Do, 11.02.2021. 18:00

Wie über vormoderne Fremdwahrnehmung und Selbstidentifikation sprechen?

Auf Einladung des Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW und der Princeton University führen Walter Pohl, ÖAW und Universität Wien, sowie Cord Whitaker, Wellesley College, den Diskurs über Identität und Exklusion, Rasse und Ethnizität im Mittelalter weiter.

© Princeton University
© Princeton University

In den USA ist mit der Verbreitung der ‚Critical Race Theory‘ das Problem des Rassismus auch in der Mittelalterforschung zum Thema geworden. Gab es schon im europäischen Mittelalter rassistische Einstellungen gegenüber Barbaren, Juden, Schwarzen oder anderen ‚Fremden‘? Wie brauchbar sind die Begriffe ‚Rasse‘ und ‚Ethnizität‘ zur Untersuchung vormoderner Fremdwahrnehmungen und Selbstidentifikationen? Diese Fragen werden in den USA teils recht polemisch abgehandelt. Cord Whitaker, Mitglied der ‚Medievalists of Color‘, und Walter Pohl vom Institut für Mittelalterforschung der ÖAW und Professor an der Universität Wien, suchen in einem Vortrag zum Thema „Critical Approaches to Race and Ethnicity: Premodern Identities and the Trans-Atlantic Politics of Scholarship“ gemeinsam nach Wegen, die unterschiedlichen Forschungsansätze miteinander zu verbinden, um dunkle Seiten der europäischen Geschichte besser verstehen zu lernen.

Der Online Vortrag setzt eine Veranstaltungsreihe über ‚Race, Race-Thinking and Identity in the Middle Ages and Medieval Studies‘ fort, die gemeinsam vom Instituts für Mittelalterforschung der ÖAW, der Princeton University und den ‚Medievalists of Color‘  initiiert wurde.

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Termin:
11. Februar 2021, 17:00 CET (11:00 am EDT)

Anmeldung

Kontakt:
Mag. Marianne Pollheimer-Mohaupt
T +43-1-51581-7216
Institut für Mittelalterforschung der ÖAW

 

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