Do, 05.11.2020. 16:00

Führung durch die Ausstellung „Letzte Orte“

Eine Ausstellung der ÖAW erinnert an jene Orte in Wien, an denen 1941/42 Jüdinnen und Juden vor ihrer Deportation interniert wurden. Die Kurator/innen der Ausstellung laden am ersten Donnerstag im November zu einer Führung ein.

© Ausstellung Letzte Orte/LisaRastl
© Ausstellung Letzte Orte/LisaRastl

Der Weg in die Vernichtung begann mitten in der Stadt. Der Großteil der mehr als 66.000 österreichischen Shoah-Opfer wurde von vier Wiener Sammellagern im Bezirk Leopoldstadt aus in den Tod geschickt. Kleine Sperlgasse 2a, Castellezgasse 35, Malzgasse 7 und 16 – diese Adressen sind im kollektiven Gedächtnis Österreichs kaum präsent. In der Topographie der Shoah sind es jedoch zentrale Orte. Von hier aus wurden Jüdinnen und Juden in Gruppen von je 1.000 Personen in Lastwägen zum Aspangbahnhof überstellt.

Eine Ausstellung des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) beleuchtet diese lange Zeit vergessenen Stationen des Holocaust und die Schicksale der vor der Deportation dort internierten Menschen.

Am Donnerstag, 5. November 2020, laden die Kurator/innen der Ausstellung, Michaela Raggam-Blesch, Dieter Hecht und Heidemarie Uhl - wie immer am ersten Donnerstag des Monats - zu einer Führung durch die Ausstellung „Letzte Orte. Die Wiener Sammellager und die Deportationen 1941/42" im Bezirksamt Leopoldstadt ein.

Weitere Informationen 

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich 

Informationen

 

Termin:
5. November 2020, 16:00 bis 17:00 Uhr

Ort:
Bezirksamt Leopoldstadt
Karmelitergasse 9, 1. Stock
1020 Wien

Kontakt:
Mag. Juliane Fink
T: +43 1 51581-3310
Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW

 

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