Mo, 12.04. – 13.04.2021

Nikolaus von Methone: zwischen Neuplatonismus und byzantinischer Tradition

Der byzantinische Theologe und Philosoph, Bischof Nikolaus von Methone, steht im Zentrum einer Online-Konferenz, die im Rahmen eines internationalen ERC-Projekts von der ÖAW mitveranstaltet wird.

© Gennadius Library, MS 39, folio 167v
© Gennadius Library, MS 39, folio 167v

Bischof Nikolaus von Methone wirkte in Zentralmakedonien etwa hundert Jahre nach dem Schisma von 1054 zwischen West- und Ostkirche. Als Teil der Orthodoxie hatte er wohl auch Abhandlungen gegen die Lateinische Kirche verfasst, als sein bedeutendstes Werk gilt modernen Gelehrten allerdings seine Argumentationen gegen Proclus, einen spätantiken Neuplatoniker. Zum inhaltlichen Kern dieser Auseinandersetzungen gehört der Vorwurf Nikolaus', dass sich philosophische Weisheit über das Göttlich erhebe.

Eine Online-Konferenz am Institut für Mittelalterforschung der ÖAW zum Thema „Nicholas of Methone. Between Neoplatonism and the Byzantine Tradition“ widmet sich den Schriften des Theologen und Philosophen im Kontext der Spätantike sowie im Licht von Byzanz. ÖAW-Mitarbeiter Jonathan Greig ist als Mitglied des Forschungsteams des ERC-Projekts Neoplatonism and Abrahamic Traditions: A Comparative Analysis of the Middle East, Byzantium and the Latin West (9th-16th Centuries) am University College Dublin einer der Organisatoren der Konferenz.

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Informationen

 

Termin:
12. bis 13. April 2021

Online via ZOOM

Kontakt:
Dr. Jonathan Greig 
T +43-1-51581-7247
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

 

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