Donnerstag, 01. Dezember 2016, 18:15

Rosetta’s lange Reise

Die Berner Astrophysikerin Kathrin Altwegg zieht Bilanz über die Rosetta-Mission: Auf der Haben-Seite lassen sich neue evolutionäre Erkenntnisse über das Sonnensystem, die Erde und das Leben verbuchen.

Mehr als zwölf Jahre ist die Raumsonde Rosetta durchs All gereist, hat Milliarden von Kilometern zurückgelegt, nur um einen kleinen, schwarzen Brocken von vier Kilometern Durchmesser namens 67P/Churyumov-Gerasimenko zu studieren. Die technologischen Herausforderungen waren riesig, ein kleines Landemodul auf dem Kometen abzusetzen und dann dem Kometen auf seiner Bahn um die Sonne aus nächster Nähe zu folgen.

Kathrin Altwegg, Astrophysikerin an der Universität Bern und Direktorin des Space & Habitability-Center, wird in einem Vortrag mit dem Titel „Rosetta’s lange Reise zurück zu unserem Ursprung“ diese Mission Revue passieren lassen. Sie will dabei zeigen, wie die Resultate unser Bild von der Entwicklung des Sonnensystems, der Erde und schließlich von der Entstehung von Leben verändern. Altwegg ist auf Einladung der ÖAW-Kommission für Astronomie in Wien.

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