Akademie als Bühne des Wettbewerbs

Stefan Weinfurter zog bei einem Vortrag an der ÖAW eine Zwischenbilanz über ein neues Modell für Langzeitforschungsvorhaben in Deutschland

Bild: ÖAW/Öhner
Stefan Weinfurter. Bild: ÖAW/Öhner

Langzeitforschung stellt in vielen Bereichen der Wissenschaft einen einzigartigen Weg zu gesicherten Erkenntnissen dar. Der Frage, wie der Ertrag gerade bei diesen, auf lange Laufzeiten angelegten Forschungsvorhaben gesichert werden kann, begegnen deutsche Akademien der Wissenschaften seit 2006 mit einem eigenen Regelwerk: Ein spezielles Auswahlverfahren, maßgeschneiderte Evaluierungen und eine Begrenzung der Vorschungsvorhaben auf maximal 25 Jahre sollen Nutzen und Effizienz dieser Projekte sicherstellen. Doch hat sich dieses Modell als lohnend und nachhaltig erwiesen? Ist es geeignet, um ein breites Spektrum an Forschungsthemen abzudecken und zugleich frühzeitig für Wissenschaft und Gesellschaft nützliche (Teil-)Ergebnisse zu liefern? Und lässt sich auch eine Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses damit vereinbaren?

Stefan Weinfurter, Seniorprofessor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Heidelberg und korrespondierendes Mitglied der ÖAW, unternahm an der ÖAW bei seinem Vortrag „Die Akademie der Wissenschaften als Bühne forscherlichen Wettbewerbs – Das Beispiel Deutschland“, den Versuch, Antworten auf Fragen wie diese zu  finden und eine erste Zwischenbilanz über die in Deutschland gewonnenen Erfahrungen zu ziehen.

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