19.03.2020

Kulturelle Prägungen im Gesundheitswesen

Die noch junge Forschungsrichtung der Medical Humanities widmet sich den kulturellen Prägungen medizinischer Praxis. Eine interdisziplinäre Tagung an der ÖAW diskutiert die Herausforderungen für ein modernes Gesundheitssystem, das alle Menschen hierzulande - unabhängig vom kulturellen Background - mit der nötigen Sensibilität zu behandeln sucht.

© Unsplash/Marcelo Leal
© Unsplash/Marcelo Leal

In Großstädten wie Wien gehört es zum Alltag, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen Arztpraxen und Spitäler um medizinische Hilfe aufsuchen. Das erfordert von der Ärzteschaft und vom Pflegepersonal über die medizinische Kompetenz hinausgehend eine besondere Sensibilität für die möglicherweise anderen Vorstellungen von Krankheit und Therapie der Patient/innen.

Die interdisziplinäre Tagung „Medical Humanities und Transkulturalität im österreichischen Gesundheitssystem“, zu der die Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften einlädt, thematisiert die medizinische Praxis und Forschung im Kontext globaler Verflechtungen. Dabei kommen „typische“ Denk- und Wahrnehmungsmuster ebenso zu Sprache wie Krankheitshäufigkeiten oder Versorgungsprobleme, die spezifisch für bestimmte Kulturen zu sein scheinen. Ziel der Tagung ist es, die Herausforderungen im österreichischen Gesundheitswesen aus einer transkulturellen Perspektive zu erfassen. Langfristig kommen diese Erkenntnisse sowohl dem medizinischen Personal als auch den Patient/innen zugute.

Programm

Informationen

 

Termin:
19. März 2020, 9:00 bis 17:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften
Vortragssaal im Erdgeschoß
Vordere Zollamtsstraße 3
1030 Wien

Kontakt: 
kgpw(at)oeaw.ac.at 
T: +43 1 51581- 3650
Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der ÖAW  

 

 

 

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