Fr, 17.09.2021 19:30

Die Energiewende schaffen

Modernes Leben ist nach wie vor extrem von der Verfügbarkeit und dem Einsatz fossiler Primärenergie abhängig. Zeichnen sich Wege aus dieser Abhängigkeit ab? Georg Brasseur von der ÖAW und der TU Graz diskutiert bei einem Vortrag der Initiative „Akademie in den Bundesländern“ in Galtür die Dringlichkeit – aber auch die Herausforderungen der Energiewende, die eine CO2-neutrale Stromproduktion in globalem Maßstab voraussetzt.

Blick auf den Silvretta-Stausee (2030 m) mit den umgebenden Bergen der Silvrettagruppe © Wikimedia/CC BY 3.0/Vince51
Blick auf den Silvretta-Stausee (2030 m) mit den umgebenden Bergen der Silvrettagruppe © Wikimedia/CC BY 3.0/Vince51

Bislang wird der globale Energiebedarf in erster Linie durch fossile Energiequellen gedeckt. Sie garantieren technische Mobilität, Produktion, Information und Kommunikation. Aber: In der Folge wird klimaaktives CO2 freigesetzt. Von fossiler Primärenergie unabhängig zu werden, ist insbesondere für die Stromerzeugung das Gebot der Stunde, denn elektrische Energie ist universal einsetzbar. Sie ist die Voraussetzung für Digitalisierung, CO2-neutrale Antriebe oder die Produktion von Wasserstoff. Letzterer könnte entscheidend dazu beitragen, Raffinerien, die Stahl-, Mineralstoff- sowie die chemische Industrie zu defossilisieren.

Georg Brasseur, Professor für Elektrische Messtechnik und Sensorik an der TU Graz und Mitglied des Präsidiums der ÖAW, nimmt die Energie-Problematik bei einem Vortrag zum Thema „Wie schafft man in Europa die Energiewende?“ in den Blick. Er zeigt Wege auf – weg von fossiler hin zu CO2-neutraler Energie. Dabei geht er nicht nur auf Kohle & Co. ein, sondern diskutiert darüber hinaus die Herausforderungen, die ein gleichzeitiger Verzicht auf Kernenergie bedeutet.  

Georg Brasseurs Vortrag ist Teil der ÖAW-Initiative „Akademie in den Bundesländern“. Diese österreichweite Initiative greift unter dem Motto „Wer kann diese Welt noch retten?“ ein Unbehagen in der Gesellschaft auf, das nicht zuletzt der Tatsache geschuldet ist, dass wissenschaftliches Wissen nur ein Teilaspekt in gesellschaftlichen und politischen Aushandlungsprozessen ist. Die aktuelle Vortragsreihe in Galtür wird gemeinsam veranstaltet von der ÖAW, dem Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW, der Bundesländerinitiative Tirol und Vorarlberg, dem Alpinarium Galtür sowie der Gemeinde Galtür.

Einladung

Anmeldung erbeten unter info(at)alpinarium.at

Weitere Informationen

Die Vorträge werden unter Berücksichtigung der zu dem Zeitpunkt an der ÖAW geltenden Covid-Maßnahmen der Bundesregierung durchgeführt. Die Möglichkeit einer kurzfristigen Absage besteht.

 

Informationen

 

Termin:
17. September 2021, 19:30 Uhr

Ort:
Alpinarium Galtür
Hauptstraße 29 c
6563 Galtür

Es gelten die 3-G bzw. die zum Zeitpunkt gültigen COVID-Maßnahmen.

Kontakt:
Mag. Angela Balder
T: +43 1 51581-1290
Aktuariat: Administration Gelehrtengesellschaft

Konzeption:
PD Dr. Andrea Fischer
Institut für interdisziplinäre Gebirgsforschung der ÖAW

 

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