Dienstag, 31. Oktober 2017, 17:00

Computerwissenschaft trifft klassische Philologie

Einer der Pioniere der Digital Humanities, der Philologe und Informatiker Gregory Crane, präsentiert in einer ACDH Lecture die faszinierenden Möglichkeiten, die sich für die klassische Philologie durch die integration digitaler Methoden eröffnen.

Digital Humanities vereinigen die Qualitäten aus zwei sehr unterschiedlichen Disziplinen zu einem neuen Fachgebiet. Gregory Ralph Crane hat das Potenzial der IT-basierten Geisteswissenschaften sehr früh erkannt. Der US-Philologe und Informatiker ist Chefredakteur einer der wichtigsten digitalen Quellensammlungen zur Antike, der Perseus Digital Library. Aktuell hält er eine Alexander von Humboldt-Professur in Leipzig.

Auf Einladung des Austrian Centre for Digital Humanities der ÖAW (ACDH-ÖAW) kommt er als Vortragender der ACDH Lectures nach Wien. In seinem Vortrag „Greek, Latin, Classics and the Need for a Global Philology“ erzählt er von den ersten Annäherungen der so unterschiedlichen Disziplinen und gibt einen Ausblick auf die erfolgversprechenden Entwicklungen, die es erleichteren umfassende kulturelle Zusammenhänge zu erfassen.

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