Mo, 02.12.2019. 19:00

Mensch der Zukunft: Selbst gemacht?

Der Molekularbiologe Jürgen Knoblich gibt im Rahmen einer Wiener Vorlesung einen Ausblick auf die Grenzen und ungeahnten Möglichkeiten der Biotechnologie. Im Anschluss an den Vortrag diskutieren mit ihm der Bestsellerautor Marc Elsberg und die Bioethikerin Christiane Druml.

© Wiener Vorlesungen
© Wiener Vorlesungen

Genetisch veränderte Menschen, Organe aus dem Labor, synthetische Lebewesen: Was bis vor Kurzem noch als utopisches Zukunftsszenario galt, ist dank des enormen Fortschrittes in der Biotechnologie in den Rahmen des Machbaren gerückt. Doch wie gehen wir mit diesen ungeahnten Möglichkeiten um? Wie können diese Technologien eingesetzt werden, um Krankheiten zu heilen und die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen? Werden wir in Zukunft unsere eigene DNA einfach selber schreiben, um nicht nur gesünder, sondern auch schöner, stärker und besser zu werden? Wo liegen die Grenzen der Biotechnologie?

Im Rahmen der Wiener Vorlesungen trifft High-Tech Forschung auf moderne Medizin und stellt sich einer ethischen Debatte, die uns alle betrifft. Jürgen Knoblich, Molekularbiologe und wissenschaftlicher Direktor am IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW beleuchtet in seinem Vortrag „Mensch der Zukunft: Selbst gemacht?“ die Grenzen und Möglichkeiten der Biotechnologie. Anschließend geht es darum, wie das die Gesellschaft und jede/n einzelne/n von uns betrifft. Jürgen Knoblich diskutiert mit Christiane Druml, Juristin, Bioethikerin und Vorsitzende der Österreichischen Bioethikkommission und mit dem internationalen Bestsellerautor Marc Elsberg.

Die Diskussion wird in ORF3 live übertragen.

Um Anmeldung  wird gebeten.

Informationen

 

Termin:
2. Dezember 2019, 19:00 Uhr

Ort:
GLOBE WIEN
Marx-Halle
Karl-Farkas-Gasse 19
1030 Wien

Kontakt:
Mag. Ines Méhu-Blantar
T: +43 1 79044-3628
M: +43 664 808 47 3628
IMBA – Institut für Molekulare Biotechnologie der ÖAW