Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Adolf WILHELM (1864 - 1950)


k.M. Inland der phil.-hist. Kl. seit 1907, w.M. seit 1917
Nachruf: Almanach 101 (1951), S. 307-327


Umfang: 61 Kartons

Archiv-Behelf: Der aktuelle Archivbehelf besteht überwiegend aus der Erschließung durch Dr. Wundsam, umfaßt 128 Seiten und ist im Archiv der ÖAW einzusehen.


Literatur:
Klaus Wundsam, Helmut Engelmann: Bemerkungen zu den Attischen Grabinschriften I.G.II2, in: ZPE 28 (1978), S. 57-90.
Klaus Wundsam, Adolf Wilhelms wissenschaftlicher Nachlaß im Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, in: Anzeiger der phil.-hist. Klasse der ÖAW (1979), S. 175-198.
Adolf Wilhelm: Griechische Epigramme. Hg. von Klaus Wundsam, Helmut Engelmann, Bonn 1980.


"Wer nach dem Tode Wilhelms 1950 den Nachlaß zusammengestellt und der Akademie übergeben hat, ist nicht feststellbar", schrieb 1979 der Archivar der ÖAW, Dr. Klaus Wundsam, im Anzeiger der phil.-hist. Klasse in seinem Bericht über den Nachlaß. Der Großteil der Materialien aus dem wissenschaftlichen Wirken Adolf Wilhelms war bei einem Bombenangriff 1945 verloren gegangen; der Rest machte immerhin noch 37 bzw. 38 Pakete aus, die durch Dr. Wundsam gesichtet und in insgesamt 52 Kartons eingeschachtelt wurden. Die Inhalte dieser 52 Kartons erschloß er mittels eines Zettelkataloges. Dr. Wundsam, seines Zeichens Altphilologe, entnahm jene unpublizierten Manuskripte und legte sie in sechs weiteren Kartons ab (No. 53–58).
Dem Nachlaß Wilhelm wurden im Rahmen der Anlage eines neuen Archivbehelfes im Januar 2001 die Inhalte von sechs Aktenordnern beigegeben, die durch Dr. Wundsam im Zuge seiner Beschäftigung mit dem Nachlaß angelegt wurden (Kartons 59-61; gesperrt bis zum Jahre 2010).