Mittwoch, 29. November 2017, 10:00

Die politikwissenschaftliche Perspektive

Ein neues Buch zur Flüchtlingskrise nimmt die aktuellen Debatten in 19 europäischen Ländern, bezugnehmend auf deren eigene Geschichte, in den Blick. Bei der Präsentation an der ÖAW diskutiert ein internationales Panel eine Zusammenschau über Ländergrenzen hinweg.

Diskurse zur Migrationspolitik werden in Europa vorwiegend auf nationaler Ebene geführt – obwohl das Thema von großer gesamteuropäischer Relevanz ist. Vier Politikwissenschaftlerinnen von der Zeppelin Universität Friedrichshafen und dem Netzwerk Politische Kommunikation an der Andrássy Universität Budapest greifen die nationalen Debatten – im Hinblick auf eine fundierte europäische Vergleichsbasis auf. Im Buch „The Migrant Crisis – European Perspectives and National Discourses“  stellen sie 19 Länderperspektiven mit Bezug auf deren eigene Geschichte mit Migration und deren aktuelle Herausforderungen als Ankunfts-, Transit- und Zielland vor.

Das Buch wird nun im Rahmen einer international besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „European Perspective on the Migration Discourse“ präsentiert. Das Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der ÖAW, das International Centre for Migration Policy Development (ICMPD) und das internationale und interuniversitäre Netzwerk Politische Kommunikation (netPOL) laden aus diesem Anlass an die ÖAW ein

Weitere Informationen