28. September 2017 – 29. September 2017

Für wen spricht zeitgenössische indische Philosophie?

Ein Workshop stellt sich den Herausforderungen der schwierigen Rezeption postkolonialer indischer Philosophie zwischen Sanskrit- und zeitgenössischer Gelehrsamkeit.

Die postkoloniale indische Philosophie ist mit Schwierigkeiten ihrer Rezeption – innerhalb und außerhalb Indiens – konfrontiert. Zwischen traditioneller Sanskrit-Gelehrsamkeit und zeitgenössischen philosophischen Strömungen erscheint die Philosophie der Zeit nach der Erlangung der Unabhängigkeit Indiens oft mehrdeutig und unscharf – Kolonialerfahrung und postkoloniale Reflexion tragen dazu bei, ebenso wie die Sprachenvielfalt Indiens.

Eine große Tagung an der Universität Wien, mitveranstaltet vom Institut für Kultur- und Geistesgeschichte Asiens der ÖAW, stellt sich den Herausforderungen der Rezeptionsprobleme dieser philosophischen Epoche. Unter dem Titel „The challenge of postcolonial philosophy in India: Too alien for contemporary philosophers, too modern for Sanskritists?“ sollen innere und äußere Widerstände und Hindernisse identifiziert werden und die wesentlichen Aspekte der postkolonialen Denkschulen herausgearbeitet werden.

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