zitat: AÖAW, Geschichte d. Mathematik u. Naturwissenschaften …

Lokat: 5-li/VIIf



Geschichte Mittelasiens

Zeitraum: 1965-1980

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (3 S.)

Beschreibung: Die Kommission für die Geschichte Mittelasiens wurde am 20. Okt. 1965 von der phil.-hist. Klasse eingesetzt und am 25. Juni 1980 aufgelöst. Die Gründung erfolgte "mit Rücksicht auf die vielseitigen Arbeiten des k.M. Robert Göbl, für die die Schaffung einer eigenen Kommission erforderlich ist, um auch die Finanzierung und Drucklegung von Publikationen sicherzustellen" (C 3011). Bei der Kommissionssitzung vom 5. Mai 1980, in der die Auflösung der Kommission beschlossen und am 25. Juni 1980 von der Klasse angenommen wurden (C 3251), heißt es in der Begründung Göbls: "zu geringe Aktivitäten der Kommission; keine Möglichkeit, Mitarbeiter zu gewinnen; Publikationsmöglichkeiten bei der Numismatischen, Iranischen und Südasiatischen Kommission, Konzentrierung auf die Numismatische Kommission und deren Pubikationen" (AÖAW, Geschichte Mittelasiens, Mappe 4).

Zwischen 1971 und 1974 erschienen drei Bände "Veröffentlichungen der Kommission für Geschichte Mittelasiens" (Dph 105, 107 u. 116).

Zitat: AÖAW, Geschichte Mittelasiens

Lokat: 6-li/IIIc



Geschichte Österreichs

Zeitraum: 1959-1992

Umfang: 7 Aktenordner, darunter 2 betr. die Subkommissionen

Erschließung: –

Beschreibung: Die "Kommission für die Geschichte Österreichs" war am 4. Febr. 1959 von der phil.-hist. Klasse eingesetzt worden und wurde per 1. Jan. 1993 mit der Historischen Kommission vereinigt.

Zitat: AÖAW, Geschichte Österreichs

Lokat: 5-li/VIIe



Getreide-Rost, s. Rost-Pilze



Geschichte der Habsburgermonarchie

Zeitraum: 1960-1993

Umfang: 1 Mappe u. 3 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: Siehe unter den FE-Akten (BG 11). Die Akten enthalten u.a. die Druckakten für die Bände I bis VI der "Ge­schichte der Habsburgermonarchie".

Zitat: AÖAW, Habsburgermonarchie

Literatur: –

Lokat: 5-li/VIIe



Hirnforschung

Zeitraum: 1968-1997

Umfang: 5 Kartons

Erschließung: Karton 1: Akten 1968-1990, Protokolle der Kuratoriumssitzungen 1968-1980; Karton 2: Protokolle der Kuratoriumssitzungen 1981-1990; Karton 3: Forschungsstelle "Physiologie und Anatomie der Hirnrinde" 1990-1994, Forschungsstelle "Experimentelle Neuropathologie" 1990-1994; Karton 4: Forschungsstelle "Experimentelle Neuropathologie" 1995, Evaluierung der beiden Forschungsstellen 1992, Hirnforschungszentrum 1990/91; Karton 5: Hirnforschungszentrum 1991-1997

Beschreibung: Das "Institut für Hirnforschung" wurde im Jahre 1968 gegründet und 1990 aufgelöst. Anstelle des Instituts wurden aus den beiden Abteilungen zwei eigenständige Forschungsstellen, die "Forschungsstelle für Physiologie und Anatomie der Hirnrinde" (per 30. Sept. 1994 aufgelöst) und die "Forschungsstelle für Experimentelle Neuropathologie" (per 31. Dez. 1995 aufgelöst). Mit Ende 1995 zog sich die ÖAW auch aus dem Projektteam "Hirnforschung in Österreich" (Hirnforschungszentrum) zurück.

Der Bestand "Hirnforschung" enthält sowohl die Akten des Instituts als auch jene der beiden diesem nachfolgenden Forschungstellen; außerdem jene zum disziplinenübergreifenden "Hirnforschungszentrum" (1990-1997).

Zitat: AÖAW, Hirnforschung, K. …

Literatur: –

Lokat: 9-re/Ia u. Ib



Historische Kommission

Zeitraum: 1851-1992

Umfang: 4 Schachteln u. 2 Aktenordner

Erschließung: Schachtel 1: Akten und Korrespondenzen zu den Publikationen der Frühzeit 1851-1869. Schachtel 2: Protokolle 1851-1870 (teilweise bis 1905); Korrespondenzen; Berichte. – Protokolle 1948-1966; Fontes I und II (F III = juris unter Savigny-Kom­mis­sion abgelegt). Schachtel 3: Protokolle 1906-1941; Manuskripte (z.B. Lhotsky); Verrechnungsbücher; Lhotsky-Fahnen von 1945; Vorschlag zur Teilung der Historischen Kommission. Schachtel 4: Akten ungeordnet nach Betreffen: Nuntiaturberichte, Papsturkunden, Regesta Habsburgica, Geschichtsverein, Kommissionsberichte, Numismatik, Verlagskorrespondenz, Druckvorhaben [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Historische Kommission

Literatur: [1] Gudrun Pischinger: Vom ‚Dilettanten’ zum Fachwissenschaftler. Die Historische Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1847 bis 1877 und die Professionalisierung der Geschichtswissenschaft, in: Mitteilungen der Österreichischen Gesellschaft für Wissenschaftsgeschichte 20 (2000), S. 221-242 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 80.165/20). [2] Gudrun Pischinger: Geschichtsministerium oder Verlagsanstalt? Eine Funktionsanalyse der Historischen Kommission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien 1847 bis 1877. Graz [phil.Diss.] 2001 [nicht in der ÖAW-Bibl.].

Lokat: 1-li/Ie



Historischer Atlas

Zeitraum: 1897-[1997]

Umfang: 10 Schachteln, 1 Buch, 1 Paket, 4 Aktenordner

Erschließung: Schachtel 1: 1897-1920. Schachtel 2: 1921-1949. Schachtel 3: 1950-1953. Schachtel 4: 1953-1959. Schachtel 5: 1960. Material zu Niederösterreich. Schachtel 6: Material zu Niederösterreich. Schachtel 7 bis 10: Nicht näher bezeichnet. Buch: Protokollbuch 1897-1945. Paket: Karten [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980]. 2 Aktenordner: Protokolle und Akten 1960-1997. 2 Aktenordner: Baualterpläne

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Historischer Atlas

Lokat: 1-li/Ie und 1-li/IIc



Indische Lexikographie

Zeitraum: 1890-1906

Umfang: ½ Schachtel

Erschließung: Korrespondenz [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Indische Lexikographie

Lokat: 1-li/IIc



Industrie-Archäologie, s. Prähistorische Kommission

Institut für Informationsverarbeitung

Zeitraum: 1967-2002

Umfang: 8 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: Am 26. Jan. 1968 wurde die Kommission für Informationsverarbeitung eingesetzt, die am 19. Okt. 1972 in ein Institut gleichen Namens umgewandelt wurde. Dieses Institut für Informationsverarbeitung wurde per 1. Jan. 1999 in das Institut für Diskrete Mathematik umgewandelt und per 31. Dez. 2002 geschlossen. An seiner Stelle wurde zum 1. Jan. 2003 das RICAM gegründet.

Zitat: AÖAW, Informationsverarbeitung

Literatur: –

Lokat: 9-re/VIc



Inschriften des deutschen Mittelalters

Zeitraum: 1933-1997

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: Karton 1, Teil 1: Fotomaterial; Materialien zu den Inschriften der österreichischen Bundesländern. Karton 1, Teil 2: Zimmerl. 2 Mappen und 1 Paket lose Blätter mit Fotos mittelalterlicher Inschriften in Österreich und genauer Beschreibung [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980]. Karton 2: Akten 1974-1997 (Zusammensetzung, Protokolle, Diverses, Ausstattung, Personal, Tagungen, Epigraphiker-Treffen, Mitherausgeberschaft). Karton 3: Akten betr. Sicherheitsverfilmungen.

Beschreibung: Die Kommission bestand als eigenständige Forschungseinrichtung bis zum 31. Dez. 1997. Zu diesem Zeitpunkt wurde sie mit der Kommission für Frühmittelalterforschung, der Kommission für die Wiener Diplomata-Ausgabe der MHG und der Kommission für die Neubearbeitung der Regesta Imperii zusammengefaßt zu einer Forschungsstelle für Geschichte des Mittelalters.

Im Jahre 2009 wurden Akten aus den Jahren 1969 bis 1997 aus der phil.-hist. Klasse in das AÖAW übergeben. Im Zuge dessen wurden die bisher in zwei Schachteln verwahrten älteren Akten über die Kommission (Alt-No. 48.2 und 49.1) in Karton 1 zusammengelegt und die jüngeren Akten in die Karton 2 u. 3 gegeben.

Zitat: AÖAW, Inschriften d. dt. Mittelalters

Lokat: 10-li/VIIb



Iranistik

Zeitraum: 1975-1987

Umfang: 1 Aktenordner

Erschließung: Druckakten zu den Bände 1-12 der Schriften der Kommission.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Iranistik

Literatur: –

Lokat: 6-li/Va



Kartographie

Zeitraum: 1967-1994

Umfang: ½ Schachtel und 7 Aktenordner

Erschließung: keine

Beschreibung: Das Institut für Kartographie wurde 1967 gegründet und im Jahre 1994 aufgelöst.

Zitat: AÖAW, Kartographie

Lokat: 1-li/IIc und 6-li/VIf



Internationaler Katalog

Zeitraum: ??

Umfang: 1/4 Schachtel

Erschließung: Royal Society organisiert die Erstellung einer internationalen Bibliographie der Naturwissenschaften; in Österreich von der Akademie und Nationalbibliothek betrieben [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Internat. Katalog

Lokat: 1-li/IId



Keltische Kommission

Zeitraum: 1979-1997

Umfang: 1 Karton

Erschließung: (a) Kommissionsakten, (b) Druckakten zu den monographisch erschienenen Veröffentlichungen der Keltischen Kommission.

Beschreibung: Die Keltische Kommission wurde am 28. Nov. 1979 auf Antrag von k.M. Wolfgang Meid von der phil.-hist. Klasse eingesetzt. Meid wurde zugleich als ihr Obmann bestimmt und er blieb Obmann der Keltischen Kommission bis die phil.-hist. Klasse in der Sitzung vom 15. Okt. 1997 (C 3411) beschloß, die Agenden dieser Kommssion per 1. Jan. 1998 in den Aufgabenbereich der Prähistorischen Kommission zu übertragen.

Zitat: AÖAW, Keltische Kommission

Lokat: 7-li/IIg



Kirchenväter-Kommission

Zeitraum: 1960er Jahre-1995

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: Karton 1: Druckakten "Wiener Studien, Beihefte" 9-21; CSEL (Nachdrucke), Johnson, Pauly (1965-1995) und ältere Sonderdrucke. Karton 2: SB, Beihefte CSEL, Augustinus (1968-1984), Druckakten "Wiener Studien" 1979-1994.

Beschreibung: Am 24. Febr. 1864 als "Kommission zur Herausgabe eines Corpus kritisch berichtigter Texte der lateinischen Kirchenväter (Kirchenväter-Kommission)" eingesetzt. Am 22. Jan. 1941 umbenannt in "Kommission zur Herausgabe spätlateinischer Texte", seit dem 27. Juni 1945 "Kommission zur Herausgabe des Corpus der lateinischen Kirchenväter" (CSEL = Corpus scriptorum ecclesiasticorum Latinorum). Vgl. Meister, Geschichte, S. 314-316, Sph 49 (1865), S. 785, Sph 53 (1866), S. 358, Alm ab 15 (1865), S. 68, bis 68 (1918) sowie 92 (1942) u. 95 (1945) bis 121 (1971), Aph 54 (1917) bis 81 (1944).

Zitat: AÖAW, Kirchenväter-Kommisison

Lokat: 1-li/VIa



Kleinasiatische Kommission

Zeitraum: ??

Umfang: 1 ½ Schachteln

Erschließung: Schachtel 1: Ephesusakten; Siegelbearbeitung (für Hammer-Purgstall wichtig!); Weidner-Gutachten; Separata. Schachtel 2: Reiseangelegenheiten Dörner 1955; Aus­gra­bun­gen in Ephesus; Aktenstücke von den Anfängen bis in die 1950er Jahre; Bildmaterial [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Kleinasiatische Kommission

Lokat: 1-li/IIb



Konzils-Kommission

Zeitraum: 1891-1915

Umfang: 1/4 Schachtel

Erschließung: Abrechnungen der Konzilsaktenedition von Sickel; Berichte Sickels; Korrespondenz: Susta, Pastor, Sickel, Herzen; Verlagsverhandlungen [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Konzils-Kommission

Lokat: 1-li/IId



Kultur- und Geistesgeschichte Asiens

Zeitraum: 1985-1991

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: Karton 1: Sitzungsprotokolle u. Druckakten zu den Publikationen bis Band 11. Karton 2: Diverse Akten.

Beschreibung: Die Gründung der "Forschungsstelle für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens" erfolgte am 13. Dez. 1985; sie wurde per 1. Jan. 1992 in ein Institut umgewandelt.

Zitat: AÖAW, Kultur- und Geistesgeschichte Asiens

Literatur: –

Lokat: 1-li/VIa



Österreichisches Kulturinstitut in Rom

Zeitraum: 1928-1990

Umfang: 14 Kartons

Erschließung: AB (25 S.)

Beschreibung: In den Jahren 1879/81 öffnete Papst Leo XIII. das bis dahin nahezu unzugängliche Vatikanische Geheimarchiv für die Forschung. Noch im Jahr 1879 ließ Kardinal Hergenröther als Archivar der Römischen Kirche an den Vorstand des Institutes für Österreichische Geschichtsforschung in Wien, Theodor von Sickel, die Einladung ergehen, im Vatikanischen Archiv Forschungen durchzuführen. Während seines Aufenthaltes in Rom erkannte Sickel, daß nicht gelegentliche, sondern systematische Forschungsarbeiten i­m Vatikanischen Archiv angebracht waren. Auf seine Initiative und durch persönliches Eingreifen Kaiser Franz Josephs wurde daher 1881 das "Istituto Austriaco di studii storici" in Rom gegründet, das Sickel bis zum Jahre 1901 leitete. Ab 1894 trat das Institut in enge Verbindung mit der Akademie der Wissenschaften. Von 1901 bis 1928 leitete Ludwig von Pastor das Institut und verfaßte dort seine "Geschichte der Päpste seit dem Ausgang des Mittelalters". Die erste Zeit nach dem Ende des 1. Weltkrieges war geprägt von Auseinandersetzungen zwischen Österreich, der Tschechoslowakei und Italien um die Besitzrechte, so daß das Institut erst 1924 seinen Betrieb wieder aufnehmen konnte. 1935 wurde das Historische Institut zur Förderung der kulturellen Beziehungen zwischen Österreich und Italien in ein Kulturinstitut umgewandelt. Ein von dem österreichischen Architekten Karl Holey zu diesem Zweck gestalteter Neubau entstand 1936/37 an der Ecke Viale Bruno Buozzi/Via Antonio Gramsci. Nach dem 2. Weltkrieg konnte das Österreichische Kulturinstitut mit einer halbunabhängigen historischen Abteilung erst im Jahre 1950 nach langwierigen Verhandlungen über die Durchführung des Kulturabkommens von 1935 eröffnet werden. Anläßlich der 100-Jahr-Feier des Instituts im Jahre 1981 wurde die Historische Abteilung des Kulturinstituts wieder in ein eigenständiges Historisches Institut umgewandelt, das im selben Haus untergebracht ist und den Namen "Historisches Institut beim Österreichischen Kulturuinstitut [seit 2002: Kulturforum] in Rom" trägt.

Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergibt das Institut jährlich eine beschränkte Anzahl von Stipendien aus überwiegend geisteswissenschaftlichen Disziplinen. Diese Stipendien werden gegenwärtig von der Stipendienstelle der ÖAW ausgeschrieben und vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur finanziert.

Jüngere Unterlagen zu den Stipendienempfängern bis zum Jahre 1996/97 befinden sich im Bestand "Auslandsbeziehungen – Rom-Sti­pen­dien" (BG 02.09).

Zitat: AÖAW, Österr. Kulturinstitut in Rom

Literatur: Zur Geschichte des Instituts: [1] Ignaz Philipp Dengel: Das Österreichische Historische Institut in Rom 1901-1913. Wien-Freiburg/Br. 1914. [2] Hans Kramer: Das Österreichsiche Historische Institut in Rom 1881-1931. Rom 1932 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 35.601-B.Ar). [3] Österreichisches Kulturinstitut in Rom = Istituto austriaco di cultura in Roma. Rom  [1961] (ÖAW-Bibl.-Sign.: 35.600-B.Ar). [4] Karl Rudolf: Geschichte des Österreichischen Historischen Instituts in Rom von 1881-1938, in: RHM 23 (1981), S. 1-137. [5] Heinrich Schmidinger: Die Historischen Studien und deren Abteilung am Österreichischen Kulturinstitut in Rom nach dem Zweiten Weltkrieg, in: RHM 23 (1981), S. 139-179. [6] Herbert Hunger: Entwicklung der philosophisch-historischen Klasse von 1947 bis 1997, in: Hittmair/Hunger, Forschungsinstitution, S. 63-83, hier S. 82 f.

Lokat: 0/V-VIIa



Kunst- und Musiksoziologie

Zeitraum: 1989-1994

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (2 S.)

Beschreibung: Die Kommission für Kunst- und Musiksoziologie wurde am 13. Dez. 1989 von der phil.-hist. Klasse eingesetzt. Initiator der Kommission und Obmann während ihres gesamten Bestehens war w.M. Robert H. Reichardt. Nach dessen Tod († 22. Aug. 1994) wurde die Kommission gemäß Beschluß der Klassensitzung vom 16. Nov. per 31. Dez. 1994 geschlossen.

Zitat: AÖAW, Kunst- u. Musiksoziologie

Lokat: 6-li/VIf



Limes-Kommission

Zeitraum: 1896-1988

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: AB (29 S.)

Beschreibung: Die "Kommission für die Erforschung des römischen Limes zunächst im Gebiet von Ober- und Niederösterreich" würde am 3. Febr. 1897 als Kom­mission der phil.-hist. Klasse der Akademie eingesetzt. Am 9. Dez. 1987 wurde der Name auf "Kommission für die Erforschung des römischen Limes" geändert. Anfang des Jahres 1993 erfolgte die Vereinigung mit der Kommission für Praktische Archäologie.

Die Kommission hatte die Aufgabe, vor allem durch archäologische Feldforschung Beiträge zur Geschichte des römischen Limes in Österreich zu erarbeiten. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag dabei seit der Gründung in der Erforschung Carnuntums, des militärischen und politischen Zentrums der Provinz Pannonia superior. 1904 wurde in Petronell für die Aufstellung der Funde das Museum Carnuntinum errichtet. Weiters erfolgte die Aufdeckung des zweiten großen römischen Standlagers Lauriacum in Lorch bei Enns. Die Forschungstätigkeit wurde auch auf weitere Ausgrabungen auf der Strecke des römischen Grenzwalles in Österreich ausgedehnt.

