Fr, 29.05.2020. 9:31

Wann kommt der nächste Sonnensturm?

Stark magnetische Sonnenstürme können auf der Erde die Stromversorgung oder Ortungsdienste empfindlich stören. Wie man ihre Ankunft genauer vorhersagen kann, möchte Tanja Amerstorfer vom Institut für Weltraumforschung der ÖAW herausfinden. Über ihr aktuelles Projekt erzählt sie in „Science Bites“, der neuen Online Lecture Reihe der ÖAW.

© Wikimedia/CC BY-SA 2.5/Ralf Künnemann
© Wikimedia/CC BY-SA 2.5/Ralf Künnemann

Bei einer totalen Sonnenfinsternis kann man die Korona der Sonne mit freiem Auge erkennen: Geladene Teilchen werden aus der Sonne geschleudert und sind als Strahlenkranz zu sehen. Sie formieren sich zu einem stark magnetischen Strom, der nach ein bis vier Tagen die Erde erreichen kann.

Tanja Amerstorfer vom Institut für Weltraumforschung der ÖAW in Graz, leitet ein Projekt, das aus den Beobachtungsdaten solcher Stürme die Ankunft auf der Erde besser modellieren möchte. Denn die Ankunft könnte irdische Infrastruktur wie Stromversorgung oder Ortungsdienste  empfindlich stören. Tanja Amerstorfer macht uns in der neuen Video-Lecture-Reihe „Science Bites“ der ÖAW ein wenig mit stürmischem Weltraumwetter vertraut und erzählt, worauf man bei dieser Art der Wettervorhersage achten muss. 

„Science Bites“ bringt ab sofort regelmäßig aktuelle Forschung ins Wohnzimmer oder auf das Smartphone für unterwegs. In kurzen Beiträgen erklären Forscher/innen die großen Zusammenhänge in kleinen Häppchen – und lassen dabei auch Interessierte ohne wissenschaftliche Vorkenntnisse nicht auf der Strecke.

 

Informationen

 

Termin:
Online ab 29. Mai 2020, 9:30 Uhr
Youtube

Kontakt:
Mag.Dr. Tanja Amerstorfer
T: +43 316 4120-518
Institut für Weltraumforschung der ÖAW

 

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