Dienstag, 10. April 2018, 18:00

Nobelpreisträger Paul Nurse in Wien

Sir Paul Nurse hat mit seinen Experimenten wesentlich zu einem besseren Verständnis der Regulierung des Zellzyklus beigetragen. Bei einer „Hans Tuppy-Lecture“ von ÖAW und Universität Wien erklärt er, wie er zu diesen Erkenntnissen gelangen konnte.

Bei der gemeinsam von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Universität Wien ins Leben gerufenen Vortragsreihe „Hans Tuppy-Lectures“ kommen hervorragende Wissenschaftler/innen zu Wort, die einen bahnbrechenden Beitrag auf dem Gebiet der Biochemie oder Molekularbiologie geleistet haben.

Die vierte Hans Tuppy-Lecture hält Sir Paul Nurse, britischer Genetiker und Molekularbiologe, der 2001 zusammen mit Leland H. Hartwell und Tim Hunt den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für grundlegende Erkenntnisse zur Regulation des Zellzyklus erhalten hat.

Paul Nurse ist Gründungsdirektor des Francis Crick Institute in London und vormaliger Präsident der Royal Society. Sein wissenschaftliches Interesse gilt nach wie vor den zentralen Steuerungsprozessen auf dem Weg zur Zellteilung. In seinem Vortrag zum Thema „How CDKs Control the Cell Cycle“ wird er die Impulsgeber und Triebfedern in der Vorbereitungsphase der Teilung vorstellen. Gemeinsam mit seinem Team ist es ihm gelungen, die Funktionsweise der  entscheidenden Protein-Enzymkomplexe, sogenannte CDKs, experimentell fassbar zu machen.

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