Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Teilnachlaß Egon von SCHWEIDLER (1873-1948)


k.M. seit 1921, w.M. der math.-nat. Kl. seit 1925
Sekretär 1929-1933, Generalsekretär 1933-1938 und Vizepräsident 1939-1945
Nachruf: Almanach 98 (1948), S. 233-243


Umfang: 13 Kartons

Übersicht und Archiv-Behelfe: (pdf-Format)

    A - F, H

  1. Persönliches
  2. Korrespondenzen
  3. Akademie-Wahlen
  4. Tagungsunterlagen
  5. Varia
  6. Einzelwerke und Einzelpublikationen
    Liste der in den 1970er Jahren ausgeschiedenen Akademie-Publikationen und Einzelhefte
  7. Separata (Sonderdrucke, Einzelhefte)
  8. Photographien und Bilder
  9. Nachlaß-Verzeichnung Wundsams (1976, 1983)
  10. Splitter-Bestand in der Sammlung Institut für Radiumforschung

Der hier vorliegende Teil-Nachlaß besteht aus diversen Korrespondenzen aus Schweidlers Akademie-Tätigkeit und seiner Sammlung von Sonderdrucken und einiger Monographien.

Die Korrespondenz (B) des Mathematikers und Physikers Schweidler bezieht sich auf seine Tätigkeit in der Akademie (Sekretär 1929-1933, Generalsekretär 1933-1938 und Vizepräsident 1939-1945), aber auch auf seine Funktion als Leiter des II. Physikalischen Institut der Universität Wien in der Türkenstraße. In seine Zeit fielen die Gründungen des Sonnblick-Vereins, der Hochalpinen Forschungsstation am Jungfraujoch und der Versuch einer Gründung des „Vereins der Freunde und Förderer der Akademie“ im Jahr 1937. Die private Korrespondenz ist sehr spärlich, hingewiesen sei auf Stefan Meyer, Arthur Haas, Fritz Kohlrausch, Victor Hess, und Arthur Wagner. Die hier verzeichneten Stücke des Nachlasses umfassen den Zeitraum 1909-1941. In dieser Rubrik (B) Korrespondenzen wurden Querverweise kursiv gesetzt.

Eine Liste der Einzelwerke und Einzelpublikationen gemäß den Aufzeichnungen Wundsams ist alphabetisch geordnet hinzugefügt – und zugleich einer Revision unterzogen – worden (F).

Separata, die bisher gänzlich unerschlossen waren, wurden aus der Separatasammmlung der Bibliothek, in die sie seinerzeit durch Wundsam überführt worden waren, wieder ausgegliedert und in den Nachlaß zurückgeführt (G). Aufgrund der ersten Verzeichnung des Nachlasses durch Wundsam im Jahre 1976 konnten auch die nicht mehr vorhandenen Sonderdrucke zumindest mit fragmentarischen bibliographischen Angaben aufgeführt werden. In Verlust geraten sind namentlich fast alle Sonderdrucke von Publikationen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, die offenbar skartiert wurden, da die Reihe als komplett im Bibliotheksbestand vorhanden angesehen wurden. Aber auch von anderen Reihen fehlen zahlreiche Sonderdrucke, die bei der ursprünglichen Verpackung zusammen lagen, d.h. nach der knappen Verzeichnung komplett ausgeschieden wurden. Sofern es ohne allzu großen Aufwand möglich war, wurden die bibliographischen Angaben auch der verlorenen Sonderdrucke beigefügt, wobei diese Separata durch kursive Schreibung gekennzeichnet sind. Erhalten haben sich 1.764 Sonderdrucke, während 1.108 als verloren angesehen werden müssen.

Die Verzeichnung des Aktenmaterials und die Verzeichnung und Revision der Monographien erfolgte im August 2004 durch Mag. Petra Aigner; die der Sonderdrucke im Sommer 2001 durch Mag. Christof Kraus und im Sommer 2003 durch Dr. Stefan Sienell.