Für die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse wurde die Reihe "Der römische Limes in Österreich" eingerichtet, die seit dem Jahre 1900 erscheint.

Berichte über die Arbeiten an der Kommission finden sich für die Jahre 1898-1977 in den Almanachen u. für die Jahre 1978-1983 u. 1988/89 in den Tätigkeitsberichten der Akademie.

Zitat: AÖAW, Limes-Kommission

Lokat: 1-li/IIb



Institut für Limnologie

Zeitraum: 1968-1999

Umfang: 20 Aktenordner: 13 Aktenordner (1968-1996) + 7 Aktenordner zum Postgraduierten Lehrgang (1986-1999)

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Institut für Limnologie

Literatur: Institut für Limnologie. Abt. Mondsee. Informationsbroschüre [um 1982].

Lokat: 9-re/IIIf und g



Luftelektrische Kommission

Zeitraum: 1901-1947

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (8 S.)

Beschreibung: Die Gründung der "Kommission für Luftelektrizität" erfolgte am 14. Nov. 1901. Nach der Auflösung im Jahr 1921 wurde sie am 8. Nov. 1928 als "Kommission für luftelektrische Untersuchungen" neu eingesetzt. Am 8. Mai 1952 erfolgte die Zusammenlegung mit der "Erdbebenkommission" zur "Geophysikalischen Kommission".

Die luftelektrischen Untersuchungen gehörten zu den Unternehmungen der kartellierten Akademien und der internationalen Assoziation. Die Wiener Akademie übernahm die Prüfung der bisherigen Methoden der Zerstreuungsmessung und die Ausarbeitung einer Methode zur Registrierung der Niederschlagselektrizität. Berichte über die Arbeit der Kommission wurden teilweise im Almanach der ÖAW abgedruckt; Protokolle der Kartellversammlungen sind abgedruckt im Alm 51 (1901), S. 218-226; Alm 52 (1902), S. 197-215; Alm 53 (1903), S. 227-229 u. 236-246; Alm 58 (1908), S. 249-252; Alm 61 (1911), S. 275-294 u. Alm 64 (1914), S. 318-320 (genannt ist jeweils der Seitenzahl mit dem Protokoll über die Beratungen hinsichtlich der Luftelektrizität).

Die 76 Veröffentlichungen der Kommission erschienen als "Beiträge zur Kenntnis der atmosphärischen Elektrizität" in den Smn. Bibliographisch erfaßt bei Meister, Geschichte (1947), S. 297-299.

Zitat: AÖAW, Luftelektrische Kommission

Lokat: 1-li/Id



Lunz, s. Biologische Station Lunz

Kommission der Menschenrechte

Zeitraum: 1973-1999

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (9 S.)

Beschreibung: Die Kommission wurde am 28. Nov. 1973 von der phil-hist. Klasse der Akademie unter dem Namen "Kommission der Menschenrechte" eingesetzt. Die Kommissionsmitglieder waren Vertreter der Fachgebiete Staatslehre, Statistik, Geschichte, Deutsches Recht, Völkerrecht, Philologie, Philosophie u. Nationalökonomie. Die Aufgabe dieser Forschungseinheit bestand darin, den Fragenkomplex der Menschenrechte im Industriezeitalter in den Regionen der Welt systematisch nach historischen, soziologischen, wirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Gesichtspunkten zu bearbeiten und zu dokumentieren im Kontakt zu ähnlichen Forschungseinrichtungen, so Felix Ermacora in seinem Memorandum v. 6. Juni 1973. Am 11. Dez. 1974 wurde der Name in "Kommission für das Studium der Menschenrechte" geändert. Die Veröffentlichungen der Kommission erschienen als Sph 297 (1974), 415 (1983) u. 608 (1994). Die Kommission bestand bis zum 2. März 1988.

Vgl. hierzu auch die Akten "Menschenrechte" (aus den Jahren 1978/79) unter denen der UAI (BG 08).

Zitat: AÖAW, Menschenrechte

Lokat: 6-li/IIf



Mittelalterforschung

Zeitraum: 1949-1968

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Societas medii aevi. Sonderdrucke; Protokolle; Materialien; Korrespondenz 1949-1968. "Gesellschaft für Mittelalterforschung" betrifft u.a. den Anfang der Österreichischen historischen Bibliographie und anderer ähnlicher Unternehmungen; 1969 SMA aufgelöst und übergeführt in die Kommission für Geschichte Österreichs [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Mittelalterforschung

Lokat: 1-li/IIc



Institut für Molekularbiologie

Zeitraum: 1964-1998

Umfang: 4 Kartons plus 4 unbearbeitete Aktenordner

Erschließung: AB (30 S.)

Beschreibung: Das Institut für Molekularbiologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften wurde im Jahre 1966 gegründet. Ein Kuratorium bestehend aus Inlandsmitgliedern der Akademie und zwei ausländischen Experten wurde als Leitung eingesetzt. Die provisorische Unterbringung erfolgte in Räumlichkeiten des Instituts für physikalische Chemie der Universität Graz und des Instituts für Biochemie der Universität Wien, ab 1971 auch im Zoologischen Institut der Universität Salzburg. Für einen Institutsneubau, der die Abteilungen für Chemie, Physik und Biologie räumlich zusammenführen sollte, standen die Standorte Wien, Niederösterreich und Salzburg zur Diskussion. Aufgrund einer großzügigen Grundbesitz- und Geldzuwendung von Johannes Graf von Moy fiel die Entscheidung schließlich auf Salzburg. Nach langjährigen Verhandlungen konnten mit finanzieller Unterstützung von Stadt und Land Salzburg, sowie dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) die Institutsgebäude im Jahre 1976 von den Abteilungen für Chemie und Biologie bezogen werden. Die molekularbiologische Abteilung in Graz war im dortigen Instiut für Röntgenkleinwinkelforschung (später Biophysik und Röntgenstrukturforschung) der Akademie aufgegangen, daher wurde die physikalische Abteilung am Salzburger Institut neu aufgebaut.

Zitat: AÖAW, Molekularbiologie

Literatur: Hans Tuppy: Das Institut für Molekularbiologie, in: Hittmair/Hunger, Forschungsinstitution, S. 91-93.

Lokat: 9-re/Ie



Geschichte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie, s. Geschichte der Habsburgermonarchie



Motiv-Index, s. Altgermanistik



Kommission für Musikforschung

Zeitraum: 1945-[1998]

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (3 S., nur für b)

Beschreibung: (a) Kommissions-Akten 1945-1993 (urspünglich 1 Aktenordner). (b) Druckakten zu den Ver­öf­fent­lichungen No. 3-15 der Kommission 1961-1974 (ur­sprünglich 1 Aktenordner). (c) Akten zur Schubert-Ausgabe 1978-1998 (urspünglich 1 Aktenordner)

Zitat: AÖAW, Musikforschung

Lokat: 6-li/IIId



Mykenische Kommission

Zeitraum: 1975-[1994]

Umfang: 1 Karton

Erschließung: Druckakten zu den Veröffentlichungen der Kommission 3-7, 9-14

Beschreibung: Die Kommission wurde am 31. März 1971 als "Kommission für mykenische Forschung" eingesetzt. Sie "stellt sich zur Hauptaufgabe, größere Abhandlungen, die über das Maß von Zeitschriftenartikeln hinausgehen und den Charakter von Monographien tragen, in zwangloser Folge unter dem Titel ‚Mykenische Studien’ zu veröffentlichen. Auf diese Weise soll es den mit der griechischen Frühzeit befaßten österreichischen Forschern ermöglicht werden, die Ergebnisse ihrer Arbeiten in zweckdienlicher Weise der wissenschaftlichen Öffentlicheit zugänglich zu machen" (Alm 122, 1972, S. 208).

Die Kommission wurde per 1. Dez. 1975 als "Abteilung für mykenische Forschung" mit der Kleinasiatischen Kommission zusammengelegt und am 13. April 1988 unter dem Namen "Mykenische Kommission" wieder verselbständigt.

Zitat: AÖAW, Mykenische Kommission

Literatur: –

Lokat: 1-li/VIb



Nordarabische Kommission

Zeitraum: 1898-1926

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (8 S.)

Beschreibung: Im Jahre 1898 betraut die Akademie der Wissenschaften in Wien den Theologen Alois Musil (1868-1944) mit einer sowohl topographischen als auch archäologischen und philologischen Expedition. Es handelt sich hierbei um die Erforschung des Gebietes südlich und südöstlich von Ghazza, das Arabia Petraea genannt wird.

Musil selbst schreibt über seine Arbeit: "Zu meinen topographischen und kartographischen Arbeiten wurde ich im Oriente selbst angeregt […]. Mehr als die tote, interessierte mich die lebende Natur der biblischen Länder. Es handelte sich in erster Linie darum, das Fühlen und Denken und die Lebensweise der heutigen Bewohner jener Gebiete genau zu studieren." Für das Studium der Stämme des Arabia Petraea hätte er sich entschlossen, da deren Lebensbedingungen denen der biblischen Zeit am ähnlichsten seien.

Um die zahlreichen Ergebnisse dieser Forschungsreise adäquat publizieren zu können berief die Akademie eine Kommission ein, die sich mit diesen Belangen beschäftigt: die Nordarabische Kommission.

Der ersten Reise folgen weitere Expeditionen die wiederum von der Akademie subventioniert und von der Nordarabischen Kommission betreut werden. Die Forschung Musils wird darüber hinaus von zahlreichen Ministerien, privaten Geldgebern und Unternehmen unterstützt.

In den folgenden Jahre erscheinen die Publikationen "Kusejr Amra" (in zwei Bänden, 1907) und "Arabia Petraea" (Reisebericht in drei Bänden m. Karten, 1907/08).

Das möglicherweise aufsehenerregendste Ergebnis stellt die Erkundung des Wüstenschlosses Kusejr Amra (oder Kasr Amra) dar, welches sich besonders durch seine Wandgemälde auszeichnet. Musil war es allerdings 1898 auf Grund eines Überfalls nicht möglich, das Schloß und seine Gemälde aufzunehmen. Im Jahr 1900 unternimmt Musil eine weitere Forschungsreise in deren Rahmen er einen Plan des Schlosses anfertigt und die Wandgemälde photographiert. Um diese beeindruckenden Ergebnisse noch zu vertiefen, beschließt die Akademie, Musil gemeinsam mit dem Maler Alfons Mielich 1901 erneut nach Kusejr Amra zu schicken. Letzterer fertig Kopien der Gemälde an. Im Jahre 1908 sind diese jedoch Anlaß für einen Rechtsstreit mit Mielich, der ohne Absprache mit der Akademie während der Expedition entstandene Bilder nach Berlin verkaufte.

Im AÖAW befinden sich die Protokolle der Nordarabischen Kommission und Berichte derselben an die Akademie. Darüber hinaus sind zahlreiche, hier chronologisch geordnete, Akten, vornehmlich Korrespondenzen, zur Vorbereitung der Expeditionen Musils und deren wissenschaftlichen Verwertung vorhanden; desweiteren solche, die sich auf den Rechtsstreit mit Mielich beziehen.

Die Nordarabische Kommission wurde auf Beschluß der phil.-hist. Klasse v. 4. März 1920 mit der Südarabischen Kommission zur "Vereinigten Nord- und Südarabischen Kommission" zusammengelegt, die bis zur Gründung der Arabischen Kommission im Jahre 1945 bestand. Die Akten der "Vereinigten Nord- und Südarabischen Kommission" befinden sich bei jenen der Südarabischen Kommission (BG 02.06).

Zitat: AÖAW, Nordarabische Kommission

Literatur: [1] Joseph Karabacek: Über die Auffindung eines Chalifenschlosses in der Nordarabischen Wüste. Vortrag, gehalten in der Feierlichen Sitzung der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften am 28. Mai 1902, in: Alm 52 (1902), S. 339-361. Abdruck in: Neue Freie Presse v. 29. Mai 1902, S. 26-29 (ohne Fußnotenapparat). Vgl. hierzu auch die Meldungen in der Neuen Freien Presse v. 1. Juni 1902 u. 3. Juni 1902. [2] Alois Musil: Kusejr Amra. 2 Bde (1 Text-, 1 Tafelband). Wien 1907 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 52-D). [3] Alois Musil: Arabia Petraea. 3 Bde (1: Moab, 2.1 u. 2.2: Edom, 3: Ethnologischer Reisebricht) und Karten. Wien 1907/08 (reprint der Bände: Hildesheim 1989) (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 53-D.1-4, Dublette der Karte: Akad. 133-F). [4] Karl Johannes Bauer: Alois Musil. Wahrheitssucher in der Wüste. Wien 1989 (= Perspektiven der Wissenschaftsgeschichte. 5.) (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.258-C.Ar).

Lokat: 1-li/Ic



Novara-Expedition

Zeitraum: 1856-1889

Umfang: 4 Kartons u. 4 Mobilien

Erschließung: StV (251 S.)

Beschreibung: Im Jahre 1856 begann die k.k. Kriegsmarine auf Befehl Kaiser Franz Josephs mit den Vorbereitungen zu einer Weltumsegelungs-Expedition. Angeregt hatte ein solches Unternehmen der Marine-Oberkommandant Erzherzog Ferdinand Maximilian (der spätere Kaiser von Mexiko). Das dafür ausgewählte Schiff, die Fregatte Novara, lief am 30. April 1857 unter dem Befehl des Commodore Bernhard von Wüllerstorf-Urbair von Triest aus. Ziel der Expedition war nicht nur die Anbahnung von Handelsverbindungen und Verträgen zwischen der Monarchie und Staaten in Übersee, sondern auch wissenschaftliche Arbeit: geographische, biologische und ethnologische Studien, Austausch mit wissenschaftlichen Instituten der besuchten Länder, und Sammlung naturhistorischer Objekte. Der auf der Novara mitreisenden wissenschaftlichen Kommission gehörten an: Dr. Karl Scherzer (Ethnographie und Geographie), Dr. Ferdinand Hochstetter (Geologie), Dr. Eduard Schwarz und Anton Jellinek (Botanik), Georg Frauenfeld und Johann Zelebor (Zoologie), sowie der Maler Joseph Selleny. Die Gesamtmannschaft belief sich auf 352 Personen. Am 26. Aug. 1859 kehrte die Novara nach Triest zurück, nachdem sie 51.686 Seemeilen zurückgelegt hatte. Die Verwertung des gesammelten Materials begann mit der von Scherzer verfaßten und 1861 erschienenen Reisebeschreibung "Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde". Hochstetter veröffentlichte 1863 das Werk "Neuseeland". Erst in jenem Jahr konnte mit der eigentlichen wissenschaftlichen Auswertung der Erkenntnisse der Novara-Expedition begonnen werden: Am 15. Febr. 1863 ordnete Kaiser Franz Joseph an, daß die Resultate der Expedition auf Staatskosten, unter der Leitung der Akademie der Wissenschaften und unter Oberaufsicht des Staatsministeriums (später des Unterrichtsministeriums) veröffentlicht werden sollten. Der nun gebildeten "Novara-Commission der kaiserlichen Akademie der Wissenschaften" stand der Präsident der Akademie, Freiherr von Baumgartner, vor. In den folgenden Jahren erschienen nach und nach die Novara-Publikationen zu den verschiedenen Bereichen der Wissenschaft (Anthropologie, Botanik, Geologie, etc.). Im Jahre 1876 lag das Novara-Werk vollständig vor. Die Novara-Kommission kümmerte sich in den nachfolgenden Jahren um die Vergabe des Werkes an wissenschaftliche Institutionen in aller Welt und löste sich 1889 auf.

Weiters liegen vor: (a) ein Kompass von der Fa. Heinr. Kappeller, Wien; (b) ein Winkelmeßgerät; (c) ein Fernrohr und (d) ein Briefbeschwerer (hiervon zwei professionelle Fotos 1.tif und 2.tif; vgl. hierzu AÖAW, Allg. Akten, No. 1088/1899). Nur von letzterem kann aufgrund der Aktenlage nachgewiesen werden, daß es sich um eine Mobilie im Zusammenhang mit der Novara-Expedition handelt.

Zitat: AÖAW, Novara-Expedition

Literatur: [1] Irmline Veit-Brause: The Novara Expedition to the Australasian Pacific 1857-1859, in: Georg-Forster-Studien 11 (2006), S. 373-406 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.857-B.Ar). [2] Sascha Nolden: Ferdinand Hochstetter (1829-1884) und die Novara-Ex­pe­di­tion in Neuseeland, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 136/137 (2006/07), S. 15-30 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 36.725-C.Ar). [3] Maria Teschler-Nicola: "… der Barbar in der färbigen Hautdecke". Anthropologische Objekt- und Datenakqusition im Rahmen der Novara-Forschungsreise 1857-1859, in: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 136/137 (2006/07), S. 41-65 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 36.513-C.Ar).

Lokat: 1-li/IIg und 1-li/VIIe



Numismatische Kommission

Zeitraum: 1973-1989

Umfang: 1 Karton

Erschließung: Druckakten zu den "Veröffentlichungen der Numismatischen Kommission" 1-21 (1973-1988/89).

Beschreibung: Die Kommission wurde in der Sitzung der phil.-hist. Klasse vom 9. Dez. 1970 eingesetzt.

Zitat: AÖAW, Numismatische Kommission, …

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIg



Nuntiaturberichte

Zeitraum: 1895 ff.

Umfang: 2 Schachteln

Erschließung: Umfangreiche Korrespondenzen 1895-1942 (in bester Ordnung). Arbeits­un­ter­lagen Nuntius Commendone v. Adam Wandruszka (NB II/2, 1953) [Verzeichnung Wund­sam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Nuntiaturberichte

Lokat: 1-li/Ia



Neue österreichische Biographie

Zeitraum: 1916-

Umfang: ½ Schachtel

Erschließung: Akten; Korrespondenz: Jagic, Redlich, Bettelheim [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Neue österr. Biographie

Lokat: 1-li/IId



Österreichisches Biographisches Lexikon

Zeitraum: 1946-

Umfang: ¾ Schachtel

Erschließung: Verlagsakten Böhlau; Protokolle 1946-1967; Kommissionsberichte; Werkverträge; Personalakten; Gelder [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, ÖBL

Lokat: 1-li/IId



Orthographie-Reform

Zeitraum: 1954-1984

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (10 S.)

