19. Oktober 2017 – 20. Oktober 2017

Die Netzwerke der „Wiener Medizin“

Eine Tagung analysiert, in welcher Form lokale Strukturen der Medizin in Wien und transnationale Netzwerke zwischen 1848 und 1955 ineinandergriffen.

Die Geschichte der Medizin in Wien wurde bisher als Geschichte erfolgreicher Schulen im intellektuell produktiven, urbanen Milieu beschrieben. Insbesondere die so genannte „Zweite Wiener Medizinische Schule“ hat von der kreativen Atmosphäre ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in Wien profitiert. Was aber nach wie vor fehlt, ist eine wissenschaftliche Analyse der lokalen und internationalen Vernetzungen der Wiener Medizin von 1848 bis 1955.

Die Kommission für Geschichte und Philosophie der Wissenschaften der ÖAW und das Josephinum, Sammlungen und Geschichte der Medizin der Medizinischen Universität Wien, organisieren deshalb eine Tagung mit dem Ziel, die Entwicklung der Medizin in Wien neu zu kontextualisieren. Zum Thema „Lokale Strukturen und globale Netzwerke. Die ‚Wiener Medizin‘ 1848-1955“ diskutieren die Teilnehmer/innen, ausgehend von den sozialen Strukturen und Netzwerken in Wien, den Einfluss auf medizinische Forschung, Lehre und Praxis weit über Österreich hinaus.

Programm auf der Kommissions-Website