Dienstag, 20. März 2018, 19:00

Die „Wien-Film“ im Dienst des Dritten Reichs

Wie zwischen 1938 und 1945 Unterhaltung, Politik und Propaganda ineinandergriffen, ist Thema eines neuen Forschungsprojekts. Zum Kick-off laden die Projektpartner, ÖAW und Filmarchiv Austria, ins Metro Kino. Auf dem Programm stehen ein Einblick in den Nachlass des Filmstudios sowie drei selten gezeigte Kurzfilme.

Mit ihren über 100 Spiel- und Dokumentarfilmen war das Filmstudio Wien-Film zwischen 1939 und 1945 eine wichtige Stütze der Unterhaltungs- und Propagandaindustrie des Dritten Reichs. Der Bestand an Drehbüchern, Filmstills und Werkfotos, vor allem aber Notenmaterial zur Filmmusik im Filmarchiv Austria wird nun mit dem  Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen (IKM) der ÖAW in einem gemeinsamen FWF-Projekt aufgearbeitet und analysiert.

Zum Start des Projekts laden die Forschungspartner zum Kick-off „Die Wien-Film: Eine umfassende Analyse des Filmstudios 1938-1945. Modul I: Filmografie und Musik“ ins Metro Kinokulturhaus. Auf dem Programm steht ein Einblick in den Nachlass der Wien-Film und die geplanten Forschungen. Zu sehen gibt es darüber hinaus drei selten gezeigte Kurzfilme mit explizit propagandistischem Hintergrund: Die Wacht auf dem Strom (1939), Hof ohne Mann (1944) und Der Wille zum Leben (1944).

Programm

Um ehebaldigste Anmeldung wird gebeten (begrenzte Teilnehmerzahl) unter: reservierung(at)filmarchiv.at