Beschreibung: Die Kommission zur Reform der Orthographie bestand in den Jahren 1954 bis 1971 als eine adhoc-Kom­mission und wurde einberufen, sobald eine Stellungnahme der Akademie der Wissenschaften zur Rechtschreibreform gefordert war. Im Jahre 1960 wurde die Österr. Kommission für die Orthographie­reform des Bundesministeriums für Unterricht gegründet, zu deren Sitzungen die Akademie auch eine Delegation von Wissenschaftlern entsandte. Der ehemalige Präsident der ÖAW, Richard Meister, war lange Jahre Obmann dieser Kommission. Nach seinem Tod 1964 kam es zur Stillegung der Österr. Kommission, sie wurde erst 1970 wieder reaktiviert. Im ersten Halbjahr 1971 traten alle Delegierten der Akademie auf Grund von heftigen Meinungsverschiedenheiten aus der Österr. Kommission für die Rechtschreibreform aus und es wurde eine Kommission für Rechtschreibungsfragen an der Akademie der Wissenschaften eingerichtet [siehe Aph 108 (1971), S. 105 und Alm 121 (1971), S. 294]. 1973 kam es zur Bildung von drei Unterkommissionen der Österr. Kommission für die Orthographiereform. Die Kommission für Rechtschreibungsfragen an der ÖAW bestand bis Ende 1982.

Zitat: AÖAW, Orthographie-Reform

Literatur: [1] Richard Meister: Das Problem der Rechtschreibreform, in: Aph 92 (1955), S. 95-113. [2] Richard Meister: Mitteilungen der Österreichischen Kommission für die Orthographiereform. 2 Bände. Wien 1961, 1962 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 71-B). [3] Gutachten zu einer Reform der deutschen Rechtschreibung. Sonderpublikation der Kom­mis­sion für Rechtschreib-Fra­gen. Wien 1975 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 82-B).

Lokat: 1-li/IIe



Ozeanographie (Tiefseekommission)

Zeitraum: 1895-

Umfang: 3 ¼ Schachteln

Erschließung: Schachteln 1-3: Korrespondenz Steindachner; Personalien; Kartenmaterial; Skizzen; Expedition ins Rote Meer 1895/96. Schachtel 4: Telegraphenkabel Triest-Korfu; Anträge; Korresondenzen: Marineakademie, Marineministerium, Österr. Lloyd, Südbahn [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Ozeanographie

Lokat: 1-li/IId-e



Petrographie

Zeitraum: 1893-1904

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (3 S.)

Beschreibung: Auf Antrag der w.M. Gustav von Tschermak-Seysenegg und Edmund von Mojsisovics wurde im Jahre 1894 die "Kommission für die petrographische Erforschung der Zentralkette der Ostalpen" eingerichtet. Das betreffende Ge­biet der Alpen wurde in Zonen geteilt und – unter der Leitung erfahrener Gelehrter wie Berwerth, Becke und Grubenmann – von jüngeren Wissenschaftlern erforscht. Die Kommission wurde im Jahre 1925 aufgelassen.

Der Bestand enthält Anträge, Korrespondenzen, Petita betreffend Subventionen aus Stiftungen sowie Abdrucke aus dem Anzeiger und den Sitzungsberichten.

Zitat: AÖAW, Petrographie

Lokat: 1-li/Id



Pfahlbauten

Zeitraum: 1864-1878

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (3 S.)

Beschreibung: Früher hat man sich die sogenannten "Pfahlbauten" als im seichten Wasser errichtete Bauten vorgestellt. Diese Ansicht gilt heutzutage als überholt, es dürfte sich viel eher um Hütten in Ufernähe gehandelt haben, deren Überreste durch den heute viel höheren Seespiegel am Grund zu finden sind. Schon im Jahre 1863 forderte der Geologe A. von Morlet, nach Pfahlbauten zu suchen; am 7. Juli 1864 wurde in der Akademie die "Kommission zur Begutachtung des Antrages auf Untersuchung der österreichischen Seen hinsichtlich des etwaigen Vorkommens von Pfahlbauten" eingesetzt. Sicher waren bereits bekannte, vorher stattgefundene Forschungen in der Schweiz und in süddeutschen Seen beschleunigend wirksam für diese Entwicklung in Österreich.

Die vorliegenden Akten enthalten nur jeweils wenige Stücke in Sachen oberösterreichische Seen (Eduard von Sacken u. Rudolf Kner, 1864/65) sowie in Sachen "Forschungen in Laibach" (Karl Deschmann, 1875).

Zitat: AÖAW, Pfahlbauten

Lokat: 1-li/IId



Phonogrammarchiv

Zeitraum: 1899-1971

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB (30 S.)

Beschreibung: Die Errichtung eines Phonogramm-Archivs wurde durch einen gemeinsamen Antrag von Siegmund Exner, Franz Exner, Viktor von Lang von Seiten der Vertreter der mathematisch-natur­wissen­schaftlichen Klasse und Hartel, Heinzel und Jagic von Seiten der Vertreter der philosophisch-historischen Klasse im Jahre 1899 initiiert. Die am 27. April 1899 eingesetzte Kommission wurde am 23. Juni 1989 in eine Einrichtung und am 1. Febr. 1994 in ein Institut der Gesamt­akademie umgewandelt. Das Phonogramm­archiv ist seit 1927 in den Räumlichkeiten der Liebiggasse 5 untergebracht.

Zitat: AÖAW, Phonogrammarchiv

Lokat: 1-li/VIa



Physiologie und Anatomie der Hirnrinde, s. Hirnforschung



Polarforschung

Zeitraum: 1930-1934, 1946

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (4 S.)

Beschreibung: Die Kommission für Polarforschungen wurde am 2. Juni 1930 in der außerordentlichen Sitzung der math.-nat. Klasse (B 2371a) eingesetzt und im Jahre 1943 aufgelassen. Die Akademie wurde im Rahmen des 2. internationalen Polarjahres 1932/33 mit der Organisation der Expedition nach Jan Mayen betraut.

Zitat: AÖAW, Polarforschung

Literatur: [1] Berichte über die Beteiligung am 2. internationalen Polarjahr 1932/33, in: Alm 81 (1931), S. 313; Alm 82 (1932), S. 255 f. u. 285-288, und Alm 84 (1934), S. 221-224. [2] Hanns Tollner: Astronomische Ortsbestimmungen auf Jan Mayen 1882/83 und 1933. Zur Frage der Kontinentenverschiebungen A. Wegeners. Mit einem Vorwort von Wilhelm Schmidt, in: Smn IIa 143 (1934), S. 87-97. [3] Hans Tollner unter Mitwirkung v. Fritz Kopf: Messungen der Wärmestrahlung in der Polarnacht 1932/33 auf Jan Mayen, in: Smn IIa 143 (1934), S. 417-423. [4] Rudolf Kanitscheider u. Max Troperczer: Be­ar­bei­tung des erdmagnetischen Beobachtungsmaterials der österreichischen Jan Mayen-Ex­pe­di­tion im Polarjahr 1932/33, in: Smn IIa 144 (1935), S. 517-559.

Lokat: 1-li/IIe



Prähistorische Kommission

Zeitraum: 1866-[1986]

Umfang: 2 Kartons u. 1 Aktenordner

Erschließung: AB (32 S. für die 2 Kartons, 1866-1959)

Beschreibung: Die "Kommission zur Förderung von prähistorischen Forschungen und Ausgrabungen auf österreichischem Gebiete” wurde am 4. März 1878 als Kom­mission der mathematisch-naturwissenschaftlichen Klasse eingesetzt und 1886/87 zur gemeinsamen Kommission beider Klassen erweitert. Im Jahre 1939 erfolgte die Umbenennung in "Prä­historische Kommission". Mit Beschluss vom 5. April 1968 wurde eine "Subkommission für Quartärforschung" eingerichtet, die Ende 1972 in eine selbständige Kommission umgewandelt wurde. Am 1. Jan. 1998 wurde die keltische Kommission mit der prähistorischen Kommission vereinigt.

Die Kommission wurde bei ihrer Gründung mit der Aufgabe betraut, Höhlenuntersuchungen, paläo-ethnographische Forschungen und Ausgrabungen auf österreichischem Gebiet zu veranlassen und zu fördern. Auch sollte sie darauf achten, dass wichtige Fundstätten nicht in unwissenschaftlicher Weise für Privatzwecke ausgebeutet würden. Berichte über die Forschungsarbeiten an der Kommission finden sich für die Jahre 1879-1977 in den Almanachen der Akademie.

Veröffentlichungen sind in den Denkschriften und den Sitzungsberichten u. in den seit 1886 von der Kommission herausgegebenen "Mitteilungen der Prähistorischen Kommission" (MPK) erschienen.

Zwischen 1968 und 1986 gab die Prähistorische Kommission auch 11 "Studien zur Industrie-Archäologie" heraus, zu denen die jeweiligen Druckakten vorliegen (1 Aktenordner).

Zitat: AÖAW, Prähistorische Kommission

Literatur: Michael Pammer: ANISA und ÖAW. Forschungsprojekte und Öffentlichkeit, in: Historicum. Zeitschrift für Geschichte. Sommer 2006, S. 11 f.

Lokat: 1-li/IIe



Institut für Publikumsforschung

Zeitraum: 1973-2000

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB (14 S.)

Beschreibung: Näheres zu Geschichte und Forschungsarbeit am Institut für Publikumsforschung siehe in der Einleitung zum Archivbehelf "FE-Akten, Publikumsforschung" (BG 13). Dokumentation, Sitzungsprotokolle, Jahresberichte und Budgetunterlagen wurden zur Gänze dort abgelegt.

Zitat: AÖAW, Institut für Publikumsforschung

Literatur: –

Lokat: 6-li/IId



Institut für Radiumforschung

Zeitraum: 1938-1995

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: AB (27 S.), Bibliographie der "Mitteilungen des Instituts für Radiumforschung"

Beschreibung: Schon im Jahre 1901 erfolgte die Gründung der "Kommission für die Untersuchung radioaktiver Substanzen”. Durch die großzügige Stiftung Karl Kupelwiesers 1908 konnte die Akademie das "Institut für Radiumforschung” aufbauen, welches 1910 eröffnet wurde. In einer Vereinbarung zwischen Akademie, Staat und Stifter wurde festgelegt, daß der Staat für Gehälter, Gebäudeerhaltung und eine jährliche Dotation aufkommt und die Akademie die vorhandenen Radiumbestände einbringt. Zusätzlich erhielt das Institut jährliche Zuwendungen seitens der Akademie aus dem Zinsertrag des restlichen Stiftungskapitals. Der Vorstand des Instituts war gleichzeitig Inhaber einer an der Universität eingerichteten, speziell der Radiumforschung dienenden Lehrkanzel und Mitglied der Akademie (bezüglich Forschungsaufgaben u. -ergeb­nisse s. Statuten u. Dokumentation, sowie "Mitteilungen aus dem Institut für Radium­for­schung”). 1955 wurde der Name in "Institut für Radiumforschung und Kernphysik” geändert.

Während das Radiuminstitut bis 1945 ein Forschungsinstitut der Akademie war, das eng mit dem II. Physikalischen Institut der Universität zusammenarbeitete, wurde im Laufe der nächsten dreißig Jahre der Universitätsbetrieb immer bestimmender. 1987 wurde das Radiuminstitut daher in das "Institut für Mittelenergiephysik” umgewandelt. Als Forschungsschwerpunkte wurden die schon bis dahin erfolgten Kooperationen mit dem Schweizerischen Institut für Nuklearforschung (SIN) und am ‚Low Energy Antiproton Ring’ (LEAR) des Europäischen Forschungszentrums CERN gewählt [s. Meister, Geschichte (1947), S. 60, u. Tätigkeitsberichte der ÖAW ab 1986/1987].

Zitat: AÖAW, Radiumforschung

Literatur: siehe BG 11 "FE-Akten, Radiumforschung"

Lokat: 9-re/Ic



Kommission für Raumforschung

Zeitraum: 1945-1988

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: –

Beschreibung: Die "Kommission für Raumforschung und Wiederaufbau" wurde am 17. Mai 1946 als gemeinsame Kommission beider Klassen eingerichtet. Im Jahre 1957 fiel der Zusatz "und Wiederaufbau" weg. Die Agenden der Kommission wurden bis zur Verwaltungsreform von 1972/73 durch die zentrale Kanzlei der Akademie administriert. Bis zur Umwandlung in das Institut für Stadt- und Regionalforschung am 18. Dez. 1988 und gleichzeitiger Zuordnung zur phil.-hist. Klasse wurden Akten über die Kommission sowohl seitens der Kanzlei für die math.-nat., als auch der phil.-hist. Klasse geführt. Unter den vorliegenden Akten ist daher für die Jahre 1973-1988 die Provenienz zu beachten. Der Karton 1 enthält die Akten bis 1972/73, der Karton 2 die Akten 1973-1988 aus beiden Klassen.

Die jüngeren Akten werden im AÖAW unter "Institut für Stadt- und Regionalforschung" geführt.

Im Nachlaß Hugo Hassinger im Archiv der Universität Wien befinden sich umfängliche weitere Akten zur Tätigkeit der Kommission.

Zitat: AÖAW, Raumforschung

Literatur: Petra Svatek: Die Institutionalisierung der Raumforschung in Österreich. Kontinuitäten und Wandlungen von der NS-Zeit bis zur Zweiten Republik am Beispiel der Universität Wien, in: Heinrich Mäding u. Wendelin Strubelt (Hgg.): Vom Dritten Reich zur Bundesrepublik. Beiträge einer Tagung zur Geschichte von Raumforschung und Raumplanung am 12. und 13. Juni 2008 in Leipzig. Hannover 2009 (= Arbeitsmaterial der Akademie für Raumforschung und Landesplanung. 346.) S. 226-240.

Lokat: 1-li/IVe



Regesta Imperii

Zeitraum: 1895-1969

Umfang: 2 Schachteln u. 1 Karton

Erschließung: Schachtel 1: Vorakten betr. den Böhmerschen Regestenfonds ab 1906; Korrespondenz: Wilhelm, Hruby, Hösl (Bayer. Akademie), Kehr, Zatschek, Srbik, R. Schäffer; Rechnungsabschlüsse 1906-1921; Kassenbuch der böhmerschen Regesta Imperii 1895-1914; Böhmer-Kassenbuch zur Neubearbeitung der RI 1915-1921; Verlagsverträge, Jahresberichte; Kommissionsberichte 1947-1969; Protokolle. Schachtel 2: Mss. u. Arbeitsunterlagen zu den Regesten der französischen Könige 922-1060 (bearb. v. Otto Winter) [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980]. Karton 3: 3 Bücher mit Regesten von Fr. Böhmer.

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Reg.Imp.

Literatur: [1] Stiftungen (1919), S. 134-138. [2] Christine Ottner: Joseph Chmel und Johann Friedrich Böhmer. Die Anfänge der Regesta Imperii im Spannungsfeld von Freundschaft und Wissenschaft, in: Karel Hruza – Paul Herold (Hgg.): Wege zur Urkunde. Wege der Urkunde. Wege der Forschung. Beiträge zur europäischen Diplomatik des Mittelalters. Wien-Köln-Weimar 2005 (= Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters. Beihefte zu J.F. Böhmer, Regesta Imperii. 24.) S. 257-291. [2] Jan Paul Niederkorn: Julius von Ficker und die Fortführung der Regesta Imperii vom Tod Johann Friedrich Böhmers (1863) bis zu ihrer Übernahme durch die Kaiserliche Akademie der Wissenschaften in Wien (1906), in: Ebda, S. 293-302. [3] Christine Ottner: Jenes urkundliche Material ist Quelle der Erkenntniß in allen Richtungen. Zu den "Regesten Kaiser Friedrichs III." im Spiegel ihrer Wissenschaftsgeschichte, in: Aph 140 (2005), S. 113-129 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.783-C.Ar).

Lokat: 1-li/Ia



Reinhaltung der Luft

Zeitraum: 1962-1995

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: Karton 1: Arbeitsplan 1962-1975, Organisation 1963-1990, Sach-Ausr 1968, Finanzen-Dotationen 1971-1980, Arbeitsvorhaben 1977-1991, Kommissionssitzungen 1988-1991, Akten 1991-1995, Akten 1993. Karton 2: Thermische Kraftwerke im Raum Moosbierbaum, Korrespondenz u. Gutachten 1980, Kohlekraftwerk Bildein 1979-1981, Kohlekraftwerk Oberbildein 1982-1983, Gutachten 1983, Vortragsunterlagen zum Workshop "Flüchtige Kohlewasserstoffe – Volatile Organic Compounds" am 24./25. März 1994. Karton 3: Abschlußbericht "Flüchtige Kohlenwasserstoffe in der Atmosphäre. Entstehung, Verhalten und Wirkungen" Dez. 1996

Beschreibung: Die Kommission für Reinhaltung der Luft wurde bereits 1962 gegründet.

Zitat: AÖAW, Reinhaltung der Luft

Literatur: –

Lokat: 9-re/IIId



Rost-Pilze (Getreide-Rost)

Zeitraum: 1898-1901

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.)

Beschreibung: Die Kommission für das Studium der Rostpilze wurde von der math.-nat. Klasse am 3. März 1898 eingesetzt (B 1468). Auslöser war ein Schreiben von Prof. Dr. Jakob Eriksson vom 2. Febr. 1898, dem er 13 Sonderdrucke von seinen Publikationen über den Getreiderost beilegte, und in dem er "den Wunsch ausdrückte, es möchten seine in Schweden ausgeführten Untersuchungen in einem südlicheren Lande, z.B. in Oesterreich, geprüft und weiterverfolgt werden" (aus dem Kommissionsbericht v. 15. März 1898). Eine entsprechend einberufene Kommission beauftragte Hugo Zukal (1845-1900), Lehrer an der k.k. Staats-Leh­re­rin­nenbildungsanstalt, mit den notwendigen Untersuchungen. Die Kommission sah – umso mehr nach dem Tode Zukals – ihre Aufgabe mit der Publikation des Artikels von Zukal, als erfüllt an und wurde mit Beschluß der Klasse vom 1. März 1900 (B 1524) aufgelöst.

Zitat: AÖAW, Rost-Pilze

Literatur: Hugo Zukal: Untersuchungen über die Rostpilzerkrankheiten des Getreides in Österreich-Ungarn (I. Reihe), in: Smn I 108 (1899), S. 543-562.

Lokat: 1-li/Ie



Savigny-Kommission

Zeitraum: 1862-1969

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB (42 S.)

Beschreibung: Die Savigny-Kommission wurde am 13. Jan. 1864 von der phil.-hist. Klasse der Akademie eingesetzt. Die Kommission erhielt ihre Geldmittel aus den Zinsen der Savigny-Stiftung in Berlin abwechselnd mit den Akademien in München und Berlin. Die Stiftung war 1861 zum Gedenken an Friedrich Carl von Savigny (1779-1861) gegründet worden, um wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des Rechts der verschiedenen Nationen zu fördern, die das römische Recht, die verschiedenen germanischen Rechte und auch deren Verhältnis zueinander behandeln.

Mit 1. Jan. 1995 wurde die Savigny-Kommission mit der Vereinigten Weistümer- u. Urbar-Kommission zur "Kommission für Rechtsgeschichte Österreichs" zusammengelegt.

