Dienstag, 14. November 2017, 18:30

Zeitzeuge Eric Sanders im Gespräch

Eric Sanders floh als junger Erwachsener nach England, schloss sich österreichischen Exil-Sozialisten an und war schließlich als Angehöriger der Britischen Armee in Österreich stationiert. Der Politikwissenschaftler Peter Pirker spricht mit ihm über die prägenden Ereignisse seines Lebens.

Eric Sanders, 1919 als Erich Schwarz in Wien geboren, ist einer der letzten Zeitzeugen, die das Jahr 1938 aus der Erwachsenenperspektive erlebt haben. Als 18-jährigem gelang ihm die Flucht nach England. Mit 20 trat er in die britische Armee ein und wurde für geheime Einsätze in NS-Deutschland ausgebildet. Damals änderte der zur Gruppe der österreichischen Exil-Sozialisten um Stefan Wirlandner gehörende Erich seinen Namen auf Eric Sanders. Nach der Befreiung diente er als Besatzungssoldat der British Army in der Legal Division in Wien. Zurück in London arbeitete er als Lehrer und ist seit seiner Pensionierung als Schriftsteller, Übersetzer und Drehbuchautor tätig.

Auf Einladung der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung zusammen mit dem Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, dem Verein GEDENKDIENST und dem Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ) der ÖAW spricht Peter Pirker vom Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien mit Eric Sanders über die prägenden Ereignisse seines Lebens. Titel der Veranstaltung am INZ ist „Zeitzeuge Eric Sanders im Gespräch mit Peter Pirker“.

Anmeldung erbeten per Mail  an k.sippel(at)exilforschung.ac.at (begrenztes Platzangebot!)

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