Do, 03.10.2019. 9:30

Geschichte an den Rändern

Wie aussagekräftig sind Randnotizen als eigenständige historische Quelle? Ein Workshop an der Balkanforschung der ÖAW widmet sich Marginalien als Form von Geschichtsschreibung und diskutiert die Möglichkeiten und Grenzen dieses Zugangs.

Wikimedia/Public Domain
Wikimedia/Public Domain

Randnotizen, sogenannte Marginalien, können wertvolle Information über den Kontext alter Schriftstücke oder deren Nutzer/innen liefern. Allerdings mangelt es bislang an weitergehenden Überlegungen, wie mit diesem reichen und vielgestaltigen, mal elaboriert, mal flüchtig niedergeschriebenen Schrifttum umzugehen sei. „Historiographies of Early Modern Southeast Europe“, ein von der Fritz Thyssen-Stiftung gefördertes Handbuchprojekt, widmet sich der Geschichtsschreibung der südosteuropäischen Vormoderne in ihrer formalen und inhaltlichen Vielfalt.

Im Rahmen dieses umfangreichen Vorhabens findet nun ein Workshop zum Thema „History on the Margins. Marginalia in Early Modern Southeast Europe, 15th-18th Centuries“ statt, auf dem Vertreter mehrerer Fachrichtungen Form und Bedeutung von Marginalien in den unterschiedlichen Schriftkulturen Südosteuropas diskutieren und dabei neuere Forschungsansätze und Editionsvorhaben vorstellen. (Veranstaltung auf Deutsch und Englisch).

Programm

Anmeldung erbeten per Mail an konrad.petrovszky(at)oeaw.ac.at

Informationen

 

Termin:
3. Oktober 2019, 9:00-18:00 Uhr

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW, Fachbereich Balkanforschung
Apostelgasse 23, Seminarraum im Erdgeschoß
1030 Wien

Kontakt:
Dr. Konrad Petrovszky, M.A.
T: +43 1 51581-7361
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW

 

 

 

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