Zitat: AÖAW, Savigny-Kommission

Literatur: [1] Stiftungen (1919), S. 96-104 (Statut). [2] Meister, Geschichte (1947), S. 313 f. (Obleute u. Veröffentlichungen). [3] Meister, Geschichte (1947), S. 346 f. (allg. Informationen zur Kommission). [4] Hans Lentze: Die Schwabenspiegelausgabe der Österreichischen Akademie der Wissenschaften u. der Monumenta Germaniae Historica, in: Aph 92 (1955), S. 394-404.

Lokat: 1-li/IIIb



Schmerzforschung

Zeitraum: 1979-2000

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (18 S.)

Beschreibung: Der Antrag auf Gründung einer Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die sich mit der Schmerzforschung beschäftigt, wurde 1979 vom Vorstand des Institutes für experimentelle und klinische Pharmakologie der Universität Graz, Univ. Prof. Dr. Fred Lembeck und vom Vorstand der Klinik für Anästhesie und allgemeine Intensivmedizin der Universität Wien, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto Mayr­hofer gestellt. Am 11. Okt. 1979 wurde die Gründung der Kommission beschlossen, die am 30. April 1987 in "Kommission für Schmerzforschung und klinische Anästhesieforschung" umbenannt. Die intensive Forschungstätigkeit dieser Kommission fand stets im internationalen Kontext, sei es in medizinischen Fachzeitschriften oder bei Kongressen, statt. Die Ergebnisse wurden in Publikationen und Jahresberichten dargelegt. Per 31. Dez. 1992 wurde die Kommission aufgelöst, allerdings blieb ein "Son­derkonto Schmerzforschung" bestehen, von dem Geld für Werkverträge für junge Wissenschaftler und andere finanzielle Unterstützungen für die Arbeitsgruppe, die nach dem Auflösen der Akademie-Kommission weiter bestehen blieb, bezogen werden konnten.

Der vorliegende Bestand enthält u.a. Werkverträge, Jahresberichte, Korrespondenzen zwischen den Wissenschaftlern und der Akademie und Publikationen, etwa aus medizinischen Fachzeitschriften, zum Thema Schmerzforschung, aber auch zu dem damals aktuellen Thema der Autonom-Werdung der Medizinischen Fakultäten, sowie zum Thema der Zugangsbeschränkungen zum Medizinstudium.

Zitat: AÖAW, Schmerzforschung

Lokat: 1-li/IVd



Schrift- und Buchwesen des Mittelalters

Zeitraum: 1906-1973

Umfang: ½ Schachtel

Erschließung: Rezensionen zum Handschriftenkatalog Unterkircher, Protokolle, div. Akademie-Publikationen, Kalkulationen, Werks- bzw. Dienstvertrag Gerlinde Stiasny, Mittelalterliche Bibliothekskataloge, Unterlagen zu Heilig [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Schrift- u. Buchwesen

Lokat: 1-li/Ic



Sprachen-Kommission

Zeitraum: 1896-1951

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (18 S.)

Beschreibung: Am 3. Febr. 1897 setzte die Wiener Akademie die "Kommission zur Erforschung amerikanischer, asiatischer und afrikanischer Sprachen" ein, die mehr­mals umbenannt wurde: Im Jahre 1910 erhielt sie den Namen "Kommission zur Erforschung von illiteraten Sprachen außereuropäischer Völker" und am 2. März 1938, nach der Zusammenlegung mit der "Kommission zur Herausgabe der in den Kriegsgefangenenlagern aufgenommenen Gesänge", die Bezeichnung "Kommission für die Erforschung primitiver Kulturen und Sprachen". Am 22. Nov. 1961 wurde die Kommission in "Ethnologische Kommission" umbenannt, die am 1. Jan. 1993 mit der "Arabischen Kommission" vereinigt wurde.

Die Unternehmungen der Sprachenkommission, die unter der Leitung der Obmänner Leo Reinisch (1901) und Hermann Junker (1923) stand, waren vor allem durch von der Akademie subventionierte Forschungsreisen in das außereuropäische Ausland zum Zweck sprachwissenschaftlicher Studien gekennzeichnet. Zudem wurden Einheimische aus den bereisten Ländern nach Wien eingeladen, um hier die Arbeiten der Wissenschaftler zu unterstützen. Die Ergebnisse der Forschungen wurden in den Schriften der Sprachenkommission festgehalten, von denen zwischen 1909 und 1932 neun Bände erschienen (ÖAW-Bibl.-Sign. 300.078).

Der Bestand enthält u.a. Sitzungsprotokolle, allgemeine Akten zu den Forschungsprojekten und -reisen, Korrespondenzen, Buchsendungslisten und Akten zum Tigrai-Wörter­buch.

Zitat: AÖAW, Sprachen-Kommission

Literatur: [1] Meister, Geschichte (1947), S. 319. [2] Dokumentation, Bd 3, S. 127.

Lokat: 1-li/IIIc



Institut für Stadt- und Regionalforschung

Zeitraum: 1988-

Umfang: –

Erschließung: –

Beschreibung: Von diesem Institut wurden bislang keine Akten von der phil.-hist. Klasse an das AÖAW übergeben. Die älteren Akten bis 1988 werden als "Kommission für Raumforschung" geführt.

Zitat: AÖAW, Stadt- u. Regionalforschung

Lokat: –



Sternwarte-Kommission

Zeitraum: ??

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Protokolle; Gutachten; Berichte über Beobachtungen; Erhebungen über die Begründung einer Sternwarte in der Steiermark oder in Kärnten – führt zur Entwicklung der Beobachtungsstation "Kanzelhöhe". Vgl. Sonnblick [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Sternwarte-Kommission

Lokat: 1-li/IIIc



Südarabische Kommission

Zeitraum: 1898-1943

Umfang: 2 Schachteln

Erschließung: Schachtel 1 und 2: 1. Mappe 1898/99: Korrespondenzen ab 1899 (Kossmat, Graf Landberg, David H. Müller, C.W. Bury, Simony, Czelechowsky (Advokat), Wettstein), Memorandum etc. aus Aden (Landberg gg. Müller), 2. Mappe: Korrespondenzen, gedruckter Bericht, gedrucktes Memorandum, Bericht Landbergs, Müllers 1898. Korrespondenz Bury (1900/02), div. Schriftstücke (1899/1900), Ausrüstung (1899/1900), Rosengreen, Beobachtungen, Reduktionstafel der Ablesungen, Meteorologisches Journal des Kapitäns Rosengreen 1898/99, Sitzungsprotokolle der Kommission 1898-1917, div. Berichte zur südarabischen Expedition 1899-1901 (z.B. ärztlicher Bericht über die Expedition), Korrespondenzen deutsches Konsulat in Aden, Korrespondenzen der südarabischen Kommission 1913-1943 (z.B. Rhodokanakis, Alois Glaser), Korrespondenzen 1899-1913 (D.H. Müller, Rhodokanakis, Schlosser) [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: –

Die Südarabische Kommission wurde auf Beschluß der phil.-hist. Klasse v. 4. März 1920 mit der Nordarabischen Kommission zur "Vereinigten Nord- und Südarabischen Kommission" zusammengelegt, die bis zur Gründung der Arabischen Kommission im Jahre 1945 bestand. Die Akten der "Vereinigten Nord- und Südarabischen Kommission" befinden sich bei jenen der Südarabischen Kommission.

Zitat: AÖAW, Südarabische Kommission

Literatur: Dokumentation, Bd 3, S. 127.

Lokat: 1-li/Ic



Tages- und Winkelteilung

Zeitraum: ??

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Obmann der Kommission ist Boltzmann. Es geht darum, die Neugradeinteilung zu diskutieren (1896 Kongreß in Budapest) [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Tages- u. Winkelteilung

Lokat: 1-li/IIIc



Technikfolgen-Abschätzung

Zeitraum:

Umfang:

Erschließung:

Beschreibung: Am 6. Nov. 1987 setzte die math.-nat. Klasse eine "Kommission für Technikbewertung" ein, die bereits in der nächsten Klassensitzung in eine Forschungsstelle umgewandelt wurde. Mit 1. Jan. 1994 wurde diese in ein "Institut für Technikfolgen-Abschätzung" der Gesamtakademie umgewandelt.

Zitat:

Literatur: [1] Die Forschungsstelle [für Technikbewertung] stellt sich vor. Wien 1992.

Lokat:



Technische Akademie

Zeitraum: 1923 ff.

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Akten und Vorschläge für den Plan einer Technischen Klasse der Akademie der Wissenschaften (Bemühungen der Techniker um Anerkennung) [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Technische Akademie

Lokat: 1-li/IIIc



Technische Kommission

Zeitraum: ??

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: "Ständige Kommission für Angelegenheiten der Technik" 1929. Einmessung des Stephansturmes 1955, Skizzen, technische Pläne; Überlegungen zur Gründung eines Instituts für Technikgeschichte in Wien (1950 Ausschuß); Verein zur Förderung des Technischen Museums (Forschungsinstitut um 1930, Arbeitsausschuß, Technik-Ge­schich­te, Projekt des Ministeriums 1929-1950, zusammen mit der "Technischen Kommission" abgelegt [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Technische Kommission

Lokat: 1-li/IIIc



Griechischer Thesaurus

Zeitraum: 1913 ff.

Umfang: 1/3 Schachtel

Erschließung: Protokolle und Akten [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Griechischer Thesaurus

Lokat: 1-li/IIIc



Thesaurus Linguae Latinae

Zeitraum: 1897 ff.

Umfang: 2 1/3 Schachteln

Erschließung: Korrespondenz: Lommatzsch, Bücheler, Wölflin, Hauler, Gomperz; gedruckte Kommissionberichte (über Münchner Konferenz), Plan zur Begründung des Thesaurus Linguae Latinae; Separata; Verlagsvertrag; Berichte; Aufstellungen; Personalia 1949 ff. Personalakte; interessante Korrespondenz [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, TLL

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIc



Thesaurus Palaeogermanicus, s. Altgermanistik



Tunnel-Kommission

Zeitraum: 1900-1912, 1915

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (13 S.)

Beschreibung: In der Sitzung der math.-nat. Klasse vom 15. März 1900 lenkte w.M. Becke "die Aufmerksamkeit der kaiserlichen Akademie auf die bei der bevorstehenden Herstellung der Tauernbahn beabsichtigte Durch­bohrung der Tauernkette zwischen Böckstein und Mallnitz, welche eine in gleicher Weise nur selten zu Gebote stehende Gelegenheit ergiebt, eine Reihe wichtiger geologischer und petrographischer Beobachtungen anzustellen." Sein Antrag, u.a. eine entsprechende Kommission einzusetzen, wurde von der Klasse angenommen. Zu einer tatsächlichen Konstituierung kam es jedoch erst in der Klassensitzung am 13. Juli 1901, als Becke, Tschermak, Mojsisovics, Hann und Franz Exner in diese Kommission berufen wurden. Im Jahre 1905 wurde der Name der Kommission von "Kommission zur Vornahme wissenschaftlicher Untersuchungen beim Baue des Tauernbahn-Tunnels" in "… der Alpentunnel" modifiziert; faktisch hatte sich die Tätigkeit der Kommission schon spätestens seit 1902 auch auf die gerade in Bau befindlichen Bosruck- und Wocheiner-Tunnel ausgedehnt (alle 1906 fertiggestellt). Es wurden Temperaturmessungen von Gestein und verschiedene geologische Beobachtungen durchgeführt. Auch Fragen der Schweremessung sollten bearbeitet werden und sogar die prähistorische Kommission ersuchte um Aufmerksamkeit bei den Bauarbeiten hinsichtlich möglichen prähistorischen Fundmaterials.

In den Jahren 1902 bis 1911 wurden eine Vielzahl von Berichten in den Dmn, Smn, Amn und im Almanach veröffentlicht.

Die Kommission wurde bis zum Jahre 1924 in den Almanachen geführt.

Akten der Tunnel-Kommission für die Jahre 1909-1913 befinden sich auch unter jenen der Schweremessung (BG 08)!

Zitat: AÖAW, Tunnel-Kommission

Literatur: Meister, Geschichte (1947), S. 149 u. 297.

Lokat: 1-li/IIIc



Urbar-Kommission

Zeitraum: 1903-1977

Umfang: 2 1/3 Schachteln und 2 Aktenordner (unsichere Provenienz)

Erschließung: 2 1/3 Schachteln: 1 Buch Urbarien-Verzeichnis. Zeitraum 1903-1907. Hs. Verzeichnisse einzelner Urbare, geordnet nach Gerichtssprengeln (Landes-, Kreis- und Bezirksgerichte), nach Statthaltereien und einzelnen Ministerien (Innenministerium, Finanzministerium, Ministerium für Cultus und Unterricht, Ackerbauministerium), des weiteren nach Landesausschüssen, Magistraten, geistlichen Behörden [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980]. 2 Aktenordner: Arbeitsunterlagen Brixener Domkapitel, 3 kleine Schachteln Photos u. 2 Päckchen Zettelkataloge zu Urbare Brixener Domkapitel, 1 Mappe Arbeitsunterlagen zu verschiedenen (oö) Urbaren, 1 Konv. Fresacher /Urbar St. Paul, 1 Ab­schrift v. Wittmann (AZ No. 104/1853): Predia ducis Austrie in valle Anesi p(ro)ut Ens­pruch [Verzeichnung Reiter, ca. 1996].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Urbar-Kommission

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIc-d und 1-re/IVb



Vereinigte Nord- und Südarabische Kommission

Beschreibung: Die Vereinigte Nord- und Südarabischen Kommission wurde auf Beschluß der phil.-hist. Klasse v. 4. März 1920 durch den Zusammenschluß der Nordarabischen Kommission und der Südarabischen Kommission geschaffen. Sie bestand bis zur Gründung der Arabischen Kommission im Jahre 1945. Die Akten der "Vereinigten Nord- und Südarabischen Kommission" befinden sich bei jenen der Südarabischen Kommission (BG 02.06).



Vivarium, s. Biologische Versuchsanstalt

Volkskunde

Zeitraum: 1970-1982

Umfang: 1 Aktenordner

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Volkskunde

Literatur: –

Lokat: 6-li/IVb



Kommission für den Volkskundeatlas

Zeitraum: 1953-1983

Umfang: 1 Karton u. 1 Konv. ungeordneter Akten

Erschließung: AB (25 S.)

Beschreibung: Im Jahre 1953 wurde in Linz die "Kommission für den Volkskundeatlas" gegründet, der die Zentralstelle in Linz und die Landesorganisationen in den einzelnen Bundesländern unterstanden. Die Aufgabe der Kommission war die Herausgabe eines "Atlasses der österreichischen Volkskunde", der das österreichische Volkstum in seiner besonderen Wesensart mit den Mitteln der modernen Kartographie darstellen sollte. Das Protektorat übernahmen die ÖAW und der Landesstatthalter in Vorarlberg. 1955 wurde aus rechtlichen Gründen in Linz die "Gesellschaft für den Volkskundeatlas in Österreich" gegründet, in deren Kuratorium die Akademie 2 Mitglieder entsandte. Am 13. Juni 1956 setzte die ÖAW in Wien eine eigene wissenschaftliche Kommission für das Unternehmen ein. Im Jahre 1959 erfolgte die Abfassung neuer Satzungen und einer Geschäftsordnung der Gesellschaft, die insbesondere die Zusammenarbeit der Kommission mit den Dienststellen der Gesellschaft (Sekretariat und kartographische Dienststelle) regelte. 1961 wurde der Sitz der Gesellschaft nach Wien in das Hauptgebäude der ÖAW verlegt, 1964 in das Institut für Volkskunde der Universität Wien. Im Jahre 1972 übersiedelt die Gesellschaft in Räumlichkeiten der ÖAW am Fleischmarkt 22. Die Kommission wurde nach Abschluss der Arbeiten am Atlas 1981 aufgelöst.

Die Finanzierung des Volkskundeatlas erfolgte durch Zuwendungen der Ministerien, Landesregierungen, Landwirtschaftskammern und einzelner Wirtschaftsunternehmen.

Zitat: AÖAW, Volkskundeatlas

Literatur:

Lokat: 1-li/IIId und 1-li/VIIa



Weistümer-Kommission

Zeitraum: 1863-1985

Umfang: 3 1/3 Schachteln, 1 Buch, 3 Aktenordner u. 2 Schachteln m. unsicherer Provenienz

Erschließung: Schachtel 1: 1863-1869. Briefe, Akten, Protokolle, Berichte, Abschriften von Weistümern. Schachtel 2: 1870-1891. Akten und Korrespondenzen (Erben, Richter). Schachtel 3: 1892-1913. Bericht, Notizbücher, Aufzeichnungen Winters. Schachtel 4: 1914-1960. Protokolle, Akten, Jahresablage 1919-1960. Protokollbuch 1863 ff. [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980]. 3 Aktenordner Weistümer (u. Urbar)-Kommission betreffend, Akten, Korrespondenz, Budget 1924-1985. Geordnet nach Bundesländern. Korrespondenz Nößlböck. Stelzmüller 1936-1945. Amtsvermerke, Editionsgrundsätze, Listen, Korrespondenz [Verzeichnung Reiter, ca. 1996]. Seither kamen 2 Schachteln m. Abschriften aus Tirol/Südtirol dazu.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Weistümer-Kommission

Literatur: Meister, Geschichte (1947), S. 313.

Lokat: 1-li/IIId und 1-re/IIIb



Station Wilhelminenberg

Zeitraum: 1946-1981

Umfang: 1/3 Schachtel u. ein bißchen

Erschließung: Akten, Urteil über die Lage und die Leistungen der Station, Eingaben, Korrespondenzen (teilweise ausländisch), betreffend die "Station für vergl. Verhaltensforschung Wien-Wilhelminenberg [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Wilhelminenberg

Literatur:

Lokat: 1-li/IIIc



Kommission für Wirtschafts-, Sozial- und Stadtgeschichte

Zeitraum: 1962-1970

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: "Kommission für das österr. Städte- und Märktebuch". Akten, Protokolle, Werkverträge, Personalia [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980]. Die jüngeren Akten werden noch immer von der phil.-hist. Klasse benötigt (Auskunft Triska v. 30. Jan. 2007).

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Wirtschaftsgeschichte

Literatur:

Lokat: 1-li/IIId



Bayerisch-Österreichisches Wörterbuch

Zeitraum: 1911-1992

Umfang: 5 Kartons

Erschließung: Karton 1-2: Kommissionsakten (Korrespondenzen, Protokolle, Zusammensetzung etc.). Karton 3: Kommissionsakten 1957-1970, Protokolle 1949-1970, Korrespondenzen 1957-1970, Berichte 1946-1970. Karton 4: Kommissionsakten 1962-1992. Karton 5: Druckakten zu den Wörterbuch-Lieferungen 5-22 (1967-1984) und zu den Studien 6 u. 7 (1971-1975) sowie abgelehnte Mss.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Bay.-Österr. Wörterbuch

Literatur: Ingo Reiffenstein: Die Geschichte des "Wörterbuches der bairischen Mundarten in Österreich" (WBÖ). Wörter und Sachen im Lichte der Kulturgeschichte, in: Isolde Hausner, Peter Wiesinger u. Katharina Korecky-Kröll (Hgg.): Deutsche Wort­forschung als Kulturgeschichte. Beiträge des Internationalen Symposiums aus Anlass des 90-jäh­ri­gen Bestandes der Wörterbuchkanzlei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Wien, 25-27. September 2003. Wien 2005 (= Sph. 720.), S. 1-13.

