Di, 21.01.2020. 11:00

Die Aufklärung und ihr ambivalentes Erbe

Utopien, die von der Aufklärung bis heute Veränderungsprozesse angestoßen haben, stehen im Fokus einer neuen Vortragsreihe von ÖAW und Universität Klagenfurt. Beim ersten Termin in Klagenfurt nimmt die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger utopische Erwartungen der Aufklärung in den Blick.

Verwaltungsarbeit um 1715 © Wikimedia/bassange.com/Public Domain
Verwaltungsarbeit um 1715 © Wikimedia/bassange.com/Public Domain

Im 18. Jahrhundert wurden aufklärerische Utopien auf vielerlei Weise politische Realität – mit höchst ambivalenten Folgen. Das lässt sich unter anderem an den ambitionierten politischen Reformprogrammen des „Aufgeklärten Absolutismus“ studieren, die den Staat als perfekte Maschine verstanden.

Die Historikerin Barbara Stollberg-Rilinger von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eröffnet mit ihrem Vortrag „Die Aufklärung und ihr ambivalentes Erbe“ die neue Vortragsreihe von ÖAW und Universität Klagenfurt mit dem Titel „Utopia! Ist die Welt aus den Fugen? Beiträge zur Kunst der Aufklärung“. Sie wird an einem Beispiel aus der Habsburgermonarchie, dem österreichischen Staatsrat, zeigen, woher der Rationalitätsoptimismus der aufgeklärten Minister kam, wohin er führte, woran er scheiterte und was man daraus heute möglicherweise lernen kann.

Anmeldung erbeten: pr(at)aau.at

Informationen

 

Termin:
21. Jänner 2020, 11:00 Uhr

Ort:
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Hörsaal A
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt

Kontakt:
Mag. Barbara Urbanic
T: +43 1 51581-3113
Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung (CMC) ÖAW/AAU

 

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