Archiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
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k.M. der phil.-hist. Klasse im Inland seit 1849, w.M. seit 1854, k.M. im Ausland 1867 (Berlin)
Umfang: 1 Karton Archiv-Behelf: (pdf-Format) |
Dieser Teilnachlaß Hermann Bonitz’ gelangte im Jahre 1938 als Geschenk des HR Prof. Dr. Salomon Frankfurter, Dir. a.D. der Universitätsbibliothek Wien, in den Besitz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Die 244 Briefe erhielt Frankfurter von der Witwe Hermann Bonitz’ und deren Schwiegertochter, der Witwe des früh verstorbenen Sohnes Bonitz’, für sein 1893 erschienenes Buch "Leo Graf Thun-Hohenstein, Franz Exner und Hermann Bonitz. Beiträge zur Geschichte der österreichischen Unterrichtsreform" geschenkweise überlassen. "Mit Rücksicht auf mein hohes Alter", so schrieb Frankfurter am 9. Juni 1938 dem Altpräsidenten der Akademie, HR Prof. Dr. Oswald Redlich, "schien mir die h.g. Akademie der richtige Ort für die Übernahme dieser für die Gelehrten-, Zeit- und Schulgeschichte interessanten Schriften zu sein" (AÖAW, Allg. Akten, No. 239/1938).
Von den 244 Briefen stammen 205 von identifizierten Absendern. Von 39 Briefen konnte der Schreiber nicht festgestellt werden, ein weiterer liegt im Konzept von Bonitz’ Hand an einen unbekannten Empfänger vor.
Die Briefe wurden zunächst "in der eisernen Kassa im Kommissionszimmer aufbewahrt" und spätestens Anfang der 1970er Jahre, als durch Dr. Klaus Wundsam eine genaue Verzeichnung durchgeführt wurde (Januar 1973, enthalten in Mappe 1), auch räumlich dem Archiv zugeordnet.