Lokat: 1-li/VIb



Zentralanstalt für Meteorologie

Zeitraum: ??

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Akten über die Begründung der Zentralstalt für Meteorologie; Akten und Protokolle 1852 u. 1863 [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Meteorologie

Literatur: [1] Feierliche Sitzung der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften aus Anlass des 50jährigen Bestandes der k.k. Central-Anstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Wien am 26. October 1901, in: Alm 52 (1902), S. 363-394. [2] Festakt der Hundertjahrfeier der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien am 27. September 1951, in: Alm 101 (1951), S. 455-490. [3] Christa Hammerl: Die Geschichte der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik 1851-2001, in: Christa Hammerl, Wolfgang Lenhardt, Reinhold Steinacker u. Peter Steinhauser (Hgg.): Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik 1851-2001. 150 Jahre Meteorologie und Geophysik in Österreich. Graz 2001 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 29.584-C), S. 17-290.

Lokat: 1-li/IIc



Bestandsgruppe 02.07 "Ohne eigenen Forschungsauftrag"

Abnahme der Wassermenge

Zeitraum: 1873-1883

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (6 S.)

Beschreibung: Gustav Ritter von Wex verfaßte im Jahre 1873 eine Abhandlung über die Wasserabnahme in den Quellen, Flüssen und Strömen, bei gleichzeitiger Steigerung der Hochwässer in den Kulturländern. In der Folge richtete die Akademie eine eigene Kommission zu diesem Thema an. Die Abhandlung von Wex wurde an verschiedene ausländische hydrographische Institutionen versandt, von denen daraufhin einige selbst Forschungen in dieser Richtung aufnahmen und in Korrespondenz mit der Akademie traten. Bei Gustav Wex’ zweiter Abhandlung zu demselben Thema 1879 fühlte sich die math.-nat.-Klasse nicht mehr in der Lage, diese durch eine eigene Kommission eingehend prüfen zu lassen, versandte jedoch wieder viele Exemplare an ausländische Institute.

Zitat: AÖAW, Abnahme der Wassermenge

Literatur: Meister, Geschichte (1947), S. 93f. u. 292.

Lokat: 1-li/IIId



Abraham a Sancta Clara

Zeitraum: 1936-1951

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: StV (4 S.)

Beschreibung: Es handelt sich um Akten bezüglich der Werkausgabe "aus dem handschriftlichen Nachlaß" Abraham à Sancta Claras durch Karl Bertsche, die mit finanzieller Unterstützung der Akademie zwischen 1943 und 1945 in 3 Bänden erschien. Signatur in der Bibliothek der ÖAW: Akad. 59-C. Die Anlage des StV erfolgte durch Dr. Wundsam, ca. 1980.

Zitat: AÖAW, Abraham a Sancta Clara

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIId



Acta et Diplomata

Zeitraum: 1857-1899

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Miklosich – Müller [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Acta et Diplomata

Literatur:

Lokat: 1-li/IIId



Alemannisches Institut

Zeitraum: 1976-1977

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: –

Beschreibung: Ein "Alemannische Institut" (oder eine "Alemannische Akademie") wurde von der Österreichischen Rektorenkonferenz initiiert, die im Herbst 1976 in Bregenz tagte und sich mit der Frage nach der Errichtung einer hochschulischen Einrichtung in Vorarlberg beschäftigte. Im Hinblick auf die Frage der rechtlichen und/oder organisatorischen Einbeziehung der ÖAW in diese Institution ist es zu diesbezüglichen Korrespondenzen und Sitzungen gekommen, die seitens der ÖAW durch GS Schmetterer bzw. Sekr. Mayrhofer sowie seitens der Proponenten durch k.M. Eugen Thurnher und Prof. Elmar Vonbank geführt wurden.

Die Akten aus dem Jahre 1976 entstammen dem Generalsekretariat, jene aus dem Jahre 1977 dem der phil.-hist. Klasse.

Zitat: AÖAW, Alemannisches Institut

Literatur:

Lokat: 6-li/IIIc



Arbeitsbesprechungen der Präsidenten

Zeitraum: 1956-1970

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (8 S.)

Beschreibung: Seit dem Jahre 1956 trafen sich die Präsidenten der westdeutschen (Heidelberg, Göttingen, München) und der ostdeutschen (Berlin, Leipzig) Akademien der Wissenschaften sowie der österreichischen Akademie zu sogenannten Arbeitsbesprechungen. In den kommenden Jahren wurde auch Mainz und später Halle hinzugezogen. Eine Durchsicht der Akten vermittelt einen Eindruck von der großen Bedeutung, die der Präsident der ÖAW Richard Meister für den Zusammenhalt dieser Arbeitsbesprechungen gehabt hat. Mit seinem Ausscheiden als Präsident der ÖAW verringerte sich auch die Beteiligung Österreichs an den Arbeitsbesprechungen; aus der "Arbeitsgemeinschaft der westdeutschen Akademien der Wissenschaften" wurde die "Konferenz der Akademien der Wissenschaften in der BRD", die im Jahr 1970 sogar in Wien tagte, wozu der Präsident der ÖAW nur noch als Gast geladen war. Die weitgehende Separation von West- und Ostdeutschland auf dem Gebiet der wissenschaftlichen Kooperation hatte auch die ‚Ausgliederung’ Österreichs als verbindendes Element aus diesen Arbeitsbesprechungen zur Folge.

Zitat: AÖAW, Arbeitsbesprechungen der Präsidenten

Literatur: Jürgen Kocka (Hg.): Die Berliner Akademien der Wissenschaften im geteilten Deutschland 1945-1990. Berlin 2002 (= Interdisziplinäre Arbeitsgruppen. Forschungsberichte. 9.) (ÖAW-Bibl.-Sign.: 100.630/9).

Lokat: 2-li/Vc



Beulenpest, s. Pest-Comité

Böhmisch Brod

Zeitraum: 1875/76

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (5 S.)

Beschreibung: In der Sitzung der math.-nat. Klasse vom 25. Febr. 1875 stellte Eduard Suess den Antrag auf Bildung einer Kommission, "welche darüber zu berathen und Bericht zu erstatten hätte, ob es zweckmäßig sei, dass im Bohrloche zu Böhmisch Brod geothermische Untersuchungen angestellt werden" (B 812). In die Kommission berief der Präsident die w.M. Jelinek, Stefan, Suess und den GS Schrötter, der später durch w.M. Lang ersetzt wurde. Technische Unterstützung erhielt die Kommission durch Hermann Schmidtmann von der Diamant-Felsbohr-Unternehmung mit Central-Bureau in Leipzig und dessen Ingenieur vor Ort Hugo Lubisch. Am 5. Juli 1875 beauftragte die Kommission den Professor an der Prager k. k. deutschen technischen Hochschule Adalbert v. Waltenhofen mit der Durchführung der Temperaturmessungen an dem Bohrloch. Bereits wenige Tage später ereignete sich jedoch ein Zwischenfall in Böhmisch Brod: Die unfachgemäße Herausnahme von Ausfütterungsröhren bewirkte, dass ein beträchtlicher Teil des Bohrloches von Gestängen versperrt wurde, die trotz andauernder Bemühungen nicht entfernt werden konnten. Die Anschaffung von Gerätschaften zur Durchführung der Messungen wurde zwar noch einige Zeit weitergeführt, doch am 11. Juli 1876 kündigte von Waltenhofen schließlich die Rückgabe der "gütigst zur Verfügung gestellten Briefe und Drucksachen, so wie auch Instrumente" (No. 662/1876) an, womit das Unternehmen als gescheitert angesehen werden muß.

Zitat: AÖAW, Böhmisch Brod

Literatur: Meister, Geschichte (1947), S. 94 u. 292.

Lokat: 1-li/IIId



Brasilien-Expedition

Zeitraum: 1900-1904

Umfang: ¾ Schachtel

Erschließung: Zeitungsausschnitte zur Expedition, Briefe Steindachners, Berichte Steindachners in Briefform an den Präsidenten der Akademie; Berichte [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Brasilien-Expedition

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIe



Challenger-Report

Zeitraum: 1885-1895

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.)

Beschreibung: Über dem Begriff "Challenger" wurden zeitgenössisch jener Begleitschreiben des Ministeriums für Cultus und Unterricht resp. des Ministeriums des Äußern abgelegt, mit denen die Akademie die Bände über die Challenger-Ex­pe­di­tion erhielten: Report on the scientific results of the voyage of H.M.S. Challenger, during the years 1872-1876. Im Rahmen der Aufbereitung der Ergebnisse der Reise wurden zahlreiche Bände publiziert, die der Wiener Akademie in aller Regel über das Ministerium des Äußern zugestellt wurden. Insgesamt erschienen 2 Bände Narrative of the Cruise, 2 Bände Physics and Chemistry, 1 Band Deep-Sea Deposits, 2 Bände Botany, 32 Bände Zoology und 2 Bände Summary of scientific results. Mit Ausnahme des seither in Verlust geratenen Bandes 27 der Zoologie befinden sie sich heute unter der Signatur "1720-D" im Bestand der Bibliothek der ÖAW.

Zitat: AÖAW, Challenger-Report

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIe



Duxer Wasserstand

Zeitraum: 1879

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Prioritätenstreit; Die Gezeiten der Quellen [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Literatur:

Zitat: AÖAW, Duxer Wasserstand

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIe



Eistabellen

Zeitraum: 1850-1892

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Übersichtstabellen über die Eisbildung an der Donau und an der March [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Eistabellen

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIe



Elisabeth, Kaiserin, s. Kassette der Kaiserin Elisabeth

Forschungen und Fortschritte

Zeitraum: ?

Umfang: ¾ Schachtel

Erschließung: Korrespondenzblatt der deutschen Wissenschaft und Technik. Auswahl der österreichischen Beiträge und die dazugehörige Korrespondenz, z.B. Fahnen über "Max Plancks Religiosität" [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Forschungen u. Fortschritte

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIe



Forschungsrat

Zeitraum: 1948-1967

Umfang: 2 ¼ Schachteln

Erschließung: Schachtel 1: Vorakten und Akten. Schachtel 2 u. 3: Geschäftsordnungen, Subventionen, Korrespondenz, Satzungen, Protokolle, Projekte [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Forschungsrat

Literatur: Rupert Pichler, Michael Stampfer u. Reinhold Hofer: Forschung, Geld und Politik. Die staatliche Forschungsförderung in Österreich 1945-2005. Innsbruck-Wien-Bozen 2007 (= Innovationsmuster in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte. 3.) (ÖAW-Bibl.-Sign.: 36.586-B.Ar).

Lokat: 1-li/IIIe



Fuchs-Reise

Zeitraum: 1873-1878

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (7 S.)

Beschreibung: Theodor Fuchs (1842-1925), seinerzeit Kustos am k.k. Mineralogischen Hof-Kabinett, wurde im Jahre 1873 von der k.k. Akademie der Wissenschaften auf Vorschlag Edurard Suess’ damit beauftragt, Untersuchungen über die geologischen Veränderungen seit der Tertiärzeit im östlichen Mittelmeerraum durchzuführen.

Fuchs trat im April 1874 zum ersten Mal, zusammen mit seinem Assistenten, dem Lehramtskandidaten Alexander Bittner, eine solche Forschungsreise in das Gebiet des östlichen Mittelmeeres an. Genau ein Jahr später, im April 1875, setzte Fuchs seine geologischen Forschungen auf einer Reise nach Griechenland und Konstantinopel fort, und zwar wiederum mit Bittner als Assistenten. Im Jahre 1876 schließlich reiste Fuchs nach Ägypten, um dort seine Untersuchungen fortzuführen. Diesmal begleitete ihn phil. stud. J. Karlin.

Zitat: AÖAW, Fuchs-Reise

Literatur: [1] Theodor Fuchs: Über das Alter der Tertiärbildungen von Malta, in: Smn I 70, S. 92. [2] Theodor Fuchs: Über das Auftreten von Miozänschichten vom Charakter der sarmatischen Stufe bei Syrakus, in: Smn I 70, S. 106-109. [3] Theodor Fuchs: Über die Pliozänbildungen von Tarent, in: Smn I 70, S. 193-197. [4] Theodor Fuchs u. Alexander Bittner: Die Pliozänbildungen von Syrakus und Lentini, in: Smn I 71, S. 179-188. [5] Theodor Fuchs: Über die Gliederung der Tertiärbildungen am Nordabhange der Apenninen von Ancona bis Bologna, in: Smn I 71, S. 163-178. [6] Theodor Fuchs: Studien über das Alter der jüngeren Tertiärbildungen Griechenlands, in: Smn I 73, S. 75-88. [7] Theodor Fuchs: Studien über das Alter der jüngeren Tertiärbildungen Griechenlands, in: Dmn II 37, S. 1-42. [8] Theodor Fuchs: Über den sogenannten Badner Tegel auf Malta, in: Smn I 73, S. 67-74. [9] Theodor Fuchs: Über die in Verbindung mit Flyschgesteinen in grünen Schiefern vorkommenden Serpentine von Kumi auf Euboea, in: Smn I 73, S. 338-342. [10] Theodor Fuchs: Über den geologischen Bau der Landenge von Suez, in: Dmn II 38, S. 25-42. [11] Theodor Fuchs: Über die Pliozänbildungen von Zante und Korfu, in: Smn I 75, S. 309-320.

Lokat: 1-li/IIIe



Geobotanisches Institut

Zeitraum: ?

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Akten über die Angliederung des Geobotanischen Instituts Erwin Aichingers an die ÖAW [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Geobotanisches Institut

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIe



Geographische Namen

Zeitraum: ?

Umfang: 2 Schachteln

Erschließung: Akademiekommission "Ständiger Ausschuß für geographische Namen". Materialien, Korrespondenzen [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Geographische Namen

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIf



Geologische Reichsanstalt

Zeitraum: 1858-1861

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.) mit Abschriften von 11 der 24 Aktenstücke, als "Provisorische Aufnahme 1988" zusammengestellt von Karl Kadletz.

Beschreibung: Der Bestand enthält 24 Aktenstücken, d.h. Korrespondenzen, Beratungsprotokollen sowie eine Gutachten und drei Sonderdrucke, die jeweils die dekretierte, aber nicht realisierte Vereinigung der Geologischen Reichsanstalt mit der Akademie der Wissenschaften zum Thema haben.

Die Akten sind nicht chronologisch geordnet, sondern befinden sich nach wie vor in jener Reihung, die Kadletz 1988 vorfand.

Zitat: AÖAW, Geologische Reichsanstalt

Literatur: Karl Kadletz: Die geologische Reichsanstalt im Schicksaljahr 1860. Diss. Univ. Wien 2003, 307 S.

Lokat: 1-li/Ie



Österreichische Geschichtsvereine

Zeitraum: ?

Umfang: 1/3 Schachtel

Erschließung: Gründungsakten; betrifft den Historikerverein; wurde aus dem Bestand "Internationaler Historikerverband" ausgegliedert; Akten; Korrespondenzen; die Akten stehen offenbar teilweise in Verbindung mit der 200-Jahrfeier des Österr. Staatsarchivs; 1949 1. österr. Archivtag [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Österr. Geschichtsvereine

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIg



Griechenlandreise

Zeitraum: (1964)

Umfang: 4 Schachteln

Erschließung: Zeit 20.9.1964 – 3.10.1964. Und andere Kreuzfahrten [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Griechenlandreise

Literatur: Alm 114 (1964), S. 415-417

Lokat: 1-li/IIIf



Grönland-Expedition

Zeitraum: 1957-1968

Umfang: ½ Schachtel

Erschließung: EGG = "Internationale glaziologische Grönlandexpedition". Akten: Expeditionsakten 1957-1960; Österreich wurde aufgefordert, teilzunehmen; Österreich hat hierauf teilgenommen. Wurde durch andere wissenschaftliche Unternehmungen fortgesetzt; genauer Zeitplan im Akt; Akten über die Expedition hinaus bis 1968 reichend [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Grönland-Expedition

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIf



Hahn-Reise

Zeitraum: ?

Umfang: ½ Schachtel

Erschließung: Briefe Hahn, Kiepert (Berlin); griechische Inschriftenabschriften; Hahns Reisemanuskript in mehreren Heften (Reise durch den Balkan 1866) [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Hahn-Reise

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIf



Handschriften-Inventarisierung

Zeitraum: 1928-1935

Umfang: 1/5 Schachtel

Erschließung: "Inventarisierung der älteren deutschen Handschriften in der Nationalbibliothek in Wien". Wiener Gymnasialprofessor Menhardt sucht um Urlaub für diese Arbeit an; Korrespondenz mit Zwierzina und Luick.

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Handschriften-Inventarisierung

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIf



Jan Mayen

Zeitraum: 1886/87

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (4 S.)

Beschreibung: Der Bestand enthält ausschließlich Dankschreiben von Institutionen und Privatpersonen, die Exemplare der unter [1] und [2] genannten Publikation erhalten haben. Weitere eventuell vorhanden gewesenen Akten wurden am 14. Mai 1887 an Emil von Wohlgemuth entlehnt und offenbar nie zurückgestellt.

Zitat: AÖAW, Jan Mayen

Literatur: [1] Emil von Wohlgemuth: Vorbericht zur wissenschaftlichen Publication der österreichischen Polarexpedition nach Jan Mayen. Wien 1886 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 37-C.0). [2] Die Internationale Polarforschung 1882-1883. Die österreichische Polarstation Jan Mayen, ausgerüstet durch Hanns von Wilczek, geleitet von Emil von Wohlgemuth. Beobachtungs-Ergebnisse. 3 Bde. Wien 1886 (ÖAW-Bibl.-Sign.: Akad. 37-C.1-3).

Lokat: 1-li/IIIf



Kalinga-Prize

Zeitraum: 1951-1953

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: keine

Beschreibung: Die ÖAW wurde von der UNESCO gebeten, für die Verleihung des Kalinga-Preises der Jahre 1952 und 1953 Vorschläge zu unterbreiten. Die Akademie schlug jeweils Karl von Frisch, Mün­chen, vor, der jedoch keine Berücksichtigung fand.

Zitat: AÖAW, Kalinga-Prize

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIg



Kassette der Kaiserin Elisabeth

Zeitraum: (1909)1929-1954

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (18 S.)

