23. November 2017 – 25. November 2017

Sprechen über Flucht und Exil

Eine internationale Konferenz beleuchtet mit Nachfahren von Zeitzeug/innen und Künstler/innen österreichische Exil- und Fluchterfahrungen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Für die Erforschung von Exil, Widerstand und Lagererfahrung ist autobiographische Erinnerungsliteratur von herausragender Bedeutung. Ebenso erleichtert sie es, die Lage von Verfolgten aus Österreich zu verstehen. Sie ist daher nicht zuletzt im Hinblick auf das kollektive Gedächtnis der Gesellschaft relevant. Darüber hinaus schärft die Autobiographik den Blick auf die Situation von Menschen, die heute auf der Flucht sind.

Das Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW, das Haus der Geschichte Österreich und die Theodor Kramer Gesellschaft veranstalten gemeinsam die interdisziplinäre Tagung "Autobiographik von Exil, Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung". Sie diskutiert die Erinnerungsliteratur sowohl aus historischer wie auch aus literarischer Perspektive. Besondere Aufmerksamkeit wird bei der Tagung der Autobiographik von NS-Verfolgten im Vergleich mit tradierten Konzeptionen der Memoirenliteratur gewidmet.

Programm