Mi, 29.11. – 30.11.2017

Gedächtnis und Versöhnung

Karl Brunner eröffnet die 6. Maimonides Lectures an der ÖAW zum Thema „Versöhnung“ aus der Perspektive des Mittelalterhistorikers. Das Jahr 2017 – 500 Jahre Luthers Thesenanschlag – gibt dabei Anlass, besonders Konflikt und Versöhnung zwischen Religionsgemeinschaften zu reflektieren. Das Symposion am nächsten Tag fragt nach der Aufhebung von Schuld durch Wiedergutmachung.

© Wikimedia/CC/David Baron
© Wikimedia/CC/David Baron

Die „Maimonides Lectures“ werden von den beiden wirklichen Mitgliedern der ÖAW Patrizia Giampieri-Deutsch und Hans-Dieter Klein wissenschaftlich geleitet. Bereits zum sechsten Mal laden sie zum Dialog zwischen Religionen und Geisteswissenschaften ein. Im Geist des Philosophen, Arztes und Gelehrten Mosche ben Maimon (Córdoba, 1135 – Kairo, 1204) fördern die „Maimonides Lectures“ die Begegnung zwischen jüdischen, islamischen und christlichen Traditionen.

Die 6. „Maimonides Lectures“ widmen sich dem multi- und transdisziplinären Austausch über „Versöhnung“. Karl Brunner, Professor für mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Universität Wien i.R., hält den Eröffnungsvortrag zum Thema „Gedächtnis und Versöhnung“.

Am nächsten Tag werden Philosoph/innen, Theolog/innen und Historiker/innen die Frage nach der Möglichkeit bzw. den Bedingungen der Aufhebung von Schuld durch Wiedergutmachung diskutieren.

Programm

Informationen

 

Termin:
29. bis 30. November 2017

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungssaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

 

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