Beschreibung: Die Akten bzgl. der "Kassette der Kaiserin Elisabeth" dokumentieren seit den späten 1920er Jahren die Bemühungen der Akademie dem Testament des Fürsten Rudolf von Liechtenstein Folge leisten zu können, und dessen Kassette mit Schriftgut der Kaiserin Elisabeth († 1898) im Jahre 1950 zu öffnen. Die vorliegenden Unterlagen gliedern sich in den chronologisch geordneten Schriftverkehr, besonders in der Nachkriegszeit mit dem Bundeskanzleramt, Amt für Auswärtige Angelegenheiten, sowie einige wenige Akten von August Loehr, der sich insbesondere als designierter Bote, der die Kassette aus Brünn resp. Prag nach Wien holen sollte, um die Überwindung der politischen Hindernisse der Zeit bemühte (1950 ff.).

Die Kassette wurde schließlich im Dez. 1952 geöffnet, wobei man die Nachricht vorfand, daß die sich darin befindlich zweite Schatulle dem Schwei­zer Bundespräsidenten zu übertragen sei.

Eine ausführliche Berichterstattung erfolgte durch den damaligen Präsidenten der Akademie Richard Meister, der darüber in der Gesamtsitzung am 30. April 1954 referierte (AÖAW, Kassette der Kaiserin Elisabeth, Konv. 2, No. 838/1954 v. 26. April 1954). Eine Kurzfassung wurde im Alm 104 (1954), S. 437-443, druckgelegt (s.u.). Zuletzt beschrieb Brigitte Hamann in der Einleitung zur Edition der in der Kassette vorgefundenen Gedichte die Geschichte der Kassette: Hamann, Tagebuch, S. 9-38.

Die Kassette und das Verpackungsmaterial wurden im Jahre 1975 entfernt; die darin befindlichen Schriftstücke verwahrt.

Zitat: AÖAW, Kassette d. Kaiserin Elisabeth

Literatur: [1] Richard Meister: Bericht über die Öffnung der "Kassette der Kaiserin Elisabeth", in: Alm 104 (1954), S. 437-443. [2] Brigitte Hamann (Hg.): Kaiserin Elisabeth. Das poetische Tagebuch. Wien 1984, 52003 (FRA. II 12.).

Lokat: 1-li/IIIg



Kleinasienreise

Zeitraum: 1972

Umfang: 1/5 Schachtel

Erschließung: keine

Beschreibung: Unterlagen über die Studienreise der Akademie. Korrespondenz mit dem Reisebüro, Teilnehmerliste, Programm

Zitat: AÖAW, Kleinasienreise

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIf



Kunstatlas östliches Mitteleuropa

Zeitraum: 1955-1961

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.)

Beschreibung: Mit Schreiben vom 8. Jan. 1955 wandte sich der Hamburger Prof. Dr. Günther Grundmann namens des Johann-Gottfried-Herder-Institutes, Marburg/Lahn, an die ÖAW. Für die Arbeit an einem "ostmitteleuropäischen Kunst­atlas" wird um das Interesse der ÖAW gebeten und um eine Aussprache mit k.M. Dagobert Frey, auf dessen Idee die Unternehmung zurückgreife. Bei einer Besprechung am 2. Febr. 1955 wurden Bedenken u.a. gegen die Einbeziehung Österreichs in einen "ostmitteleuropäischen Raum", artikuliert. Die ÖAW beteiligte sich im Folgenden in keiner Weise an der Unternehmung, bat jedoch darum, über den Fortgang der Arbeiten weiterhin unterrichtet zu werden. Das Herder-Institut informierte die ÖAW noch bis 1961; der "Kunst­atlas östliches Mittel­europa", wie die Bezeichung aufgrund der Stellungnahme der ÖAW modifiziert wurde, gelangte nie zu einer Publikationswürdigkeit.

Zitat: AÖAW, Kunstatlas

Literatur:

Lokat: 1-li/IIIf



Ladinien-Atlas

Zeitraum: 1972-1979

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (6 S.)

Beschreibung: In der Sitzung der phil.-hist. Klasse vom 10. Nov. 1972 stellt GS Mayrhofer "nach Rücksprache mit dem w.M. Mario Wandruszka den Antrag auf Einsetzung einer (nicht ständigen) Kommission zur Beratung des von Dr. Hans Goebl vorgeschlagenen Forschungsprojektes der Bearbeitung eines ‚Ladinienatlasses’" (C 3120). Nach einer Stellungnahme von G.A. Plangg, Innsbruck, vom Jan. 1973 sowie einigen kontroversiellen Äußerungen im Jahre 1975, schließen die Akten am 6. April 1977 mit einem Schreiben Mayrhofers an den mittlerweile in Regensburg tätigen dem Romanisten und Altphilologen Hans Goebl: "Was den Ladinienatlas betrifft, kann ich Ihnen mitteilen, daß die Kommission bei der Akademie noch nicht aufgelöst worden ist. Allerdings ist durch die Kommission seit Ihrem letzten Brief von 5. März 1975 nichts unternommen worden. Bei der zur Zeit sehr angespannten finanziellen Lage wäre die Österreichische Akademie der Wissenschaften auch nur schwerlich in der Lage, das Projekt ‚Ladinienatlas’ finanziell zu unterstützen."

Dieser Bestand enthält hauptsächlich Korrespondenzen zwischen Hans Goebl und der Akademie bzw. anderen Romanisten und Institutionen betreffend Goebls Projekt eines Sprach- und Sachatlanten des Ladinischen.

Zitat: AÖAW, Ladinien-Atlas

Literatur: –

Lokat: 6-li/IIId



Landeskommissionen

Zeitraum: 1961-1973

Umfang: 1 Aktenordner

Erschließung: keine

Beschreibung: Die Landeskommissionen stehen in engem Zusammenhang mit der Verbandkommission und wurden in deren Sitzung vom 29. Mai 1961 gegründet und am selben Tag von der Gesamtakademie eingesetzt.

Zitat: AÖAW, Landeskommissionen

Lokat: 6-li/IVb



Leonidenschwarm

Zeitraum: 1896 ff.

Umfang: 1/5 Schachtel

Erschließung: Vorbereitung der Expedition; Bericht "Austrian Astronomical Expedition" 1898 [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Leonidenschwarm

Literatur: Vortrag mit Lichtbildern von Adalbert Prey in der Sitzung der Gesamtakademie v. 9. Jan. 1948 (A 1015): "Erinnerungen an die Leonidenexpedition nach Indien 1899" (ungedruckt geblieben).

Lokat: 1-li/IIIf



Liechtenstein-Kassette, s. Kassette der Kaiserin Elisabeth

Mikrochemie-Graz

Zeitraum: 1927-1932

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (4 S.)

Beschreibung: Der Bestand "Mikrochemie-Graz" wurde zeitgenössisch angelegt. Er enthält Akten betreffend die Errichtung eines Forschungsinstituts für w.M. Friedrich Emich (1860-1940). Emich war an der Universität Graz tätig, wo er das anorganisch-mikro­chemische Institut gegründet und bis zu seiner Emeritierung geleitet hatte. Aufgrund seiner bevorstehenden Versetzung in den Ruhestand entstand bei einer Besprechung zwischen Wettstein, Emich und Goldschmidt der Gedanke, in Graz ein Forschungsinstitut unter der Leitung Emichs zu initiieren, damit auch nach dessen Emeritierung die Forschungskapazität erhalten bleiben könne.

Der Bestand enthält diesbezügliche Denkschriften und Memoranden sowie Korrespondenzen zwischen den Protagonisten (Emich, Goldschmidt, Becke, Wettstein, Schweidler u. Benndorf) und zeigt die Bemühungen um eine Realisierung des Forschungsinstituts.

Zitat: AÖAW, Mikrochemie-Graz

Lokat: 1-li/IIIf



Monatshefte für Chemie

Zeitraum: 1880-1988

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (12 S.)

Beschreibung: Paul Barth von Barthenau und Adolf von Lieben entwickelten die Idee für die "Monatshefte für Chemie und verwandte Theile anderer Wissenschaften", um dem Bedürfnis nach rascherer Publikation im Bereich der Chemie entgegen zu kommen. Barth brachte den Antrag, eine solche akademische Publikation zu gründen am 8. Jan. 1880 in die Sitzung der math.-nat. Klasse (B 951) ein. In Folge dessen setzte die Klasse eine Kommission zur Berichterstattung ein, die das Unternehmen empfahl; am 22. Jan. 1880 wurde der Antrag Barths angenommen (B 953).

Im gleichen Jahr erschien der erste Band dieser Zeitschrift, in der die Akademie die in den Smn erscheinenden entsprechenden Abhandlungen abdruckte. In den folgenden 107 Jahren erschienen die Hefte mehrmals jährlich und wurden pro Jahrgang zu einem Band zusammengefaßt. Die Texte finden sich ebenfalls in den Smn IIb.

Ab 1954 wurden die Monatshefte gemeinsam mit dem Verein Österreichischer Chemiker herausgegeben.

Die Mitarbeiter der Monatshefte traten im Laufe der Jahre in vier verschiedenen Kommissionen zusammen: in der Kommission für die Monatshefte für Chemie (1885-1987), in der Chemischen Verlagskommission (1927-1928), in der Wegscheider Festschrift-Kom­mis­sion (1929) sowie in der Kom­mis­sion für die Ausstattung der Separata (1930).

Mit Ende 1987 wurde die Kommission für die Monatshefte aufgelöst, "da sie keine nennenswerte Funktion im Rahmen der Akademie hat".

Die Monatshefte erscheinen weiterhin, nun allerdings unabhängig von der Akademie.

Vorhanden sind Protokolle, Kommissionsberichte, Entscheidungen bezüglich der Kom­missionszusammensetzung, Akten über die Herausgabe der Monatshefte und den Kontakt zu den Abonnenten sowie Unterlagen zu Verhandlungen mit Verlagen.

35 Hefte Sach- und Formelregister zu den Monatsheften 31-40 (aufgeklebte Indices der Einzelbände), erstellt von Moritz Kohn, wurden im Nov. 1979 skartiert. Moritz Kohn, der schon 1914 ein Register für die Monatshefte 23-30 herausgegeben hatte, veröffentlichte 1931 ein Register zu den Bänden 31-50.

Zitat: AÖAW, Monatshefte f. Chemie

Literatur: [1] Friedrich Kuffner: 100 Jahre Monatshefte für Chemie. Ein Rückblick. Mit einem Beitrag von Wilfrid Oberhummer, in: Monatshefte für Chemie 111.1 (1980), S. 3-13. [2] Gerhard W. Pohl u. Werner Soukup: 125 Years "Monatshefte für Chemie/Che­mi­cal Monthly", in: Monatshefte für Chemie 136.12 (2005), S. V-XIV.

Lokat: 1-li/IIc



Österreichischer Naturschutzbund

Zeitraum: ?

Umfang: 1/3 Schachtel

Erschließung: Eingabe an die Akademie, "Institut für Naturschutz des Österreichischen Naturschutzbundes"; betrifft Krimmler Wasserfälle; (ursprünglich in Gesellschafz für Natur und Technik) [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Österr. Naturschutzbund

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIg



Modesto-Panetti-Preis

Zeitraum: 1958, 1965

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.)

Beschreibung: Die Accademia delle Scienze di Torino verlieh seit dem Jahre 1958 in Gedenken an Modesto Panetti (1875-1957) einen "international prize with Gold Medal". In den Jahren 1958 und 1965 wurde u.a. auch die ÖAW um Vorschläge von geeigneten Kandidaten aus dem Bereich der angewandten Mechanik gebeten. 1958 brachte die ÖAW Karl Federhofer (Graz), Karl Girkmann und Gerhard Heinrich (beide Wien) in Vorschlag, 1965 wurde Hans Ziegler (Zürich) vorgeschlagen.

Zitat: AÖAW, Modesto-Panetti-Preis

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIg



Pest-Comité

Zeitraum: 1897-1903(1923)

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (7 S.)

Beschreibung: Nachdem die im Herbst 1896 in Indien ausgebrochene Beulenpest-Epidemie immer größere Ausmaße angenommen hatte, wurde am 17. Jan. 1897 von der math.-nat. Klasse der Akademie der Beschluß gefaßt, eine Expedition zur Erforschung dieser Krank­heit nach Indien zu entsenden. Es konstituierte sich ein "Comité in Angelegenheit der Expedition nach Bombay", dem Eduard Suess, Julius Ferdinand Hann, Adolf Lieben, Victor Gilbert v. Ebner-Rofenstein, Sigmund Exner, Carl Toldt u. Anton Weichselbaum angehörten. Als Mitglieder des Forscherteams wurden die Ärzte Heinrich Albrecht, Her­mann F. Müller, Anton Ghon sowie Rudolf Pöch als ärztliche Hilfskraft gewonnen. Finanziert wurde die Reise durch Subventionen aus der Erbschaft Joseph Treitl.

Zitat: AÖAW, Pest-Comité

Literatur: Maria Teschler(-Nicola): Die Wiener Pest-Expedition 1897. Rudolf Pöchs erste Forschungsreise. In: Mitteilungen der Anthropologischen Gesellschaft in Wien 136/137 (2006/07), S. 75-105 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 36.512-C.Ar).

Lokat: 1-li/IIId



Pöch-Kommission

Zeitraum: 1922-1995

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (9 S., für die Jahre bis 1977)

Beschreibung: Die Pöch-Kommission, bzw. die "Kommission für die Pöch-Erbschaft" wurde im Jan. 1922 eingesetzt. Aufgabe der Kommission war die widmungsgemäße Verwaltung der Erbschaft des am 4. März 1921 verstorbenen Rudolf Pöch. Dieser in Innsbruck tätige Anthropologe – seit 1918 k.M. der Akademie – hatte mit seinem Testament v. 6. Aug. 1920 die Hälfte seines Vermögens der Akademie vermacht. Das Kapital sollte zum Zwecke der vollständigen Verbreitung und Veröffentlichung seiner wissenschaftlichen anthropologischen und ethnographischen Sammlungen aus Neu-Guinea, Südafrika und aus den Kriegsgefangenenlagern Verwendung finden. Tatsächlich konnte ab 1927 insgesamt 14 Bände publiziert werden: Zwölf Bände in der Serie A (Physische Anthropologie, 1927-1961) und zwei Bände in der Serie B (Völkerkunde, 1936, 1950). Die Mittel der Erbschaft überstanden die Zeit der Kapitelentwertung; außerdem wurden zusätzlich Gelder für die Drucklegungen wurden von anderer Seite beschafft, so daß die Erbschaft bis heute wirksam ist. Die "Kommission für die Pöch-Erbschaft" mußte – wie alle anderen Kommissionen auch – gemäß der Geschäfts­ordnung § 53 (4) alle fünf Jahre bestätigt bzw. neu gewählt werden. In der Gesamtsitzung der Akademie v. 17. Dez. 1982 wurde beschlossen, die Kommission "nicht mehr zu aktivieren und das Präsidium mit der administrativen Betreuung des Vermächtnisses zu betrauen" (A 1306). Zuständig ist nun die Stiftungsverwaltungskommission.

Zitat: AÖAW, Pöch-Kommission

Literatur: Martin Legassick u. Ciraj Rassool: Skeletons in the Cupboard. South African museums and the trade in human remains 1907-1917. Cape town 2000 (ohne Verwen­dung dieses Bestandes, ÖAW-Bibl.-Sign.: 37075-B)

Lokat: 1-li/IIe



Planungskommission, s. Reformkommission

Preisausschreiben

Zeitraum: 1953-1956

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: 9 Karteikarten (Verzeichnung Wundsam, 1978)

Beschreibung: Unterlagen u. Ms. bzgl. der Preisausschreibungen der Akademie. Karton 1 enthält die Akten zur Preisausschreibung 1953, Karton 2 jene für die Jahre 1954-1956.

Zitat: AÖAW, Preisausschreiben

Literatur: Alm 104 (1954), S. 232; Alm 105 (1955), S. 248-251, u. Alm 106 (1956), S. 240 f.

Lokat: 3-re/Ve



Raaber Liederbuch

Zeitraum: 1947-1960

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: AB (2 S.)

Beschreibung: Beim "Raaber Liederbuch" handelt es sich um eine Handschrift des Priesterseminars in Raab (Györ), in der um 1630 die Texte frühbarocker Lieder niedergeschrieben wurden. Diese Handschrift wurde von dem Budapester Univ.-Prof. Dr. Eugen Nedeczey entdeckt und bearbeitet. Es legte der ÖAW im Jahre 1947 ein umfängliches Exposé vor, das von Rupprich und Schenk positiv begutachtet wurde. Bis zur Vorlage des druckreifen Manuskriptes dauerte es bis zum Jahre 1957. Das Ms. Eugen Nedeczeys wurde am 11. Dez. 1957 von der phil.-hist. Klasse zur Drucklegung angenommen; Nedeczey verstarb jedoch bereits am 10. Febr. 1958. Die Drucklegung wurde daraufhin von seinem Schwiegersohn Karoly Jakab, Budapest, betreut.

Zitat: AÖAW, Raaber Liederbuch

Literatur: [1] Jenő Nedeczey: Das Raaber (Győrer) Liederbuch, in: Acta Litteraria Academiae Scientiarum Hungaricae 2 (1959), S. 385-404. [2] Eugen Nedeczey (Bearb.): Das Raaber Liederbuch. Aus der bisher einzigen bekannten Handschrift zum erstenmal herausgegeben, eingeleitet, und mit textkritischen und kommentierenden Anmerkungen versehen. Wien 1959 (= Sph. 232.4).

Lokat: 1-li/IIIg



Reformkommission

Zeitraum: 1971-1991

Umfang: 1 Karton

Erschließung: Mappe 1: (a) Anträge 1971-1975, (b) Korrespondenzen u. Protokolle der (erweiterten) Reformkommission 1971-1990, (c) Akten der Subkommission zur Prüfung von Reformen hinsichtlich Organisation und Geschäftsordnung (Verwaltungsreform) 1972-1989. Mappe 2: Akten der Subkommission "Planungskommission" 1973-1991

Beschreibung: Die Reformkommission wurde am 28. April 1972 eingesetzt; die beiden Subkommissionen, jene zur Prüfung von Reformen hinsichtlich Organisation und Geschäftsordnung (Verwaltungsreform) und die Planungskommission wurden am 23. Juni 1972 eingesetzt. Die drei Kommissionen wurden per Beschluß der Gesamtakademie vom 11. Dez. 1987 zur Planungskommission zusammengeschlossen (A 1349, S. 9).

Die vorhandenen Akten entstammen dem Generalsekretariat.

Zitat: AÖAW, Reformkommission

Literatur: –

Lokat: 1-li/IVd



Schulgesetzprogramm

Zeitraum: 1962

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: keine

Beschreibung: Unterlagen zum ÖAW-Entscheidungsfindungsprozeß zur vom BMU erbetenen Stellungnahme zum Schulgesetzprogramm.

