Fr, 06.12. – 07.12.2019

Die Soziologie in der Zwischenkriegszeit

Ein Symposium der Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der ÖAW diskutiert die Phase der Institutionalisierung und Differenzierung der noch jungen Soziologie im deutschsprachigen Raum.

Massenandrang bei der Berliner Sparkasse nach Schließung der Banken, 13. Juli 1931 © Dt. Bundesarchiv, Bild 102-12023 / Georg Pahl
Massenandrang bei der Berliner Sparkasse nach Schließung der Banken, 13. Juli 1931 © Dt. Bundesarchiv, Bild 102-12023 / Georg Pahl

Für die Geschichte der Soziologie im deutschsprachigen Raum ist die Zwischenkriegszeit von besonderer Bedeutung. Das gilt sowohl auf institutioneller Ebene als auch mit Blick auf die Ideen- und Methodengeschichte. Es wurden die ersten Lehrstühle geschaffen, soziologische Institute eingerichtet und Fachzeitschriften gegründet. All das vollzog sich vor dem Hintergrund des eben erst erlebten Ersten Weltkriegs und in einem geistigen Klima, das als Krise der Geisteswissenschaften wahrgenommen wurde. Von der Soziologie als neuem akademischen Fach erhoffte man sich Lösungswege aus der Krise, die sich aber nicht – in der Art wie von vielen erwartet – erfüllten.

Die Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der ÖAW analysiert im Symposium „Hauptströmungen und -themen der deutschsprachigen Soziologie der Zwischenkriegszeit“ die Entwicklung und Differenzierung des Fachs.

Programm

 

Informationen

 

Termin:
6. bis 7. Dezember 2019

Ort:
Österreichische Akademie der Wissenschaften, Sitzungssaal
Dr. Ignaz Seipel-Platz 2
1010 Wien

Kontakt:
kgpw(at)oeaw.ac.at
T: +43 1 51581-2450
Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der ÖAW