Geringere Frauenerwerbstätigkeit in Wien: Welche Rolle spielen Mutterschaft und Migrationshintergrund?

Jahrzehntelang kennzeichnete Wien eine geringere Geburtenrate und höhere weibliche Erwerbstraten als die Bundesländer. Seit dem Jahr 2000 hat sich das deutlich geändert. Während die Gesamtfertilitätsrate Wiens von der Österreichs kaum noch abweicht, sank die Erwerbsbeteiligung der Frauen unter den österreichweiten Durchschnitt ab. Vor diesem Hintergrund werden im Projekt "WieFErt" regionale Unterschiede der weiblichen Erwerbstätigkeit in Österreich untersucht. Anhand der Analyse von Registerdaten soll insbesondere der Bedeutung von Mutterschaft und Migrationshintergrund für die vergleichsweise geringere weibliche Erwerbstätigkeit in Wien nachgegangen werden.

 

Daten: Arbeitsmarktdatenbank of AMS and of BMASGK (AMDB)

Finanzierung: Stadt Wien, MA 7 – Kultur, Wissenschafts- und Forschungsförderung

Projektleiter: Bernhard Riederer