Zitat: AÖAW, Schulgesetzprogramm

Literatur:

Lokat: 2-li/Vf



Sikora-Reise

Zeitraum: 1898-1903

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Nach Madagaskar; Ausgrabungen; "Madagassische Mimikry-Forschung" [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Sikora-Reise

Literatur:

Lokat: 1-li/IIIg



Sizilien-Reise

Zeitraum: 1965-1966

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: Reiseunterlagen, Teilnehmerlisten, Vor- und Nachbereitungen der ÖAW-Studienreise nach Sizilien vom 3.-17. Sept. 1966. Schiffsreise von und nach Genua sowie Fahrt mit Autobussen durch Sizilien. Ungeordnetes Material.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Sizilien-Reise

Literatur: Alm 116 (1966), S. 410 f. u. 414-416.

Lokat: 1-li/IIIg



Smithsonian

Zeitraum: 1897-1912

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Betrifft Austausch von Literatur der Österr. Statistischen Zentralkommission mit der Smithsonian Institution [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Smithsonian

Literatur:

Lokat: 1-li/IIIg



Spanien-Reise

Zeitraum: (1969)

Umfang: 1 Schachtel

Erschließung: Prospekte, Vortragsmanuskripte und Reiseunterlagen zur Studienreise der ÖAW und des Vereins der Freunde der ÖAW nach Spanien vom 13.-27. September 1969. Ungeordnetes Material.

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Spanien-Reise

Literatur: Alm 119 (1969), S. 424 u. 426 f.

Lokat: 1-li/IIIg



Polemik Spitzer - Winkler

Zeitraum: 1875-1880

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: Betrifft eine wiss. Auseinandersetzung unter Mathematikern, ein Prioritätsstreit, es geht um "Integration linearer Differentialgleichungen", Gutachten Weierstrass’ [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung: Die unter No. 3-7 unter der "Literatur" genannten Druckwerke befanden sich unter den Akten, wurden im Aug. 2007 gebunden und dem Bibliotheksbestand beigegeben.

Zitat: AÖAW, Polemik Spitzer-Winckler

Literatur: [1] Anton Winckler: Integration der linearen Differentialgleichung zweiter Ordnung, deren Coëfficienten lineare Functionen der unabhängigen Veränderlichen sind, in: Smn II 67 (1873), S. 143-182. [2] Anton Winckler: Integration zweier linearen Differentialgleichungen, in: Smn II 71 (1875), S. 5-32. [3] Anton Winckler: Ueber die Integration linearer Differentialgleichungen zweiter Ordnung mittelst einfacher Quadraturen. Vergleichende Zusammenstellung der bezüglichen älteren und neueren Resultate und kritische Beleuchtung der angeblichen Entdeckungen des Herrn Prof. Simon Spitzer in Wien. Wien 1876 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 35.688-B.Ar). [4] Simon Spitzer: Vorlesungen über lineare Differential-Glei­chun­gen. Wien 1878 (ÖAW-Bibl.-Sign. 35.690-B.Ar). [5] Simon Spitzer: Integration partieller Differential-Gleichungen. Wien 1879 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 35.691-B.Ar). [6] Anton Winckler: Aeltere und neuere Methoden lineare Differentialgleichungen durch einfache bestimmte Integrale aufzulösen. Eine Zurückweisung der dieses Thema betreffenden Prätensionen des Herrn Prof. Simon Spitzer in Wien nebst einer kritischen Beleuchtung der vermeintlichen Entdeckungen desselben. Wien 1879 (ÖAW-Bibl.-Sign. 35.692-B.Ar; 2 Expl.). [7] Anton Winckler: Die Integration linearer Differentialgleichungen und der Herr Prof. Simon Spitzer in Wien. Wien 1881 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 35.689-B.Ar).

Lokat: 1-li/IIIg



Tabulae Codicum

Zeitraum: 1859-1876, 1897, 1925

Umfang: ¼ Schachtel

Erschließung: Musikalien; Korrespondenz mit den Druckereien (Gerold, Holzhausen); Akten; betrifft z.T. Robert Lach.

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Tabulae Codicum

Literatur:

Lokat: 1-li/IIIg



Tessmann-Bibliothek

Zeitraum: 1955-1974

Umfang: 2 Kartons Akten + 2 Kartons Inventare + 1 Aktenordner

Erschließung: Für die Akten: AB (32 S.). Für die Inventare (Beleg für Übergabe): 7 + 1 Bände Bibliothek (März 1959) und 1 Band Graphik- und Kartenbestand.

Beschreibung: Dr. Friedrich Tessmann (* 15. Febr. 1884, † 23. Juni 1958) übergab seine Bibliothek von ca. 20.000 Bänden und musealen und volkskundlichen Sammlungen im Mai 1957 durch eine Schenkung der Akademie der Wissenschaften, unter der Bedingung, dass die Bibliothek in Südtirol bestehen bleibe und durch eine örtliche Institution, "die jede Spaltung der Bevölkerung durch rassische oder weltanschauliche Vorbehalte ausschließt", verwaltet werde. Zum Zeitpunkt der Übergabe befand sich ein Großteil der Bibliothek bereits in vom Südtiroler Kulturinstitut gemieteten Räumlichkeiten in Bozen. Die Verwaltung der Tessmann-Sammlung wurde zusammen mit der Studien-Bibliothek des Südtiroler Kulturinstitutes durch dieses übernommen.

Ebenfalls im Jahre 1957 wurde das "Kuratorium der Tessmann-Stiftung", mit einem Vertreter der Akademie unter den Mitgliedern (Prof. Karl Brunner), gegründet, die Eröffnung der Bibliothek folgte im Frühjahr 1958. Die ÖAW hatte auf Beschluß der phil.-hist. Klasse vom 9. Okt. 1957 eine eigene "Kommission für die Dr.-Friedrich-Tessmann-Samm­lung" eingerichtet.

Bereits in den 60er Jahren wurde die Tessmann-Sammlung zu einer Art Studien- und Universitätsbibliothek, als Fernziel galt der Ausbau zur Südtiroler Landesbibliothek. Dies wurde 1982 erreicht, als Vereinigung der Studienbibliothek des Südtiroler Kulturinstitutes und der laufend anwachsenden Tessmann-Sammlung der Akademie als Dauerleihgabe ist die "Landesbibliothek Dr. Friedrich Tessmann", wie sie heute heißt, die größte wissenschaftliche Allgemeinbibliothek Südtirols.

Der vorliegende Bestand enthält unter anderem Korrespondenzen der Akademie mit Friedrich Tessmann, dem Kulturinstitut in Bozen und anderen Institutionen, die Schenkungsurkunden und Verwaltungsverträge von 1958, Subventionsanträge und Personalkostenaufstellungen, Berichte über gespendete Nachlässe, Informationen über die damaligen Bestände der Bibliothek, Sitzungsberichte des Kuratoriums und der Kommission, Leistungsberichte, Publikationen und Fotos der Tessmann-Bibliothek.

Für die Jahre 1961-1998 haben sich auch die Akten der Obleute der Kommission erhalten. Siehe FE-Akten Tessmann-Bibliothek (BG 11).

Zitat: AÖAW, Tessmann-Bibliothek

Literatur: [1] Mathias Frei: Die Dr.-F.-Teßmann-Sammlung als Studienbibliothek, in: Der Schlern 45.5-6 (1971), S. 246-249. [2] Mathias Frei: 15 Jahre Dr.-F.-Teßmann-Samm­lung. Von der Tirolensienbücherei zur wissenschaftlichen Studienbibliothek, in: Der Schlern 48.10 (1974), S. 497-503. [3] Franz Huter: Gedenkansprache, gehalten am 23. Juni 1978, anläßlich des 20. Todestages von Dr. Friedrich Teßmann, in der Friedhofskapelle von St. Pauls in Eppan, in: Tiroler Heimat 152 (1978), S. 165-168. [4] Adolf Leidl­mair: Die Österreichische Akademie der Wissenschaften und die Teß­mann-Sammlung, in: Der Schlern 76.9 (2002), S. 26-31.

Lokat: 1-li/IIIc (Akten) und 1-li/IIIe (Inventare)



Tschermak-Reise

Zeitraum: 1876

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (2 S.)

Beschreibung: Im März 1876 suchte das w.M. Gustav Tschermak, um eine Subvention für eine geologische Forschungsreise in die Ägäis an. Die Akademie bewilligte ihm für die Reise in Begleitung eines von Tschermak auszuwählenden Assistenten – Dr. E. Neminar – auf die Inseln Lemnos und Imbros die Summe von 2.000 fl. Aufgrund amtlicher Verhinderung Tschermaks konnte die Forschungsreise jedoch nicht realisiert werden.

Zitat: AÖAW, Tschermak-Reise

Lokat: 1-li/IIIg



Verbandkommission

Zeitraum: 1945-1982

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: Karton 1: Fragebögen für das "Jahrbuch der österr. Wissenschaft" 1947/48 (Rundschreiben, allg. Korrespondenz, Universität Graz, Technische Hochschule Graz, Universität Innsbruck, Montanistische Hochschule Leoben, theologische Fakultät Salzburg, Bodenkultur Wien, Konservatorium Wien, angewandte Kunst Wien, bildende Künste Wien, Musik u. darstellende Kunst Wien, technische Hochschule Wien, tierärztliche Hochschule Wien, Welthandel Wien, phil.Fak. Wien, jur.Fak. Wien, med.Fak. Wien, theol.Fak. Wien, Archive, Museen, Volksbildung u. mittlere Schule), Zeitungsausschnitte. Karton 2: Unterlagen für das "Jahrbuch der österr. Wissenschaft" 1949/50 (Listen von Professoren an österr. Universitäten u. Hochschulen, Korrespondenzen mit österr. Hochschulen), 1. Mappe (Jahrbuch 1963, Verteilungsliste u. Lieferscheine, Vormerkungen Jahrbuch, Widmungsexemplare Jahrbuch, Diverses 1965-71, Jahrbuch, Kommissionsberichte 1945-1972), 2. Mappe (Zirkulare u. Korrespondenzen 1957-1964), 3. Mappe (Korrespondenzen wg. des Jahrbuches 1945-1955), 4. Mappe (Schweizer Lexikon 1946-1949, Austria-Band, Nachtrag zum 3. Jahrgang des Jahrbuches, Subventionen für Jahrbuch 1957-1959). Karton 3: 5. Mappe (Korrespondenzen 1945-1952), Lose Mäppchen 1973-1982 (Zusammensetzung der Kommission, Tätigkeitsberichte, Dotationsanträge u. -bewilligungen, Protokolle, Diverses)

Beschreibung: Die "Verbandkommission wissenschaftlicher Körperschaften" wurde bereits im Jahre 1892 gegründet; aus ihr ging per 3. Aug. 1945 die "Verbandkommission österreichischer Wissenschaft" hervor. Akten liegen – mit Ausnahme einiger, die sich unter denen zum Kartell befinden und jenen aus den Jahren 1894-1896 zur Schweremessung (jeweils BG 08) – an dieser Stelle ausschließlich zu letzterer vor.

Die vorrangige Aufgabe bestand darin, eine Bestandsaufnahme der österreichischen Wissenschaftslandschaft nach dem 2. Weltkrieg zu erstellen. Für die schließlich 1947/48 erschienene erste Ausgabe des "Jahrbuches der österreichischen Wissenschaft" (ÖAW-Bibl.-Sign. 300.083/1) wurden seit dem 21. Nov. 1945 Fragebögen ausgesandt. Diese rücklaufenden Fragebögen liegen in großer Vollständigkeit vor. Für die 2. Ausgabe 1949/50 sind weitere Listen und Korrespondenzen vorhanden.

Die Verbandkommission wurde auf Antrag des Präsidiums und mit Beschluß der Gesamtsitzung v. 12. Dez. 1986 (A 1339) – ebenso wie die Landeskommissionen – aufgelöst. GS Welzig "weist darauf hin, daß es sich um ältere Einrichtungen handelt, denen die Kontaktpflege mit anderen Einrichtungen, besonders der Bundesländer oblag. Diese Aufgaben wurden im Laufe der Zeit von der Gesamtakademie und vom Präsidium übernommen."

Zitat: AÖAW, Verbandkommission

Literatur: Richard Meister: Vorwort, in: Jahrbuch der österreichischen Wissenschaften 1 (1947/48). Wien 1948, S. 7-9.

Lokat: 1-li/IVc



Vivenot-Sammelwerk

Zeitraum: 1878-1903

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: keine

Beschreibung: Unterlagen zum fünfbändigen Quellenwerk "Quellen zur Geschichte der Politik Oesterreichs während der französischen Revolutionskriege", erschienen 1873-1890 (ÖAW-Bibl.-Subv.: Subv. 71-B)

Zitat: AÖAW, Vivenot-Sammelwerk

Literatur:

Lokat: 1-li/VIg



Vorarlberger Wörterbuch

Zeitraum: 1954-1977

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (4 S.)

Beschreibung: Das Vorarlbergische Wörterbuch wurde durch Leo Jutz (1889-1962) begründet. Nach jahrzehntelangen Vorarbeiten, die seit dem Jahre 1927 immer wieder von der Akademie unterstützt wurden, gelangte sein Zettel-Manuskript ab 1955 zur Drucklegung, wobei der Verlag Holzhausen als Kommissionverlag fungierte.

Die Herausgabe des Vor­arlbergischen Wörterbuches erfolgte zwischen 1955 und 1965 in insgesamt 21 Lieferungen, wobei Jutz wegen seines Todes am 6. Dez. 1962 den Abschluß der Drucklegung nicht mehr erleben konnte. Mit der Herausgabe eines Ergänzungsbandes wurde bereits im Jahre 1964 Dr. Artur Schwarz (1911-1996) beauftragt; trotz einer letzten Urgenz durch die ÖAW im Jahre 1977 gelangte der Ergänzungsband nie zur Druckreife.

Die beiden Bände des Vorarlbergischen Wörterbuches befindet sich unter der Signatur "Akad. 66-C" in der Bibliothek der ÖAW.

Zitat: AÖAW, Vorarlberger Wörterbuch

Literatur: –

Lokat: 1-li/IIIg



Beratende Kommission für Weltraumforschung

Zeitraum: 1969-1972

Umfang: ½ Schachtel

Erschließung: Akten und Korrespondenzen [Verzeichnung Wundsam, ca. 1980].

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Beratende Kommission f. Weltraumforschung

Literatur:

Lokat: 1-li/IIId



Wurmbrand’s Ausgrabungen

Zeitraum: 1876-1877

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: StV (3 S.)

Beschreibung: Graf Gundaker von Wurmbrand (1838-1901) ersuchte im Febr. 1876 die Akademie der Wissenschaften um eine finanzielle Unterstützung für die Ausgrabungen in Zeiselmauer/NÖ. Nachdem die Akademie sein Vorhaben zunächst mit 360 fl. förderte, referierte Wurmbrand am 1. Febr. 1877 vor der math.-nat. Klasse über die bisherigen Arbeiten und erhielt eine weitere Subvention in der Höhe von 200 fl.

Zitat: AÖAW, Wurmbrand’s Ausgrabungen

Literatur: Gundaker von Wurmbrand: Über die Anwesenheit des Menschen zur Zeit der Lössbildung, in: Dmn 39.2 (1879), S. 165-186.

Lokat: 1-li/IIIg



Wurzbach (Biographisches Lexikon)

Zeitraum: 1858-1890

Umfang: 1 Faszikel

Erschließung: keine

Beschreibung: Enthält die Anträge Wurzbachs auf Subventionierung seines biographischen Lexikons

Zitat: AÖAW, Wurzbach

Literatur:

Lokat: 1-li/VIg





Bestandsgruppe 02.08 "Poststelle"

Die BG 02.08 "Poststelle" besteht aus sechs Reihen: den "Postbüchern", den "Rekobüchern", den "Paketbüchern", den "Zustellbüchern", "Holzhausen" und den zusammenfassenden Listen über die "Portoausgaben". Bei den Unterlagen der Poststelle befanden sich vier Druckwerke, die unter den jeweils angegebenen Signaturen dem Bibliotheksbestand einverleibt wurden: (a) Allgemeines Ortschaften-Ver­zeich­niss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1900 nebst vollständigem alphabetischen Namensregister. Hg. v.d. k.k. statistischen Central-Commission in Wien. Wien 1902 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.224-C.Ar). (b) Rechnungslegungsordnung für das Reich (RRO). Hg. v. Rechnungshof des Deutschen Reichs. Berlin 1936 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.225-B.Ar). (c) Reichshaushaltsordnung (RHO) vom 31. Dez. 1922. Amtliche Handausgabe. Neudruck. Berlin 1938 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.226-B.Ar). (d) Reichskassenordnung (RKO) vom 6. Aug. 1927. Amtliche Handausgabe. Berlin 1939 (ÖAW-Bibl.-Sign.: 34.227-B.Ar).



Holzhausen

Zeitraum: 1948-1959

Umfang: 10 Bände

Beschreibung: Für die Verzeichnung des Warenverkehrs mit "Holzhausen", der Hausdruckerei der Akademie, wurden eigene Bücher geführt, in denen die Ein- und Ausgänge der Druckfahnen und fertigen Drucksachen, eingetragen wurden. Es wurde zunächst ab 1948 ein gemeinsamer Band für beide Klassen angelegt (Holzhausen 1) und anschließend Bände getrennt nach Klassen. Es liegen drei Bände der math.-nat. Klasse für die Jahre 1952 bis 1956 (Holzhausen 2-4) sowie sechs Bände der phil.-hist. Klasse für die Jahre 1952 bis 1959 (Holzhausen 5-10) vor.

Zitat: AÖAW, Poststelle, Holzhausen

Lokat: 2-re/IIf



Paketbücher

Zeitraum: 1941-1946, 1960-1981, 1996-2003

Umfang: 7 Bände

Beschreibung: Die Paketbücher verzeichnen die ausgesandten Pakete der Akademiekanzlei, resp. -poststelle. Das Paketbuch wurde bei der Übergabe des Paketes auf der Post vorgelegt und abgestempelt. Seit Anfang 2003 werden keine Paketbücher mehr geführt.

Zitat: AÖAW, Poststelle, Paketbuch

Lokat: 2-re/IIf



Portoausgaben

Zeitraum: Okt. 1967-Dez. 1985

Umfang: 1 Faszikel

Beschreibung: Diese Reihe enthält die Listen der Kanzlei an die Buchhaltung der Akademie über die Portoausgaben. Von Okt. 1967 bis Dez. 1969 liegen die monatlichen Abrechnungen vor. Da offenbar erst ab 1970 jährliche Bilanzen angelegt wurden (zumindest sind keine älteren Jahreslisten vorhanden), konnten ab Jan. 1970 die monatlichen Abrechungen skartiert und allein die Jahresbilanzen aufgehoben werden. Die Skartierung erfolgte im Dez. 2005 durch Dr. Stefan Sienell.

Zitat: AÖAW, Poststelle, Portoausgaben

Lokat: 2-re/IIf



Postbücher

Zeitraum: 1936-1979, 1984-2004

Umfang: 88 Bände

Beschreibung: Die Postbücher wurden in der Kanzlei der Akademie, bzw. der Poststelle angelegt und verzeichnen chronologisch sämtliche "normale" Aussendungen der Akademie mitsamt den Angaben über die daraus erwachsenen Kosten.

