Di, 21.01.2020. 18:00

Für den Aufstand motiviert

Am 25. Mai 1821 begann der Aufstand der Griechen gegen die osmanische Herrschaft auf der Peloponnes. Die Historikerin Anna Vlachopoulou geht in einem Vortrag an der ÖAW den Motivationen nach, die die Menschen bewogen, für die Unabhängigkeit alles aufs Spiel zu setzen.

© Wikimedia/Public Domain/Theodoros Vryzakis
© Wikimedia/Public Domain/Theodoros Vryzakis

Welche Bevölkerungsgruppen waren es, die den Aufstand gegen die osmanische Herrschaft 1821 mittrugen? Welche Hoffnungen bewogen die griechisch-christlichen Eliten bzw. die einfache Bevölkerung dazu, Besitz und Leben aufs Spiel setzen und für eine unabhängige Republik Griechenland zu kämpfen?

Anna Vlachopoulou, Historikerin an der LMU München, nimmt in ihrem Vortrag an der ÖAW zum Thema „Wer zog in den griechischen Unabhängigkeitskrieg und warum? Ein Blick auf die Sozialgeschichte der Peloponnes am Vorabend des Aufstandes von 1821“ die Gesellschaft der vorrevolutionären Peloponnes in den Blick. Sie sucht die Motivationen der einzelnen Gruppen zu verstehen, analysiert, inwieweit sich deren Ziele deckten, und welche Handlungsspielräume ihnen zur Verfügung standen. Anna Vlachopoulous Vortrag ist Teil der Reihe „Balkanforschung an der ÖAW“ des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW und findet in Kooperation mit der Universität Wien an deren Institut für Byzantinistik und Neogräzistik statt.

Gesamtprogramm

Informationen

 

Termin:
21. Jänner 2020, 18:00 Uhr

Ort:
Universität Wien, Institut für Byzantinistik und Neogräzistik
Postgasse 7
1010 Wien

Kontakt:
Dr. Konrad Petrovszky, M.A.
T: +43 1 51581-7361
Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der ÖAW