Zitat: AÖAW, Poststelle, Postbuch

Lokat: 2-re/IId-e



Rekobücher

Zeitraum: 1909-1911, 1934-1979, 1999-2004

Umfang: 36 Bände

Beschreibung: In den Rekobüchern sind jene ausgehenden Postsendungen der Akademie verzeichnet, die als Einschreiben verschickt wurden. Das älteste erhaltene Rekobuch wurde im Okt. 1909 begonnen und trägt die No. XX; inliegend befindet sich ein Zettel, wonach die Bände I-XIX vernichtet worden seien (offenbar bereits um 1910). Neben den o.g. Lücken fehlen die Rekobücher von Nov. 1955 bis Febr. 1957 sowie Juni 1958 bis Okt. 1959.

Zitat: AÖAW, Poststelle, Rekobuch

Lokat: 2-re/IIe



Reko-Chrono-Ein

Zeitraum: 1998-2005

Umfang: 20 Aktenordner

Beschreibung: Von den bei der Poststelle einlaufenden eingeschriebenen Sendungen werden seit dem 2. Jan. 1998 die Umschläge fotokopiert. Die vorliegenden Aktenordner wurden im Juli 2006 dem AÖAW übergeben; wenn die Inhalte älter als zehn Jahre sind, werden sie skartiert.

Lokat: 7-re/VIa-b



Zustellbücher

Zeitraum: 1935-1974

Umfang: 8 Bände

Beschreibung: Sendungen der Akademie, die persönlich zugestellt bzw. übergeben wurden, sind in den Zustellbüchern verzeichnet. Neben dem Datum und dem Gegenstand befindet sich auch stets eine Unterschrift des Empfängers in den Büchern. Es fehlt das Zustellbuch, das im Zeitraum von März 1956 bis Mai 1959 verwendet wurde.

Zitat: AÖAW, Poststelle, Zustellbuch

Lokat: 2-re/IIf



Bestandsgruppe 02.09 "Auslandsbeziehungen"

Die BG 02.09 "Auslandsbeziehungen" enthält Akten aus der Verwaltungsstelle für Auslandsbeziehungen; einige frühe Akten entstammen der zentralen Kanzlei der Akademie und wurden bei Einrichtigung dieser Verwaltungsstelle dieser überantwortet.

Von den Akten wurden im Jahre 2006 skartiert: (a) Unterlagen über allgemeine Europa-Stipendien, die ohne besondere Relevanz für die ÖAW waren und (b) Unterlagen über das Ost-West-Programm (OWP), da sich diese ganz überwiegend bereits im Bestand OWP (BG 08) befinden.



Auslandsbeziehungen – Allgemeine Organisation

Zeitraum: 1977-2000

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB

Beschreibung: Sammlung diverser Akten aus der Verwaltungsstelle für Auslandsbeziehungen, z.B. zu Kooperationsprojekten, Universitätsprofessorenaustausch oder dem 1. und 2. Wiener Akadmietreffen 1985 und 1988.

Zitat: AÖAW, Auslandsbeziehungen, Allgemeine Organisation

Lokat:



Auslandsbeziehungen – IBRO

Zeitraum: 1961-1995

Umfang: 1 Karton

Erschließung: AB (4 S.)

Beschreibung: In einem knappen Abriß über die Geschichte von IBRO heißt es auf deren homepage (http://www.ibro.org): "The International Brain Research Organization (IBRO) was founded in 1960 in response to the growing demand from scientists in many countries and different disciplines for the creation of a central organization for the better mobilization and utilization of the world’s scientific resources for research on the brain. The origin of IBRO can be traced back to a meeting of electroencephalographers in London in 1947 which led to the establishment of an International Federation of EEG and Clinical Neurophysiology. At a conference of this group and others in Moscow in 1958 there was unanimous support for a resolution proposing the creation of an International Organization representing the whole of brain research. This plan was welcomed by UNESCO and in 1960 IBRO was established as an independent, non-governmental organization. In order to protect its freedom and constitutional authority, IBRO was incorporated in Canada through a bill passed by the Canadian Parliament in Ottawa in 1961.

IBRO is, then, an independent, international organization dedicated to the promotion of neuroscience and of communication between brain researchers in all countries of the world. Soon after its foundation IBRO established close links with the International Council of Scientific Unions (ICSU) which is part of UNESCO. IBRO was given Associate Status in ICSU in 1976. In 1993 IBRO was admitted by ICSU as member of the category of Scientific Unions."

Mit Unterstützung des BMU wurden Gelder für die Gewährung von Stipendien bereitgestellt, die durch die ÖAW administriert wurden. Zu einem förmlichen Beitritt Österreichs zum IBRO scheint es nie gekommen zu sein. In einem Aktenvermerk vom Sommer 1995 ist vermerkt: "Wegen der geringen Dotierung wurden die Stipendien für Österreicher seit über 10 Jahren nicht mehr ausgeschrieben." Im Juni 1996 wurde der Antragsteller Alexander Kholin, St. Petersburg, darüber informiert, "that the IBRO fellowship programme will not be reactivated from the Austrian side."

Zitat: AÖAW, Auslandsbeziehungen, IBRO

Lokat: 10-re/VId



Auslandsbeziehungen – Kulturabkommen

Zeitraum: 1947-1990

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: AB (10 S.)

Beschreibung: In diesem Bestand befinden sich Fotokopien diverser wissenschaftlichen Kooperationsabkommen Österreichs und der ÖAW mit anderen Staaten, die für den Kultur- und Wissenschaftsaustausch seitens der ÖAW zum jeweiligen Zeitpunkt relevant waren.

Zitat: AÖAW, Auslandsbeziehungen, Kulturabkommen

Lokat: 10-re/VId



Auslandsbeziehungen – PICS

Zeitraum: 1990-2000

Umfang: 1 Karton

Erschließung: –

Beschreibung: Beim "Programme International de Cooperation Scientifique" (PICS) handelt es sich um ein bilaterales Forschungsabkommen zwischen dem französischen Centre de la Recherche Scientifique und der ÖAW. Projektleiter von österreichischer Seite war Peter Rogl vom Institut für Physikalische Chemie an der Universität Wien. Als weitere beteiligte Forscher treten Kurt Hiebl und Franz Weitzer, ebenfalls vom Institut für Physikalische Chemie der Universität Wien, und Walter Lengauer, vom Institut für Chemische Technologie Anorganischer Stoffe der TU Wien, auf sowie von französischer Seite der Wissenschaftler Henri Noel. Der Bestand enthält vor allem Projektanträge, Forschungsberichte, Rechnungen, Korrespondenzen und Jahresberichte

Zitat: AÖAW, Auslandsbeziehungen, PICS

Lokat:



Auslandsbeziehungen – Romstipendien

Zeitraum: 1989-1998

Umfang: 3 Kartons

Erschließung: AB (5 S.)

Beschreibung: Im Bestand "Auslandsbeziehungen, Rom-Stipendium" befinden sich die Akten zu den Stipendiaten des sog. Rom-Stipendiums beim Österreichischen Kulturinstitut in Rom. Zwischen 1989/90 und 1997/98 wurden die Rom-Stipendien über das Referat Auslandsbeziehungen verwaltet; ältere Akten ab 1945 befinden sich im Bestand 02.06. "Österreichisches Kulturinstitut in Rom"; jüngere lagern derzeit noch bei der Stipendienabteilung.

Zitat: AÖAW, Auslandsbeziehungen, Romstipendien

Lokat: 10-re/VId



Auslandsbeziehungen – Wissenschaftleraustausch

Zeitraum: 1963-[2004]

Umfang: 165 Kartons (bis 2002), viele Schuber (2003-2004)

Erschließung: EXCEL-Datei (1963-2002)

Beschreibung:

Zitat: AÖAW, Auslandsbeziehungen, Wissenschaftleraustausch

Lokat: 10-re/I-Va-e u. VIa-c sowie 5-re/Va-b u. d-e















Bestandsgruppe 02.10 "Öffentlichkeitsarbeit"

"Bulletin"

Zeitraum: 1971-1983

Umfang: 1 Karton

Beschreibung: Das "Bulletin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften" erschien unregelmäßig zwischen Febr. 1971 und Mai 1983 in bis zu zwölf Ausgaben jährlich als ein "Pressedienst" der Akademie, für den die im Nov. 1970 (wieder-)errichtete Kom­mission für Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war. "Damit sollten zwei Ziele erreicht werden: Einmal sollte die schon bisher, aber meist unkoordiniert, erteilte Information der Journalisten zusammengefaßt und es sollte sichergestellt werden, daß allen interessierten Redaktionen diese Informationen angeboten werden. Sodann sollten damit immer wieder vorkommende Fehlerquellen soweit wie möglich ausgeschaltet werden, die zu unrichtiger Berichterstattung geführt hatten" (Alm 122 [1972], S. 152 f.).

Der Bestand im AÖAW enthält in erster Linie die Manuskripte für die Bulletin-Beiträge; darüberhinaus nur einige wenige Korrespondenzen mit den Autoren, in aller Regel die Begleitschreiben zu den Manuskripten. Desweiteren liegen die Dubletten einiger Bulletin-Ausgaben vor.

Eine Sammlung der Bulletin-Ausgaben befindet sich unter Sign. 300.112 in der Bibliothek der ÖAW. Fehlend: No. 2/1972 u. No. 5/1973. Darüberhinaus ist nicht festzustellen, ob eine No. 9/1973 erschienen ist.

Zitat: AÖAW, Bulletin

Lokat: 5-re/Vc



Öffentlichkeitsarbeit – Druckschriften

Zeitraum: 1990-(2005)

Umfang: derzeit 2 Kartons

Erschließung: AB (wird laufend aktualisiert)

Beschreibung: Unter den Druckschriften werden Broschüren, Faltblättchen und Plakate verstanden, die die Tätigkeit der Akademie bzw. einzelner ihrer Forschungseinrichtungen dar­stellt, sowie desgleichen zu einzelnen Veranstaltungen der Akademie (Symposien, Vortragsreihen etc.), sofern sie von der Abt. Öffentlichkeitarbeit veranstaltet bzw. medial betreut werden. Außerdem werden in diesem Bestand die halbjährlich erscheinenden Verlagskataloge gesammelt.

Zitat: AÖAW, Öffentlichkeitsarbeit, Druckschriften

Lokat: 5-re/VIf



Öffentlichkeitsarbeit – Korrespondenzen und Berichte

Zeitraum: –

Umfang: –

Erschließung: keine

Beschreibung: Unter den Pressespiegel-Akten (siehe dort) befinden sich auch Korrespondenzen mit und Berichte von Wissenschaftsredakteuren (u.a. Arbeitsberichte von Josef Hermann Stiegler, Nov. 1983-Dez. 1985); ihr Umfang innerhalb des "Pressespiegel" kann derzeit noch nicht genau angegeben werden.

Zitat: AÖAW, Öffentlichkeitsarbeit, Korrespondenzen u. Berichte

Lokat:



Öffentlichkeitsarbeit – Pressespiegel

Zeitraum: 1975-2001

Umfang: 119 Akteneinheiten, 1 Karteikasten

Erschließung: keine

Beschreibung: Die Akten enthalten überwiegend den Pressespiegel, der anfangs nach Bundesländern, später rein chronologisch geordnet ist. Der Karteikasten enthält Adressen zu Kontaktleuten bei Presse, Funk und Fernsehen.

Zitat: AÖAW, Öffentlichkeitsarbeit, Pressespiegel

Lokat: 5-re/Vg, VIa-g und VIIa-b



Bestandsgruppe 02.11 "Bibliothek und Archiv"

Die BG 02.11 "Bibliothek und Archiv" enthält Akten aus den Geschäftsgängen von Archiv und Bibliothek der ÖAW. Über die Einrichtung der Bibliothek in den Kellerräumen des Hauptgebäudes verfaßte der seinerzeitige Aktuar Wilfried Oberhummer 1957 einen Aufsatz: Wilfried Oberhummer: Beobachtungen gelegentlich der Einrichtung von Kellerräumen für Bibliothekszwecke im Gebäude der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, in: Österreichische Zeitschrift für Buch- und Bibliothekswesen, Dokumentation, Bibliographie und Bibliophile 6 (1957), S. 1-7.



Archiv-Kurrentakten

Zeitraum: 1975-[2007]

Umfang: 12 Kartons

Erschließung: Datei "Archiv-Benutzung.xls" auf N:\archiv

Beschreibung: Der Bestand enthält nach Betreffen geordnet sämtliche Korrespondenzen (Anfragen und Antworten), die seit der Einrichtung des AÖAW im Jahre 1975 durch das Archiv geführt wurden.

Zitat: AÖAW, Archiv-Kurrentakten

Lokat: 5-re/Id-f



Archiv-Internes

Zeitraum: 1979-[2008]

Umfang: 4 Kartons

Erschließung: –

Beschreibung: Der Bestand "Archiv-Internes" enthält Akten zu Aktenübernahmen, Personalia (Bewerbungen, Werkverträge) und ähnlichen Angelegenheiten. Außerdem Wundsams erstes Gesamtinventar (offenbar bis zu seinem Tod geführt und mit der Einführung dieses Gesamtinventars obsolet geworden) und ein von Frau Steurer um 1980 an­gelegtes erstes Archiv-Verzeichnis.

Zitat: AÖAW, Archiv-Internes

Lokat: 5-re/Ig



Briefmarkenbuch "Bibliothek und Archiv"

Zeitraum: Dez. 2003-Jan. 2008

Umfang: 1 Buch

Erschließung: –

Beschreibung: Im Dez. 2003 wurden zehn Briefmarken (Inlandsporto) angeschafft, über deren Verbrauch bis Jan. 2008 das Briefmarkenbuch Auskunft gibt.

Zitat: AÖAW, Briefmarkenbuch ‚Bibliothek u. Archiv’

Lokat: 5-re/Vd



Postbuch "Bibliothek und Archiv"

Zeitraum: Nov. 1990-Dez. 2003

Umfang: 5 Bücher

Erschließung: –

Beschreibung: Bis Juni 1989 wurden die Ausgänge aus Bibliothek und Archiv im allgemeinen Postbuch (BG 02.08) mitverzeichnet und durch die Verwendung eines roten Stiftes kenntlich gemacht. Seither führen Bibliothek und Archiv ein eigenes Postbuch, von denen das älteste jedoch verloren gegangen zu sein scheint.

Das jeweils aktuelle Postbuch liegt in der Poststelle auf, wo die laufenden Ausgangsschriftstücke mit Datum, Empfänger-Ort, Empfänger-Name und Portokosten verzeichnet werden.

Zitat: AÖAW, Postbuch ‚Bibliothek u. Archiv’

Lokat: 5-re/Vd



Rekobuch "Bibliothek und Archiv"

Zeitraum: Nov. 1986-Sept. 1999

Umfang: 2 Bücher

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Rekobuch, ‚Bibliothek u. Archiv’

Lokat: 5-re/Vd



Paketbuch "Bibliothek und Archiv"

Zeitraum: Nov. 1988-Febr. 1998

Umfang: 2 Bücher

Erschließung: –

Beschreibung: –

Zitat: AÖAW, Paketbuch ‚Bibliothek u. Archiv’

Lokat: 5-re/Vd



Einlaufbücher - Bibliothek

Zeitraum: 1900-1931

Umfang: 2 Kartons

Erschließung: Karton 1: Band 1900-1905 (beide Klassen). Band 1906-1910 (beide Klassen). Band 1911-1915 (beide Klassen). Band 1916-1920 (beide Klassen).

Band 1920-1925 (math.-nat. Kl.). Band 1925-1928 (2 Expl., math.-nat. Kl.). Band 1928-1931 (5 Expl., math.-nat. Kl.; 5. Expl. in Karton 2). Karton 2: Band 1919/20 (phil.-hist. Kl.). 1920-1925 (2 Expl., phil.-hist. Kl.). 1925-1928 (3 Expl., phil.-hist. Kl.).

Beschreibung: Es handelt sich jeweils um zusammengebundene Sonderdrucke aus den Anzeigern, die handschriftlich vom Betreuer des Druckschriftenmagazins fortgeführt wurden. Die Bände waren ursprünglich von Dr. Klaus Wundsam dem Bibliotheksbestand beigegeben worden, wo die Bände der Jahre ab 1900 und jene der math.-nat. Klasse die Signatur 6778-B.Ar erhielten und jene der phil.-hist. Klasse die Signatur 6779-B.Ar. Im Rahmen einer Revision wurden sie als Archivgut erkannt und als Bestand "Einlaufbücher – Bibliothek" der BG 02.11 beigegeben.

Zitat: AÖAW, Einlaufbücher-Bibliothek

Lokat: 5-re/Vd



Entlehnungen - Bibliothek

Zeitraum: 1919-1925

Umfang: 1 Buch

Erschließung: –

Beschreibung: Da die Bibliothek erst im Jahre 1994 begonnen hat, Signaturen zu vergeben, sind die Entlehnungen – ausschließlich an Mitglieder der Akademie – nach Erscheinungsorten sortiert. Der überlieferte Band enthält Angaben über entlehnte Bände und einzelne Hefte von Periodika mit Angabe über den Entlehner sowie die Daten der Entlehnung und der Rückstellung (bis 1928).

Zitat: AÖAW, Entlehnungen-Bibliothek

Lokat: 5-re/Vd



Manuskriptbücher

Zeitraum: 1893-1956

Umfang: 2 Bände

Beschreibung: Es liegen zwei Manuskriptbücher vor, die Angaben über die Vorlage von Mss., deren Annahme, Übergabe an die Druckerei und Auflagenhöhe enthalten. Die Bände enthalten ausschließlich die Publikationsorgane der phil.-hist. Klasse, sowie – hinsichtlich der Denkschriften – der Gesamtakademie: Sph, Dph, AÖG, FRA sowie Aph. Der erste Band reicht bis 1916.

Die Bände waren im Febr. 1977 von Dr. Wundsam unter der Signatur 10.972-D.Ar 1 u. 2 fälschlich dem Bibliothekbestand beigegeben worden und kamen erst im Zuge einer Revision im April 2009 in das Archiv zurück.

Zitat: AÖAW, Manuskriptbuch I, resp. Manuskriptbuch II.

Literatur: –

Lokat: 5-re/Vd



Bibliothekskommission

Zeitraum: 1970er-1990er Jahre

Umfang: 1 Aktenordner

Erschließung: keine

Beschreibung: Unterlagen über die Tätigkeit der Bibliothekskommission m. Einladungen zu Sitzungen, Sitzungsprotokollen und deren Beilagen.

Zitat: AÖAW, Bibliothekskommission

Lokat: 5-re/Vd



Bibliothek-Kurrentakten

Zeitraum: 1970er-1990er Jahre

Umfang: 1 Aktenordner

Erschließung: keine

Beschreibung: Unterlagen über Raumfragen für Bibliothek und Archiv.

Zitat: AÖAW, Bibliothek-Kurrentakten

Lokat: 5-re/Vd




 

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